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<!DOCTYPE chapter PUBLIC "-//OASIS//DTD DocBook XML V4.5//EN" "http://www.oasis-open.org/docbook/xml/4.5/docbookx.dtd" [
<!ENTITY % BOOK_ENTITIES SYSTEM "UCS_3.ent">
%BOOK_ENTITIES;
]>
<chapter id="chap-UCS_3-Konfiguration_der_Groupware_Client_Anwendungen">
    <title>Konfiguration der Groupware-Client-Anwendungen</title>
    <para>
        Kolab kann mit Groupware-Clients unter Linux, Windows und Mac verwendet werden. Der Standard-Client ist der Kolab Client. Er basiert auf KDE Kontact und wird für alle drei Plattformen ausgeliefert. Als Groupware-Client auf Windows-Plattformen kann neben dem Kolab Client auch unterschiedliche Outlook-Versionen eingesetzt werden. Voraussetzung für die Verwendung von alten Outlook Versionen als Kolab-Client ist die Installation eines Connectors (z.B. Bynari Connector) auf dem Windows-System. Ab Outlook 2013 kann ActiveSync zur Anbindung von Outlook verwendet werden. Außerdem steht ein moderner webbasierter Client zur Verfügung.
    </para>
    <section id="sect-UCS_3-Konfiguration_der_Groupware_Client_Anwendungen-Kolab_Client_Kontact" role="subsection">
        <title>Kolab Client Kontact</title>
        <para>
            Im folgenden wird die grundlegende Bedienung der unterschiedlichen Groupware Clients beschrieben. Weiterführende Informationen können der Dokumentation der Clients entnommen werden.
        </para>
        <section id="sect-UCS_3-Kolab_Client_Kontact-Konfiguration_mittels_accountwizard" role="subsubsection">
            <title>Konfiguration mittels accountwizard</title>
            <para>
                Zur einfachen Konfiguration von Kontact steht das Programm <application>accountwizard</application> zur Verfügung. Es erzeugt auf Grundlage weniger Benutzereingaben eine Standardkonfiguration für die Anbindung von Kontact an Kolab.
            </para>
            <para>
                Gestartet wird der <application>accountwizard</application> über Befehl ausführen (Tastenkombination Alt+F2) oder über die Konsole. Nach dem Start öffnet sich ein Fenster, bei dem "Kolab Groupware Server" ausgewählt werden muss. Dann erscheinen vier Eingabefelder, die wie folgt ausgefüllt werden müssen.
            </para>
            <informaltable role="longtable">
                <tgroup cols="2">
                    <tbody>
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                                    Name
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                                    Der vollständige Name (Vorname und Nachname) des Benutzers
                                </para>

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                                    E-Mail-Adresse
                                </para>

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                                    Die primäre E-Mail-Adresse des Benutzers
                                </para>

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                                    Passwort
                                </para>

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                                    Das Passwort des Benutzers
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                                    Servername
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                                <para>
                                    Vollständiger Name (FQDN) des Kolab-Homeservers des Benutzers
                                </para>

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                                    Kolab Version
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                                <para>
                                    Die Hauptversion des Kolab Servers. Wenn sie sich hier unsicher sind, fragen Sie bitte ihren Administrator.
                                </para>

                            </entry>

                        </row>

                    </tbody>

                </tgroup>

            </informaltable>
            <figure id="figu-UCS_3-Konfiguration_mittels_accountwizard-Kolab_Account_Anlegen">
                <title>Kolab Account Anlegen</title>
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                        <imagedata fileref="images/kontact_accountwizard_en.png" format="PNG" />
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            </figure>
            <para>
                Nach einem Klick auf 'Weiter' wird eine neue Identität sowie Empfangs- und Versandkonten für E-Mail eingerichtet, die Konfiguration geschrieben und Kontact gestartet.
            </para>
            <para>
                Als Identität bezeichnet man eine Sammlung von Informationen eines Groupware-Benutzers, z.B. die primäre E-Mail-Adresse, einen vollen Namen und weitere, optionale Informationen wie z.B. Signaturen, Fotos oder kryptographische Schlüssel. Sollte Kontact bereits mit anderen E-Mail-Accounts bzw. Identitäten konfiguriert sein, so wird eine neue Identität namens ”Kolab” erstellt. Zusätzlich werden für Empfang und Versand entsprechende Konten eingerichtet. Diese können selbstverständlich nachträglich geändert und auch entfernt werden. Bereits konfigurierte Identitäten sind in Kontact über das Menü Einstellungen -&gt; Kontact einrichten unter dem Punkt [Identitäten], die Empfangs- bzw. Versandkonten unter [Netzwerk] einsehbar.
            </para>
            <para>
                Nach erfolgreicher Konfiguration ist eine erste Synchronisation notwendig, um alle Daten vom Server zu holen. Um eine erste Synchronisation mit dem Server zu veranlassen, sollte in der Verknüpfungsleiste (am linken Bildschirmrand) E-Mail ausgewählt und dann Nach E-Mail sehen im Datei-Menü ausgeführt werden. Sollte daraufhin eine Warnung angezeigt werden, bezieht sie sich wahrscheinlich auf den Umstand, dass das vom Server bezogene SSL-Zertifikat nicht validiert werden kann, da es nicht von einem öffentlichen Zertifikat signiert wurde. Hierbei handelt es sich nicht um eine Einschränkung der Sicherheit. Im UCS-Handbuch finden sich Hinweise zum Einbinden von offiziell signierten Zertifikaten.
            </para>
            <para>
                Die Groupware-Verzeichnisse Kalender, Kontakte, Notizen, Aufgaben und Journal werden im IMAP-Konto des Benutzers auf dem Kolab-Homeserver erstellt.
            </para>
            <para>
                Nach erfolgreicher Synchronisation ist die Grundkonfiguration von Kontact abgeschlossen. Da der <filename>accountwizard</filename> nur die LDAP-Nachschlagefunktion konfiguriert, muss, falls eine umfangreichere Vervollständigung von E-Mail-Adressen gewünscht ist, ein LDAP-Adressbuch angelegt werden. Mit diesem ist Kontact in der Lage auch in Ordnerfreigabe-Dialogen und im Adressbuch, unter ”Kontakte” in der Verknüpfungsleiste, alle Kolab-Benutzer aufzulisten. Die Konfiguration eines LDAP-Adressbuches ist in <xref linkend="sect-UCS_3-Kolab_Client_Kontact-LDAP_Adressbuch" /> beschrieben.
            </para>

