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<!DOCTYPE chapter PUBLIC "-//OASIS//DTD DocBook XML V4.5//EN" "http://www.oasis-open.org/docbook/xml/4.5/docbookx.dtd" [
<!ENTITY % BOOK_ENTITIES SYSTEM "UCS_3.ent">
%BOOK_ENTITIES;
]>
<chapter id="chap-UCS_3-Univention_Directory_Manager_Benutzeransicht">
    <title>Univention Directory Manager Benutzeransicht</title>
    <para>
        Kolab erlaubt Benutzern, über Univention Directory Manager Einstellungen am eigenen Groupware-Konto vorzunehmen. Dabei werden nur die Objekte im Univention Directory Manager angezeigt, die vom Administrator für diesen Benutzer freigegeben wurden. Die Einschränkung der Benutzeransicht ist nicht mit einer Beschränkung der Berechtigungen gleichzusetzen.
    </para>
    <para>
        [ 0 .9]Univention Directory Manager Benutzeransichtabbildungen/univention-directory-manager_user_de.png-user
    </para>
    <para>
        Mit Kolab werden LDAP-ACLs ausgeliefert, die Benutzer berechtigen, Attribute an ihren eigenen Benutzer-Objekt zu verändern. Die Änderung am Benutzer-Objekt durch den Benutzer selbst ist nur möglich, wenn die Univention Configuration Registry-Variablen ldap/acl/user/kolab2/change und ldap/acl/user/password/change gesetzt sind. ldap/acl/user/kolab2/change beeinflusst, ob der Benutzer Änderungen an seinen Groupware-Einstellungen vornehmen darf (Voreinstellung yes), ldap/acl/user/password/change beeinflusst, ob der Benutzer sein Passwort ändern darf (Voreinstellung no). Weitere Informationen befinden sich in Abschnitt .
    </para>
    <para>
        Univention Directory Manager wird im Web-Browser über die URL https://&lt;DomaincontrollerMaster&gt;.&lt;KolabDomne&gt; aufgerufen. Am Anmeldebildschirm muss der Benutzer den Namen seines Groupware-Kontos angeben (nicht die primäre E-Mail-Adresse) und das Passwort zu diesem Konto.
    </para>
    <para>
        Nach erfolgreicher Anmeldung werden die für diesen Benutzer freigegebenen Objekte angezeigt (siehe Abbildung ??). In der Standardkonfiguration werden in der Navigationsleiste am linken Fensterrand vier Einträge dargestellt. Unterhalb des vollständigen Benutzernamens befinden sich die Einträge Konto und Passwort. Durch Klick auf den untersten Eintrag Abmelden wird die aktuelle Sitzung nach Abfrage einer Bestätigung beendet und der Anmeldebildschirm erscheint erneut.
    </para>
    <section id="sect-UCS_3-Univention_Directory_Manager_Benutzeransicht-Abwesenheitsnotiz" role="subsection">
        <title>Abwesenheitsnotiz</title>
        <para>
            Auf der Karteikarte Abwesenheitsnotiz kann der Benutzer das automatische Versenden von Antworten auf eingehende E-Mails in seiner Abwesenheit einrichten.
        </para>
        <para>
            [ 0 .9]Abwesenheitsnotiz abbildungen/univention-directory-manager_user_away_de.pngunivention-directory-manager-away
        </para>
        <para>
            Im Textfeld Abwesenheitstext kann der Text der Antwort eingetragen werden. Es kann zum Beispiel der Zeitraum angegeben werden, in dem der Benutzer nicht erreichbar ist und eine Ansprechperson für dringende Fälle.
        </para>
        <para>
            Über die Option Aktiviere Abwesenheitsnotiz wird der Mechanismus zum Versenden automatischer Antworten ein- bzw. abgeschaltet. In der Voreinstellung werden keine Abwesenheitsnotizen als Antworten auf E-Mails versendet, die als Spam eingestuft wurden. Sollen auch auf solche Nachrichten Antworten versendet werden, ist die Option Abwesenheitsnotiz als Antwort an Spam Mails senden zu aktivieren.
        </para>
        <para>
            Über das Textfeld E-Mail-Adressen für Abwesenheitsnotiz kann der Benutzer, wenn er mehrere E-Mail-Adressen in Kolab besitzt, einzelne E-Mail-Adressen aufnehmen. Nur auf Nachrichten, die an die angegebenen E-Mail-Adressen gerichtet sind, wird automatisch geantwortet. Ist die Liste leer, wird für alle eingehenden E-Mails eine automatische Antwort erzeugt.
        </para>
        <para>
            In der Liste Abwesenheitsnotiz an können Mail-Domänen angeben werden, die Abwesenheitsnotizen empfangen sollen. Sind Elemente in die Liste aufgenommen worden, werden Abwesenheitsnotizen nur als Antwort auf E-Mails der angegebenen Mail-Domänen versendet. So ließe sich beispielsweise zwischen bekannten E-Mail-Adressen, die über Abwesenheit informiert werden sollen und unbekannte E-Mail-Adressen unterscheiden.
        </para>
        <para>
            Über das Eingabfeld Keine Abwesenheitsnotiz an können Mail-Domänen angegeben werden, an welche keine Abwesenheitsnotizen versendet werden sollen.
        </para>
        <para>
            Durch die Vorgabe von Intervallen wird sichergestellt, dass ein Absender von mehreren aufeinanderfolgenden E-Mails keine Abwesenheitsnotiz für jede einzelne E-Mail enthält. Im Auswahlfeld Erneutes Senden der Abwesenheitsnotiz nach kann das Intervall als Anzahl von Tagen angegeben werden. Wenn also eine E-Mail von einem Absender eingeht, wird nur dann eine Abwesenheitsnotiz versendet, wenn die letzte Abwesenheitsnotiz an diese E-Mail-Adresse länger als die vorgegebene Anzahl von Tagen zurückliegt.
        </para>

