summaryrefslogtreecommitdiff
path: root/Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml
diff options
context:
space:
mode:
authorTorsten Grote <grote@kolabsys.com>2012-12-20 12:16:13 (GMT)
committerTorsten Grote <grote@kolabsys.com>2012-12-20 12:16:32 (GMT)
commit1adf530d35d4e269bddfda48efe4097fc9bd0595 (patch)
tree1235c50d5f275271fec1fa8f37b944728906aa1d /Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml
parent7d21799e8f72dbfbed04045ee444039892ccaf44 (diff)
downloadkolab-docs-1adf530d35d4e269bddfda48efe4097fc9bd0595.tar.gz
initial import of UCS documentation
Diffstat (limited to 'Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml')
-rw-r--r--Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml115
1 files changed, 98 insertions, 17 deletions
diff --git a/Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml b/Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml
index 82e2ec2..0ce9c36 100644
--- a/Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml
+++ b/Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml
@@ -3,34 +3,115 @@
<!ENTITY % BOOK_ENTITIES SYSTEM "UCS_3.ent">
%BOOK_ENTITIES;
]>
-<chapter id="chap-UCS_3-Installation">
- <title>Installation</title>
+<chapter id="chap-UCS_3-Kolab_Installation">
+ <title>Kolab Installation</title>
<para>
- This is a test paragraph
+ Da Kolab als Plattform UCS verwendet, ist die Installation in bestehenden UCS-Umgebungen mit wenig Aufwand verbunden. Wird Kolab als eigenständiger Server ohne bestehende UCS-Umgebung aufgesetzt, entspricht das Vorgehen der Installation von UCS-Systemen.
</para>
- <section id="sect-UCS_3-Installation-Test_Section_1">
- <title>Test Section 1</title>
+ <para>
+ Eine detaillierte Beschreibung der Installation von UCS-Systemen finden sich im UCS-Handbuch, abrufbar unter http://www.univention.de/dokumentation.html.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Installation-Vor_der_Installation" role="subsection">
+ <title>Vor der Installation</title>
+ <para>
+ Vor Beginn der Installation sind einige Vorkehrungen zu treffen, damit Kolab möglichst reibungslos in produktiven Betrieb genommen werden kann.
+ </para>
<para>
- This is a test paragraph in a section
+ Die Anzahl der Groupware-Benutzer dient als Grundlage für die Abschätzung der benötigten Festplattenkapazitäten des Kolab-Systems. Ist damit zu rechnen, dass die Menge der abgelegten Daten den verfügbaren Platz übersteigt, kann von vornherein die Installation mehrerer Server-Systeme geplant werden.
+ </para>
+ <para>
+ Bevor Groupware-Konten angelegt und verwendet werden können, muss eine entsprechende Lizenz im Managementsystem eingespielt werden. Lizenzen können über Univention Partner oder bei Univention direkt bezogen werden.
</para>
</section>
- <section id="sect-UCS_3-Installation-Test_Section_2">
- <title>Test Section 2</title>
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Installation-Kolab_als_Komponente_von_UCS" role="subsection">
+ <title>Kolab als Komponente von UCS</title>
<para>
- This is a test paragraph in Section 2
- <orderedlist>
- <listitem>
- <para>
- listitem text
- </para>
-
- </listitem>
+ Für die nachträgliche Installation von Kolab muss auf einem UCS-Domaincontroller-System nur das Paket univention-kolab2 zusätzlich installiert werden. Weitere, von univention-kolab2 benötigte Pakete werden als Abhängigkeiten ebenfalls bei der Installation berücksichtigt. Es wird empfohlen, die mit Kolab ausgelieferten Pakete wie im UCS-Handbuch beschrieben im Repository der UCS-Domäne abzulegen und zumindest die Domaincontroller-Systeme (dabei als erstes System den Domaincontroller Master) zu aktualisieren. Um danach den eigentlichen Groupware-Server zu installieren, kann in der Paketverwaltung der Univention Management Console das Paket univention-kolab2 installiert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Die Installation kann bequem über Univention Management Console erfolgen. Weitere Hinweise dazu sind im UCS-Handbuch zu finden.
+ </para>
- </orderedlist>
+ </section>
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Installation-Kolab_als_Single_Server_Lsung" role="subsection">
+ <title>Kolab als Single Server Lösung</title>
+ <para>
+ Soll Kolab in einer Umgebung ohne UCS-Domäne eingesetzt werden, kann Kolab auf einem UCS-kompatiblem Rechner installiert werden. Die Installation von Kolab als eigenständiger Server entspricht vollständig einer UCS-Installation. Eine detaillierte Anleitung zur Installation von UCS-Systemen finden sich im UCS-Handbuch, abrufbar unter http://www.univention.de/loesungen/dokumentation.html. Im vorliegenden Abschnitt wird lediglich auf kritische Einstellungen hingewiesen, die während der Installation vorgenommen werden müssen.
</para>
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-Systemrolle" role="subsubsection">
+ <title>Systemrolle</title>
+ <para>
+ UCS-Umgebungen basieren auf dem Domänenkonzept. In einer UCS-Domäne nehmen Rechner unterschiedliche Rollen ein. Selbst wenn ein einzelner Server installiert wird, muss dem UCS-Domänenkonzept Rechnung getragen werden. In jeder UCS-Domäne muss genau ein Rechner die Systemrolle Domaincontroller Master übernehmen, von diesem Rechner wird die Domäne verwaltet. Wird ein einzelner Kolab-Server oder das erste von mehreren Kolab-Server-Systemen installiert, muss als Systemrolle Domaincontroller Master ausgewählt werden.