        </section>

        <section id="sect-UCS_3-Kolab_Client_Kontact-Manuelle_Konfiguration" role="subsubsection">
            <title>Manuelle Konfiguration</title>
            <para>
                Um die Konfiguration von Kontact als Kolab-Groupware-Client manuell einzurichten, sind die folgenden Schritte vorzunehmen.
            </para>
            <section id="sect-UCS_3-Manuelle_Konfiguration-Identitten" role="paragraph">
                <title>Identitäten</title>
                <para>
                    Mit dem ersten Start von Kontact wird bereits eine Standardidentität angelegt, die nach Anpassungen für Kolab verwendet werden kann. Die Schaltfläche 'Ändern' im Menü unter 'Einstellungen' -&gt; 'Kontact einrichten' unter dem Punkt 'E-Mail' -&gt; 'Identitäten' öffnet einen Dialog in dem der volle Name des angemeldeten Benutzers bereits angegeben ist. Lediglich die primäre E-Mail-Adresse des Benutzers muss nachgetragen werden. Alle anderen Angaben sind optional.
                </para>
                <figure id="figu-UCS_3-Identitten-Identitt_bearbeiten">
                    <title>Identität bearbeiten</title>
                    <mediaobject>
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            </section>

            <section id="sect-UCS_3-Manuelle_Konfiguration-Ausgangspostfach" role="paragraph">
                <title>Ausgangspostfach</title>
                <para>
                    Im Menü 'Einstellungen' -&gt; 'Kontact einrichten' unter dem Punkt 'E-Mail' -&gt; [Zugänge] befinden sich die Netzwerk-Einstellungen. Durch einen Klick auf die Schaltfläche Hinzufügen auf der Karteikarte 'Versand' öffnet sich ein Dialog der mehrere Versandarten zur Auswahl bietet. Für Kolab muss 'SMTP' gewählt werden. Nach Auswahl und Bestätigung öffnet sich erneut ein Fenster, in dem weitere Einstellungen vorgenommen werden können.
                </para>
                <para>
                    Name wird zur Anzeige in Kontact verwendet, er ist frei wählbar. Als Server ist der Kolab-Homeserver des Benutzers einzutragen, der Port ist 587 und muss in den erweiterten Einstellungen verändert werden. Die Option Server verlangt Autorisierung muss gesetzt und das folgende Feld mit der primären E-Mail-Adresse des Benutzers ausgefüllt sein. Es ist nur dann notwendig, das für diese E-Mail-Adresse gültiges Passwort anzugeben, wenn dieses in der Konfigurationsdatei gespeichert werden soll. Unter der Karteikarte Sicherheit befinden sich die Einstellungen für die Verschlüsselung der Verbindung. Diese lassen sich automatisch durch Klicken der Schaltfläche Fähigkeiten des Servers testen setzen. Es wird ein Warnfenster angezeigt, das vor einem möglicherweise unsicheren Zertifikat warnt. Dieses kann nach einer Prüfung gefahrlos angenommen und dauerhaft gespeichert werden, wenn es vom Kolab-Server stammt und nur für die interne Verwendung bestimmt ist. Das UCS-Handbuch enthält im Kapitel ”SSL-Zertifikate unter UCS” weitere Informationen zu intern erzeugten Zertifikaten und zum Einbinden offizieller Zertifikate. Nach einem Klick auf OK werden die Einstellungen gespeichert und in die Liste der Ausgangspostfächer eingetragen.
                </para>
                <figure id="figu-UCS_3-Ausgangspostfach-Ausgangspostfach">
                    <title>Ausgangspostfach</title>
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            </section>