    </section>

    <section id="sect-UCS_3-Univention_Directory_Manager_Benutzeransicht-Groupware" role="subsection">
        <title>Groupware</title>
        <para>
            Auf der Karteikarte Groupware können Einstellungen vorgenommen werden, welche die Auslieferung und Weiterleitung von eingehenden E-Mails beeinflussen.
        </para>
        <para>
            [ 0 .9]Groupware abbildungen/univention-directory-manager_user_groupware_de.pngunivention-directory-manager-user-groupware
        </para>
        <para>
            Um beispielsweise während des Urlaubs eines Benutzers alle für ihn eingehenden E-Mails an einen Vertreter weiterzuleiten, kann über das Textfeld E-Mail-Adresse für Mailweiterleitung die E-Mail-Adresse eines Vertreters angegeben werden. Die Weiterleitung von E-Mails wird über die Option Mails weiterleiten aktiviert. Unterhalb dieser Option kann vorgegeben werden, ob eine Kopie der eingehenden E-Mail im Postfach des ursprünglichen Empfängers abgelegt werden soll. Ohne diese Option werden keine E-Mails an den ursprünglichen Empfänger ausgeliefert, während die Weiterleitung aktiv ist. Die dauerhafte Einrichtung der Weiterleitung kann auch verwendet werden, wenn beispielsweise ein Sekretariat eine Kopie jeder Nachricht an einzelne Personen bekommen soll.
        </para>
        <para>
            Über die Option Spam weiterleiten kann veranlasst werden, dass auch als Spam eingestufte E-Mails an die angegebene E-Mail-Adresse weitergeleitet werden. Diese E-Mails sind ansonsten von der Weiterleitung ausgeschlossen.
        </para>
        <para>
            Standardmäßig werden E-Mails für einen Benutzer im Ordner ’INBOX’ (in manchen Clients als ’Posteingang’ bezeichnet) des Kolab-Kontos abgelegt. Um eingehende E-Mails für einen Benutzer in einen anderen Ordner auszuliefern, kann im Textfeld Ordner für eingehende Mails der Name des gewünschten Ordners angegeben werden. Der Pfad zum Ordner muss relativ zum Kolab-Konto angegeben werden. Die Auslieferung wird erst aktiviert, wenn die Option Eingehende Mails in einen ausgewählten Ordner verschieben aktiviert wurde.
        </para>
        <para>
            Sollen während der Abwesenheit eines Benutzers nicht nur an ihn gerichtete E-Mails an einen Vertreter weitergeleitet, sondern auch von diesen beantwortet werden, können über das Textfeld Autorisierte E-Mail Adressen Kolab-Konten über die jeweilige primäre E-Mail-Adresse angegeben werden. Ein derart autorisierter Benutzer kann in seinem Groupware-Client als Absenderadresse die E-Mail-Adresse des abwesenden Benutzers eintragen. Im Groupware-Client des Vertreters muss dazu eine separate Identität für die E-Mail-Adresse angelegt werden. Diese Form der Berechtigung ist in Situationen sinnvoll, in denen nur von bestimmten Absenderadressen Nachrichten an einen Empfänger, beispielsweise eine Mailingliste, geschrieben werden dürfen, oder anstelle von einer persönlichen E-Mail-Adresse von einer gemeinsam benutzten (z.B. support@firma.de) geantwortet werden soll.
        </para>