+ </para>
+ <para>
+ Weitere Server-Systeme können mit der Systemrolle Domaincontroller Backup oder Domaincontroller Slave installiert werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-Domneneinstellungen" role="subsubsection">
+ <title>Domäneneinstellungen</title>
+ <para>
+ Als Domäne sollte der Name der DNS-Domäne eingetragen werden, die vom Kolab-System verwaltet werden soll (weitere Hinweis dazu sind im UCS-Handbuch). Aus dem Domänennamen wird der Basis-DN des Verzeichnisdienstes gebildet. Beispielsweise wird aus dem Domänennamen firma.de die Basis-DN dc=firma,dc=de abgeleitet. Der verwendete Domänenname muss nicht der Mail-Domäne entsprechen, die Kolab im späteren Betrieb verwalten soll, da diese Einstellungen im Rahmen der Serverkonfiguration vorgenommen werden (siehe Abschnitt ). Da die Basis-DN in kodierter Form in der Lizenz enthalten ist, muss beachtet werden, dass beide DNs identisch sind.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-DNS_Konguration" role="subsubsection">
+ <title>DNS-Konfiguration</title>
+ <para>
+ Innerhalb einer UCS-Domäne werden so genannte DNS-Service-Records verwendet. Diese über das Managementsystem eigenständig verwalteten DNS-Service-Records werden für die Funktion der Groupware-Systeme benötigt. Es wird empfohlen, innerhalb der UCS-Domäne eine eigenständige DNS-Zone zu verwalten, für die das erste Kolab-System als authoritativer Nameserver agiert.
+ </para>
+ <para>
+ In einem Unternehmen wird beispielsweise die DNS-Domäne firma.de von einem zentralen Nameserver verwaltet. Der Kolab Server groupware1 wird mit der DNS-Domäne kolab2.firma.de installiert. Im zentralen Nameserver für firma.de wird daraufhin ein Eintrag erzeugt, der die IP-Adresse des Kolab-Servers groupware1.kolab2.firma.de als authoritativen Nameserver für die DNS-Zone kolab2.firma.de ausweist. So können Rechner der bestehenden Umgebung ohne Änderung der lokalen Nameserver-Konfiguration den Rechnernamen des Kolab-Servers auflösen.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-Partitionierung_der_Festplatten" role="subsubsection">
+ <title>Partitionierung der Festplatten</title>
+ <para>
+ Bei der Partitionierung der Festplatten sollte berücksichtigt werden, dass die Groupware-Konten mit der Zeit anwachsen und daher ausreichend Platz bereitgestellt wird. Die empfohlene minimale Aufteilung der Festplatten umfasst zwei Partitionen - eine Partition für den Swap-Bereich, der nur betriebssystemintern verwendet wird und mindestens der Größe des Arbeitsspeichers entsprechen sollte und eine Partition für die eigentliche Betriebssystem-Installation, in der auch die Kolab Konten angelegt werden. Eine weitere, beispielhafte Konfiguration könnte drei Partitionen umfassen. Die Swap-Partition sollte wiederum mindestens so groß wie der installierte Arbeitsspeicher sein. Die eigentliche Betriebssystem-Installation wird in diesem Beispiel auf zwei Partitionen aufgeteilt. Für die Root-Partition wird je nach Installationsvariante bis zu vier Gigabyte Platz benötigt. Eine weitere Partition wird unter /var/spool/cyrus eingebunden. Auf dieser Partition werden im späteren Verlauf die Groupware-Konten der Benutzer angelegt, die Größe sollte entsprechend der Benutzerzahl gewählt werden. Durch die Verwendung von LVM können bestehende Partitionen nachträglich vergrößert werden. Weitere Hinweise dazu sind im UCS-Handbuch im Kapitel der Installation zu finden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-Komponenten" role="subsubsection">
+ <title>Komponenten</title>
+ <para>
+ Auswahl der Komponentenabbildungen/inst_ugs_components_de.pnginst-ugs-components
+ </para>
+ <para>
+ Bei der Installation von UCS-Systemen muss die zu installierende Software ausgewählt werden. Einzelne Software-Pakete sind zu Komponenten zusammengefasst. Bei der Installation eines Kolab-Server-Systems muss die Komponente Groupware ausgewählt werden (siehe Abbildung ??).
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-Join_Optionen" role="subsubsection">
+ <title>Join-Optionen</title>
+ <para>
+ Bei der Installation weiterer Kolab-Server-Systeme, die mit der Systemrolle Domaincontroller Backup oder Domaincontroller Slave zu installieren sind, werden Join-Optionen abgefragt. Diese Join-Optionen beziehen sich auf den Beitritt zur UCS-Domäne. Beim Domain Controller Account handelt es sich um den Benutzer Administrator des zuerst installierten Kolab-Server-Systems, also aus UCS-Domänensicht des Domaincontroller Master. Es muss das für diesen Benutzer eingetragene Passwort angegeben werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-Installation_der_Lizenz" role="subsubsection">
+ <title>Installation der Lizenz</title>
+ <para>
+ Nach der Installation des ersten Kolab-Server-Systems muss eine Lizenz installiert werden, bevor Groupware-Konten angelegt werden können. Die Lizenz wird von Univention als .licence-Datei erstellt. Die Datei muss auf den Groupware-Server kopiert werden, bevor sie installiert werden kann. Dies kann mit dem Kommando scp erfolgen. Zur eigentlichen Installation der Lizenz muss auf dem Server als Benutzer root folgendes Kommando ausgeführt werden:
+ </para>
+ <para>
+   univention-license-import datei.licence
+ </para>
+ <para>
+ Nach der Installation der Lizenz, die ausschließlich auf dem Kolab-Server vorgenommen werden kann, der als Domaincontroller Master installiert wurde, ist Kolab betriebsbereit. Als nächstes kann die Serverkonfiguration vorgenommen werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
</section>