            <section id="sect-UCS_3-Manuelle_Konfiguration-Eingangspostfach" role="paragraph">
                <title>Eingangspostfach</title>
                <para>
                    Im Einrichtungsdialog unter 'E-Mail' -&gt; 'Zugänge' muss auf der Karteikarte 'Empfang' ein Eingangspostfach angegeben werden. Ein Klick auf 'Hinzufügen' öffnet auch hier einen entsprechenden Dialog mit Verbindungstypen. Für die Verwendung von Kolab sollte IMAP gewählt werden. Nach Anlegen eines neuen Eingangspostfachs wird ein weiteres Eingabefenster geöffnet, in dem die entsprechenden Einstellungen vorgenommen werden können.
                </para>
                <para>
                    Name wird nur für die Anzeige in Kontact verwendet, er ist frei wählbar. Als Benutzer ist die primäre E-Mail-Adresse des Benutzers und unter Server der für diesen Benutzer gesetzte Kolab-Homeserver einzutragen. Bei Port sollte 143 eingetragen werden. Das Passwort ist nur einzutragen, wenn es in der Konfigurationsdatei gespeichert werden soll. Die übrigen Optionen auf dieser Karteikarte beziehen sich auf das automatische Abholen von E-Mails aus diesem Postfach.
                </para>
                <para>
                    Um die Verschlüsselung der Verbindung zu aktivieren, muss auch hier die Schaltfläche Fähigkeiten des Servers testen auf der Karteikarte Sicherheit verwendet werden, bei den Optionen unterhalb der Filter-Karteikarte handelt es sich um Optionen für eine serverseitige E-Mail-Filter-Skriptsprache. Das Anlegen solcher Skripte aus Kontact heraus wird jedoch nicht empfohlen. Hier bietet der Webclient eine bessere graphische Oberfläche. Nach einem Klick auf 'OK' sind auch die Empfangsoptionen definiert und in die entsprechende Liste eingetragen, die Schaltfläche 'Anwenden' speichert die Änderungen zwischenzeitlich.
                </para>
                <!--
                <para>
                    Im Einrichtungsdialog befindet sich unter 'E-Mail' -&gt; [Diverses] eine Karteikarte namens 'Arbeitsgruppen'. Auf dieser sind die Optionen für die Groupware-Funktionalitäten durch die Option 'Funktionen für IMAP-Ressourcen aktivieren' zu aktivieren, damit die Funktionalität von Kolab in Kontact verwendet werden kann.
                </para>
                <para>
                    In der mit Die Terminordner sind Unterordner von bezeichneten Auswahlliste muss der Name der für die verwendete Identität angegeben werden.
                </para>
                -->
            </section>

            <section id="sect-UCS_3-Manuelle_Konfiguration-Frei_Beschftigt_Listen" role="paragraph">
                <title>Frei-/Beschäftigt-Listen</title>
                <para>
                    Frei-/Beschäftigt-Listen (auch Frei-/Gebucht-Listen) geben Aufschluss über die Verfügbarkeit anderer Benutzer. Sie enthalten die Zeitinformationen der Termine und Aufgaben der anderen Benutzer, jedoch keine detaillierten Informationen über die ausgeführte Tätigkeit.
                </para>
                <para>
                    Die Optionen der Frei-/Gebucht-Listen befinden sich im Einrichtungsdialog unter 'Kalender' -&gt; [Frei/Beschäftigt]. Auf der Karteikarte 'Veröffentlichen' ist lediglich die Angabe der primären E-Mail-Adresse des Benutzers als Benutzername notwendig. Es wird aus Sicherheitsgründen davon abgeraten, die Option Passwort speichern zu aktivieren. Die vorgeschlagenen Werte in den übrigen Optionen auf dieser Karteikarte können übernommen werden. Auf der Karteikarte Abholen muss eine URL folgenden Formats eingetragen sein, unter der Frei-/Gebucht-Listen gespeichert werden:
                </para>

<screen>https://&lt;FQDNdesKolab-Homeservers&gt;/freebusy/</screen>
                <para>
                    Zusätzlich sollten die Optionen Frei/Belegt-Listen anderer Leute automatisch herunterladen und Beim Abholen die vollständige E-Mail-Adresse verwenden gesetzt sein.
                </para>