    </section>

    <section id="sect-UCS_3-Univention_Directory_Manager_Benutzeransicht-Terminannahme" role="subsection">
        <title>Terminannahme</title>
        <para>
            In Kolab können bei der Terminverwaltung Einladungen an Teilnehmer versendet werden, die aus dem Groupware-Client ohne Verfassen einer neuen E-Mail beantwortet werden können. Durch Klick auf einen entsprechenden Link in der Einladung kann zugestimmt oder abgelehnt werden. Darüber hinaus wird bei Zustimmung des Teilnehmers der Termin in seinem persönlichen Kalender angelegt.
        </para>
        <para>
            Ein Benutzer kann in seinem Groupware-Konto vorgeben, dass bei Einladungen von bestimmten Absendern automatisch ein Termin angenommen oder abgelehnt wird. Auf der Karteikarte Terminannahme kann über das Auswahlmenü E-Mail Adresse die E-Mail-Adresse eines Kolab-Kontos ausgewählt werden. Im Auswahlmenü Richtlinie kann die entsprechende Vorgabe hinsichtlich Terminannahme ausgewählt werden. Durch Klick auf das ’+’-Symbol wird der Eintrag gespeichert.
        </para>
        <para>
            Wenn mehr als 200 Benutzer gefunden werden oder die Suche im LDAP-Verzeichnis länger als zehn Sekunden dauert, wird anstelle der Auswahlliste ein Eingabefeld angezeigt, in das der Benutzername einzutragen ist.
        </para>
        <para>
            Folgende Richtlinien stehen zur Auswahl:
        </para>
        <informaltable role="longtable">
            <tgroup cols="2">
                <tbody>
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                            <para>
                                Richtlinie
                            </para>

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                        <entry align="left" role="td">
                            <para>
                                Auswirkung
                            </para>

                        </entry>

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                                Immer akzeptieren
                            </para>

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                            <para>
                                Terminanfragen des angegebenen Absenders werden immer zustimmend beantwortet. Termine werden im Kalender des Benutzers angelegt.
                            </para>

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                            <para>
                                Immer ablehnen
                            </para>

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                            <para>
                                Terminanfragen des angegebenen Absenders werden immer ablehnend beantwortet.
                            </para>

                        </entry>

                    </row>
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                            <para>
                                Manuell
                            </para>

                        </entry>
                        <entry align="left" role="td">
                            <para>
                                Es wird keine automatische Antwort versendet. Die Einladung muss im Groupware-Client des Benutzers manuell beantwortet werden (Voreinstellung).
                            </para>

                        </entry>

                    </row>
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                    </row>
                    <row>
                        <entry align="left" role="td">
                            <para>
                                Manuelle Eingabe, wenn Konflikte auftreten
                            </para>

                        </entry>
                        <entry align="left" role="td">
                            <para>
                                Sollte sich die Terminanfrage auf einen Zeitraum beziehen, für den im Kalender des Empfängers bereits ein überschneidender Termin angelegt wurde, wird keine automatische Antwort versendet. Die Einladung muss im Groupware-Client des Benutzers manuell beantwortet werden.
                            </para>

                        </entry>

                    </row>
                    <row>
                        <entry align="left" role="td">
                            <para>
                                Ablehnen, wenn Konflikte auftreten
                            </para>

                        </entry>
                        <entry align="left" role="td">
                            <para>
                                Sollte sich die Terminanfrage auf einen Zeitraum beziehen, für den im Kalender des Empfängers bereits ein überschneidender Termin angelegt wurde, wird automatisch eine ablehnende Antwort versendet.
                            </para>

                        </entry>

                    </row>

                </tbody>

            </tgroup>

        </informaltable>
        <para>
            Table 1.2: Terminannahmerichtlinien
        </para>
        <para>
            [ 0 .85]Terminannahme abbildungen/univention-directory-manager_user_termin_de.pngunivention-directory-manager-user-termin
        </para>

    </section>

    <section id="sect-UCS_3-Univention_Directory_Manager_Benutzeransicht-Passwort_ndern" role="subsection">
        <title>Passwort ändern</title>
        <para>
            Durch Klick auf den Eintrag Passwort in der Navigationsleiste wird der Dialog zum Ändern des Benutzerpasswortes aufgerufen, der in Abbildung ?? abgebildet ist. Das neue Passwort muss in die Felder Passwort (*) und Passwort (Wiederholung) (*) in identischer Schreibweise eingetragen werden. Nach Speichern der Änderung über die Schaltfläche Ok wird das Passwort unmittelbar aktiviert und das alte Passwort kann nicht mehr verwendet werden. Dies ist insbesondere bei der Verwendung von gespeicherten Passwörtern in Anwendungen, beispielsweise den Groupware-Clients zu beachten. Die gespeicherten Passwörter müssen entsprechend aktualisiert werden.
        </para>
        <para>
            [ 0 .70]Passwort ändernabbildungen/univention-directory-manager_user_pw_de.pngunivention-admin-user-pw
        </para>
        <para>
            Das Speichern des neuen Passwortes wird abgelehnt, wenn es gegen Vorgaben aus Passwort-Richtlinien verstößt. Es werden in der Standardkonfiguration die Länge des Passwortes und in der Vergangenheit verwendeten Passwörter berücksichtigt. Beispielsweise ist die Mindestlänge eines Passwortes mit acht Zeichen vorgegeben und die drei zuletzt eingetragenen Passwörter des Benutzers dürfen nicht verwendet werden. Diese Einstellungen lassen sich vom Administrator ändern.
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