            </section>

            <section id="sect-UCS_3-Manuelle_Konfiguration-LDAP_Nachschlagefunktion" role="paragraph">
                <title>LDAP-Nachschlagefunktion</title>
                <para>
                    Die LDAP-Nachschlagefunktion bietet die Möglichkeit, zum Beispiel beim Verfassen von E-Mails in Kontact die Empfänger-Adresse aus dem Groupware-Verzeichnisdienst zu beziehen oder automatisch vervollständigen zu lassen. Im Einrichtungsdialog gibt es unter 'Kontakte' -&gt; 'LDAP-Nachschlagefunktion' die Möglichkeit auf die Schaltfläche 'Rechner hinzufügen' zu klicken. Es öffnet sich anschließend ein Fenster mit Eingabefeldern. Als Rechner muss der Kolab Homeserver des Benutzers eingegeben werden, als Basis-DN der Basis-DN der Kolab-Domäne. Im Feld Port muss bei Systemen ab UCS 3.0 in der Regel 7389 eingetragen werden. Bei älteren System muss der Wert 389 muss übernommen werden. Da der Kolab Verzeichnisdienst keine anonyme Anfrage zulässt, müssen die Felder Bind-DN und Passwort ausgefüllt werden. Die LDAP-Nachschlagefunktion vervollständigt lediglich die Empfänger-Felder einer neu verfassten E-Mail. Um z.B. eine Liste von Benutzern im Ordnerfreigabe-Dialog aus dem LDAP zu lesen muss ein LDAP-Adressbuch angelegt werden.
                </para>
            </section>


        </section>

        <section id="sect-UCS_3-Kolab_Client_Kontact-LDAP_Adressbuch" role="subsubsection">
            <title>LDAP-Adressbuch</title>
            <para>
                Ein LDAP-Adressbuch ermöglicht das automatische Durchsuchen aller Einträge im Verzeichnisdienst. So lassen sich unvollständig eingegebene Namen oder E-Mail-Adressen aus dem LDAP-Verzeichnis vervollständigen. Dem Verzeichnisdienst können nur Informationen über Kolab-Benutzer entnommen werden. Das Speichern von Kontakt-Informationen über Nicht-Kolab-Benutzer im LDAP-Verzeichnis ist hier nicht vorgesehen.
            </para>
            <para>
                Zum Anlegen eines solchen Adressbuches muss auf Kontakte auf der Verknüpfungsleiste (linker Bildschirmrand) gewechselt werden. Im unteren Bereich des Fensters befindet sich eine Liste mit momentan eingerichteten Adressbüchern. Durch einen Klick auf die Schaltfläche 'Hinzufügen' werden Konfigurationsdialoge aufgerufen die die erforderlichen Informationen abfragen. Unter Umständen muss diese Ansicht erst unter 'Einstellungen' -&gt; 'Erweiterungen anzeigen' -&gt; 'Adressbücher' aktiviert werden.
            </para>
            <para>
                Als Typ des neuen Adressbuches muss der Eintrag LDAP ausgewählt werden. Im darauf folgenden Dialog wird der vollständige Name (FQDN) des Kolab-Servers, dessen LDAP-Basis sowie ein Filter abgefragt. Mit Filtern können Kriterien vorgegeben werden, denen Objekte entsprechen müssen, um in die Ergebnisliste aufgenommen zu werden.
            </para>
            <para>
                Der Name des Adressbuches ist frei wählbar. Da der Kolab-Verzeichnisdienst anonyme LDAP-Anfragen unterstützt, sollte die Option Nur Lesen gesetzt sein und auf die Eingabe von Benutzer, Bind-DN, Bereich und Passwort verzichtet werden. Als Rechner sollte der volle Name (FQDN) des für diesen Benutzer gesetzten Kolab-Homeservers verwendet werden. Der Basis-DN wird dann durch den Button Server-Abfrage ausgefüllt, sollte aber durch den Benutzer-Container (meist cn=users,dc) ergänzt werden, um die Suche auf den Benutzer-Container zu beschränken. Damit nur Einträge von Benutzer-Objekten in der Ergebnisliste angezeigt werden, sollte der Filter objectClass=kolabInetOrgPerson angegeben werden. Durch die Option Unterordner-Abfrage kann zusätzlich die rekursive Suche unterhalb des angegebenen DN aktiviert werden. Durch Aktivieren der Option TLS im Kästchen Sicherheit werden die Daten bei der Übertragung verschlüsselt. Um sämtliche LDAP-Attribute richtig abbilden zu können muss außerdem unter der Schaltfläche Attribute bearbeiten die Auswahlliste ”Vorlage:” auf ”Kolab” stehen.
            </para>

        </section>


    </section>

    <section id="sect-UCS_3-Konfiguration_der_Groupware_Client_Anwendungen-Outlook_2000" role="subsection">
        <title>Outlook 2000</title>
        <para>
            Bevor ein Benutzer aus Outlook 2000 die Groupware-Funktionalität von Kolab nutzen kann, muss eine entsprechende Konfiguration angelegt werden.
        </para>
        <para>
            Beim ersten Starten von Outlook wird der Assistent zum Einrichten eines eigenen Benutzerkontos ausgeführt. Die Eingabe der Informationen findet in einer Folge von Dialogen statt, zwischen denen über die Schaltflächen Weiter und Zurück gewechselt werden kann.
        </para>
        <para>
            Notiz: Die folgende Beschreibung kann leicht abweichen, da mit dem Einspielen von Servicepacks auch Änderungen an den entsprechenden Dialogen einhergehen.
        </para>
        <para>
            Der einzugebende Benutzername dient zur Trennung mehrerer Konten eines Benutzer in Outlook. Dieser Name wird nicht für die Groupware-Funktionalität verwendet, er kann daher frei gewählt werden.
        </para>
        <para>
            Unter der Option Folgenden Informationsdienst verwenden muss Internet E-Mail ausgewählt werden (siehe Abbildung ??).
        </para>
        <para>
            [ 0 .8]Auswahl Informationsdienstabbildungen/out2k1.pngout2k1
        </para>
        <para>
            Nach Auswahl der Option E-Mail Konto eingerichtet und Bestätigung über die Schaltfläche Weiter wird ein weiteres Dialogfenster geöffnet. In diesem Dialog werden die Daten angegeben, die für den Zugriff auf das Groupware-Konto relevant sind.
        </para>
        <para>
            Im Dialog müssen auf der Karteikarte Allgemein die Felder Name für den Server, Name und E-Mail Adresse ausgefüllt werden. Name für Server wird als Bezeichner des Kontos innerhalb von Outlook verwendet, er ist frei wählbar. Name sollte den vollständigen Namen des Benutzers enthalten, E-Mail Adresse die E-Mail-Adresse, welche für den Benutzer in Kolab angelegt wurde (siehe Abbildung ??).
        </para>
        <para>
            Auf der Karteikarte Server müssen unter Serverinformationen in den Eingabefeldern Posteingang und Postausgang der Name des Kolab-Homeservers des Benutzers angegeben werden. Als Benutzername muss die primäre E-Mail-Adresse des Benutzers angegeben werden, das zu dieser E-Mail-Adresse gehörende Passwort muss im entsprechenden Eingabefeld angegeben werden (siehe Abbildung ??).
        </para>
        <para>
            [ 0 .75]Einstellungen Kontoabbildungen/out2k3.pngout2k3
        </para>
        <para>
            Die Optionen Anmeldung durch gesicherte Kennwort-Authentifizierung und Server erfordert Authentifizierung müssen aktiviert sein, da der Kolab-Homeserver den Verbindungsaufbau mit einem Client nur nach erfolgreicher Benutzerauthentisierung zulässt.
        </para>
        <para>
            Auf der Karteikarte Erweitert muss unter Anschluss für den Postausgangsserver die Option Dieser Server verwendet eine sichere Verbindung(SSL) aktiviert werden.
        </para>
        <para>
            Nach Bestätigung der Einstellungen über die Schaltfläche OK werden weitere Einstellungen abgefragt, die vorgegebenen Werte können übernommen werden. Nach Abschluss der Einrichtung durch die Schaltfläche Fertigstellen wird eine erste Verbindung zum Kolab-Homeserver aufgebaut.
        </para>
        <para>
            Um die Groupware-Funktionen von Kolab nutzen zu können, muss Toltec Connector konfiguriert werden.
        </para>
        <para>
            [ 0 .75]Einstellungen Serverabbildungen/out2k4.pngout2k4
        </para>
        <para>
            Über Extras -&gt; Optionen wird der Einrichtungsdialog von Outlook aufgerufen. Auf der Karteikarte Toltec Connector wird über die Schaltfläche Neu der Assistent zum Anlegen einer Konfiguration für Toltec Connector aufgerufen.
        </para>
        <para>
            Im Zuge der Konfiguration wird der lokale Nachrichtenspeicher von Outlook über Toltec Connector mit dem Groupware-Konto auf dem Kolab-Homeserver des Benutzers verbunden.
        </para>
        <para>
            Im ersten Dialog muss der Eintrag Persönlicher Ordner als Nachrichtenspeicher ausgewählt werden. Dieser Ordner enthält alle lokal in Outlook gespeicherten Daten des Benutzers.
        </para>
        <para>
            Im folgenden Dialog muss das Datenformat ausgewählt werden. Für die Verwendung von Kolab muss das Offene Format (Kolab-XML 2.x) gewählt werden.
        </para>
        <para>
            Im folgenden Dialog muss der Name des Kolab-Homeservers des Benutzers angegeben werden. Als Benutzername muss die primäre E-Mail-Adresse des Benutzer angegeben und die Verschlüsselung aktiviert werden.
        </para>
        <para>
            [ 0 .75]Toltec-Einstellungenabbildungen/toltec2k3.pngtoltec2k3
        </para>
        <para>
            Abschließend stellt der Toltec Connector eine Verbindung zum Kolab-Homeserver her, die einzelnen Vorgänge während des Verbindungsaufbaus werden angezeigt. Sollte der Verbindungsaufbau scheitern, wird der fehlgeschlagenen Vorgang hervorgehoben und eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. In diesem Fall können über die Schaltflächen Zurück und Weiter die Dialoge erneut aufgerufen und die Einstellungen korrigiert werden.
        </para>
        <para>
            Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau kann unter Extras -&gt; Synchronisieren das lokale Postfach mit dem des Benutzers auf dem Kolab-Homeserver synchronisiert werden.
        </para>

    </section>

    <section id="sect-UCS_3-Konfiguration_der_Groupware_Client_Anwendungen-Outlook_2002XP2003" role="subsection">
        <title>Outlook 2002(XP)/2003</title>
        <para>
            Um mit Outlook 2002/2003 die Groupware-Funktionen nutzen zu können, müssen Outlook und der Toltec Connector konfiguriert werden. Beide Versionen von Outlook unterscheiden sich vom Aufbau nur gering und der Ablauf bei der Konfiguration ist identisch. Hierfür wird von beiden Programmen ein Assistent zur Einrichtung angeboten, der die Konfiguration in übersichtliche Schritte unterteilt. Diese Schritte werden in Dialogfenstern dargestellt zwischen denen mit Hilfe der Weiter und Zurück Schaltflächen navigiert werden kann.
        </para>
        <para>
            Beim ersten Start von Outlook wird der Assistent zum Einrichten eines eigenen Benutzerkontos ausgeführt. Nach einer Begrüßung kann das Benutzerkonto eingerichtet werden. Das erste Dialogfenster bietet verschiedene Varianten von Mailservern, die von Outlook unterstützt werden. Für die Verwendung von Outlook mit Kolab ist hier der POP3-Server auszuwählen.
        </para>
        <para>
            Im folgenden Dialog, der in Abbildung ?? gezeigt wird, müssen der vollständige Name des Benutzers und die primäre E-Mail-Adresse angegeben werden. Es ist zu beachten, dass unter Anmeldeinformationen als Benutzername ebenfalls die primäre E-Mail-Adresse anzugeben ist. In die Felder Posteingangsserver und Postausgangsserver muss der vollständige Rechnername (FQDN) des Kolab-Homeserver eingetragen werden. Unter Kontoeinstellungen testen wird ein Test mit den bisherigen Angaben durchgeführt. Sollte einer der eingetragene Werte nicht stimmen, wird eine entsprechender Warnhinweis eingeblendet. Sollte während des Tests eine Meldung erscheinen, dass das Zertifikat des Servers nicht verifiziert werden kann, kann dieser Umstand nur behoben werden, indem das Zertifikat des Kolab Domaincontroller-Master wie im Abschnitt  beschrieben importiert wird. Die Konfiguration kann trotz dieser Fehlermeldung gespeichert werden, es ergeben sich keine Auswirkungen auf den späteren Betrieb.
        </para>
        <para>
            [ 0 .75]E-Mail-Einstellungenabbildungen/outlookkonfi1.pngoutlookkonfi1
        </para>
        <para>
            Unter Weitere Einstellungen müssen auf der Karteikarte Postausgangserver die Option Der Postausgangserver (SMTP) erfordert Authentifizierung und auf der Karteikarte Erweitert die Option Der Server erfordert eine verschlüsselte Verbindung(SSL) für POP3 und SMTP auswählt werden. Diese Einstellungen sind erforderlich, um die Kommunikation zwischen dem Kolab-Homeserver und dem Client zu ermöglichen. Sind alle Felder richtig ausgefüllt, wird das Konto durch Betätigung der Schaltfläche Fertigstellen in dem folgenden Dialog erstellt. Nach Abschluss des Assistenten für die Grundkonfiguration wird in einem weiteren Dialogfenster nochmals der Name des Benutzers sowie die Initialen abgefragt.
        </para>
        <para>
            Um die Groupware-Funktionen nutzen zu können, muss die Erweiterung Toltec Connector konfiguriert werden. Unter Extras -&gt; Optionen befindet sich die Karteikarte Toltec Connector. Über die Schaltfläche Neu wird der Assistent für Toltec Connector geöffnet, um die Verknüpfung mit der Kolab-Homeserver zu konfigurieren.
        </para>
        <para>
            Im ersten Schritt ist der Persönliche Ordner als Nachrichtenspeicher auszuwählen. Dieser Ordner enthält alle unter Outlook gespeicherten Daten des Benutzers in einer Datei im .pst-Format. Toltec Connector kann diese Datei konvertieren und diese mit den Daten des Benutzers auf dem Kolab-Homeserver synchronisieren.
        </para>
        <para>
            In dem zweiten Dialogfenster ist das Datenformat auszuwählen, das vom Kolab-Homeserver verwendet wird. Als Datenformat muss hier das Offene Format (Kolab-XML 2.x) gewählt werden.
        </para>
        <para>
            [ 0 .8]Toltec-Konfigurationsassistentabbildungen/toltec2k4.pngtoltec2k4
        </para>
        <para>
            Das dritte Dialogfenster dient zur Bestimmung der Verbindungsdaten mit dem Kolab-Homeserver. Hier muss der FQDN des Kolab-Homeservers sowie Benutzername (die primäre E-Mail-Adresse des Benutzer) und Kennwort angegeben werden. Zusätzlich muss die Option zur Verschlüsselung der Verbindung aktiviert werden, siehe auch Abbildung ??.
        </para>
        <para>
            [ 0 .8]Toltec-Verbindungstestabbildungen/toltec2k5.pngtoltec2k5
        </para>
        <para>
            Abschließend stellt Toltec Connector die Verbindung zum Kolab-Homeserver her, und prüft die Einstellungen (siehe Abbildung ??). Sollte die Verbindung nicht hergestellt werden können, wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben und die Konfiguration muss korrigiert werden. Mit den Schaltflächen Zurück und Weiter können die Einstellungen in den einzelnen Dialogfenstern kontrolliert und jeweils korrigiert werden.
        </para>
        <para>
            Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann unter Extras -&gt; Synchronisieren das lokale Postfach mit dem des Benutzers auf dem Kolab-Homeserver synchronisiert werden.
        </para>

    </section>

    <section id="sect-UCS_3-Konfiguration_der_Groupware_Client_Anwendungen-Einrichten_der_Kontaktverwaltung_unter_Outlook" role="subsection">
        <title>Einrichten der Kontaktverwaltung unter Outlook</title>
        <para>
            Kolab-Server können als Datenquelle für ein zentrales LDAP-Adressbuch über alle Kolab-Konten verwendet werden. Im Unterschied zu Adressbüchern, die als Ordner vom Typ ’Kontakt’ im Groupware-Konto eines Benutzers angelegt wurden, können in einem zentralen Adressbuch keine weiteren Kontakte abgelegt werden, es ist nur lesender Zugriff möglich.
        </para>
        <section id="sect-UCS_3-Einrichten_der_Kontaktverwaltung_unter_Outlook-Outlook_2002XP2003" role="subsubsection">
            <title>Outlook 2002(XP)/2003</title>
            <para>
                Um eine Verknüpfung zu einem zentralen Adressbuch herzustelllen kann in Outlook über Extras -&gt; E-Mail Konten ein Assistent aufgerufen werden. Im ersten Dialogfenster muss für die Erstellung eines neuen Adressbuches die Option Ein neues Verzeichnis oder Adressbuch hinzufügen markiert werden. Nach Klick auf die Schaltfläche Weiter wird das Dialogfenster Verzeichnisse und Adressbücher angezeigt. Hier muss der Typ des Adressbuches ausgewählt werden. In diesem Fall ist der Eintrag Internetverzeichnisdienst (LDAP) auszuwählen.
            </para>
            <para>
                [ 0 .75]Angabe der Suchbasis abbildungen/LDAPAdressbuch4.pngLDAPAdressbuch4
            </para>
            <para>
                Unter Einstellungen für den Verzeichnisdienst(LDAP) muss unter Serverinformationen der vollständige Rechnername (FQDN) eines Kolab-Servers eingetragen werden. Desweiteren sollte in dem Dialogfenster, das durch Klicken auf die Schaltfläche Weitere Einstellungen geöffnet wird, die DN der Kolab-Domäne eingetragen werden. Beim Klicken auf diese Schaltfläche wird darauf hingewiesen, dass nach Erstellung eines neuen Adressbuches Outlook neu gestartet werden muss, um es zu verwenden. Nach Bestätigung der Meldung kann die Konfiguration fortgesetzt werden.
            </para>
            <para>
                Auf der Karteikarte Suche muss der DN der Kolab-Domäne eingetragen werden, unter dem Groupware-Konten angelegt wurden (siehe Abbildung ??). Um die Suche zu beschleunigen und die Suchergebnisse auf Benutzerkonten zu beschränken, sollte der DN des Benutzer-Containers angegeben werden (cn=users,dc=ucs,dc=local).
            </para>
            <para>
                Nach Abschluss der Einrichtung und erforderlichem Neustart von Outlook kann unter Extras -&gt; Adressbuch zum Beispiel im neu angelegten LDAP-Adressbuch nach Einträgen gesucht werden.
            </para>

        </section>

        <section id="sect-UCS_3-Einrichten_der_Kontaktverwaltung_unter_Outlook-Outlook_2000" role="subsubsection">
            <title>Outlook 2000</title>
            <para>
                Bei der Konfiguration unter Outlook 2000 wird das LDAP-Adressbuch über den Menüpunkt Extras -&gt; Dienste -&gt; Hinzufügen -&gt; Microsoft LDAP-Verzeichnis -&gt; Ok angelegt. An diesem Punkt fordert Outlook 2000 das Office-Installationsmedium an, sofern das LDAP-Adressbuch auf dem Rechner zuvor noch nicht verwendet wurde. Anschließend wird ein neuer Dialog angezeigt, in dem die entsprechenden Werte einzutragen sind (siehe Abbildung ??).
            </para>
            <para>
                Anschließend öffnet sich ein neuer Dialog, der zur Eingabe zusätzlicher Informationen auffordert. Unter Verzeichnisdienstkonto muss ein eindeutiger, frei wählbarer Name für den neuen Informationsdienst eingetragen werden. In dem Feld Serverhostname wird der vollständige Rechnername (FQDN) eines Kolab-Servers eingetragen. Die Felder Benutzername und Kennwort bleiben leer. Um die Suche zu beschleunigen und die Suchergebnisse auf Benutzerkonten zu beschränken, sollte der DN des Benutzer-Containers angegeben werden (z.B. cn=users,dc=ucs,dc=local). Abschließend werden beide Dialoge mit OK bestätigt.
            </para>
            <para>
                [ 0 .95]Outlook 2000-Verzeichnisdienst abbildungen/outlook-ldap2k.pngoutlook-ldap2k
            </para>

        </section>


    </section>

    <section id="sect-UCS_3-Konfiguration_der_Groupware_Client_Anwendungen-Frei_Gebucht_Listen_unter_Outlook" role="subsection">
        <title>Frei-/Gebucht-Listen unter Outlook</title>
        <para>
            Die Einrichtung von Outlook für die Verwendung von Frei-/Gebucht-Listen ist in den behandelten Versionen identisch. Die Konfiguration zur Verwendung von Frei-/Gebucht-Listen befindet sich im Outlook-Einrichtungsdialog, aufrufbar über Extras -&gt; Optionen -&gt; Einstellungen -&gt; Kalenderoptionen. Der Dialog zur Einrichtung von Frei-/Gebucht-Listen wird über die Schaltfläche Frei/Gebucht-Optionen geöffnet.
        </para>
        <para>
            Im Eingabefeld Unter URL suchen: bzw. Suche unter: muss die URL eingetragen werden, unter der auf dem Kolab-Homeserver Frei-/Gebucht-Listen abgelegt sind.
        </para>
        <para>
            Die Adresse der Frei-/Gebucht-Listen lautet üblicherweise
        </para>
        <para>
            http://&lt;Servername&gt;/freebusy/\%NAME\%@\%SERVER\%.ifb
        </para>
        <para>
            wobei %NAME% und %SERVER% genau so in der Zeichenkette stehen bleiben, für ¡Servername¿ jedoch der vollständige Name des Kolab-Homeservers des Benutzers eingesetzt werden muss.
        </para>
        <para>
            Bei der angegebenen URL wird keine Benutzerauthentisierung vorgenommen, hierfür muss die freebusy/http/legacy auf den Wert yes gesetzt sein. Ist dies nicht der Fall, müssen zusätzlich die E-Mail-Adresse und Passwort des Nutzers vor dem Servernamen eingefügt werden. Das Format dafür ist
        </para>
        <para>
            http://&lt;E-Mail&gt;:&lt;Passwort&gt;@&lt;Servername&gt;/...
        </para>
        <para>
            Dabei wird in der E-Mail-Adresse das @-Zeichen als %40 geschrieben, das Passwort wird nicht weiter verändert. Für ¡Servername¿ und die folgende Zeichenkette gelten die oben genannten Hinweise. Falls die Authentifizierungsinformationen nicht angegeben werden, diese aber vom Server benötigt werden, so zeigt Outlook lediglich einen allgemeinen Fehler an.
        </para>
        <para>
            Die Übertragung der Frei-/Gebucht-Listen kann auch per SSL verschlüsselt werden, hierfür müssen lediglich in der Adresse ’http’ durch ’https’ ersetzt und das Herausgeber-Zertifikat der Kolab-Domäne in Windows registriert werden.
        </para>
        <para>
            Für letzteres wird eine Kopie des Root-Zertifikats benötigt, welches von über die URL http://&lt;KolabDomaincontrollerMaster&gt;/ucs-root-ca.crt heruntergeladen werden kann. Diese Datei wird dann per Doppelklick geöffnet, im daraufhin geöffneten Dialog wird Fenster Zertifikat installieren angewählt. Die Installation wird über den Zertifikats-Import-Assistenten vorgenommen.
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            Darüber hinaus muss das Format angegeben werden, in dem die Frei-/Gebucht-Listen zum Server übertragen werden sollen. Auf der Karteikarte Allgemein kann über die Schaltfläche Kalenderoptionen der entsprechende Dialog geöffnet weden. Die Option ’Besprechungsanfragen standardmäßig mit iCalendar senden’ muss aktiviert werden.
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            Um das Hochladen der Frei-/Gebucht-Listen im Toltec Connector zu aktivieren, muss im Konfigurationsdialog Extras -&gt; Optionen -&gt; Toltec Connector -&gt; Optionen -&gt; Kolab Frei-/Gebucht-Erstellung die Option Erstellung einschalten aktiviert werden. Außerdem ist es notwendig das unter Einstellungen für jeden Kalender-Ordner admins als Empfänger der Frei-/Gebucht-Informationen eingetragen ist. Zusätzlich kann es bei bestimmten Outlook Versionen (z.B. Outlook 98 und 2000) notwendig sein den ”Microsoft Web Publishing Wizard” zu installierten.
        </para>

    </section>


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