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authorTorsten Grote <grote@kolabsys.com>2012-12-20 12:16:13 (GMT)
committerTorsten Grote <grote@kolabsys.com>2012-12-20 12:16:32 (GMT)
commit1adf530d35d4e269bddfda48efe4097fc9bd0595 (patch)
tree1235c50d5f275271fec1fa8f37b944728906aa1d
parent7d21799e8f72dbfbed04045ee444039892ccaf44 (diff)
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initial import of UCS documentation
-rw-r--r--Kolab_for_UCS/de-DE/Client_Configuration.xml448
-rw-r--r--Kolab_for_UCS/de-DE/Client_Usage.xml632
-rw-r--r--Kolab_for_UCS/de-DE/Configuration.xml748
-rw-r--r--Kolab_for_UCS/de-DE/Directory_Manager.xml258
-rw-r--r--Kolab_for_UCS/de-DE/Failover.xml164
-rw-r--r--Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml115
-rw-r--r--Kolab_for_UCS/de-DE/Introduction.xml194
-rw-r--r--Kolab_for_UCS/de-DE/System_Preparation.xml39
-rw-r--r--Kolab_for_UCS/de-DE/UCS_3.xml5
9 files changed, 2515 insertions, 88 deletions
diff --git a/Kolab_for_UCS/de-DE/Client_Configuration.xml b/Kolab_for_UCS/de-DE/Client_Configuration.xml
new file mode 100644
index 0000000..33fa364
--- /dev/null
+++ b/Kolab_for_UCS/de-DE/Client_Configuration.xml
@@ -0,0 +1,448 @@
+<?xml version='1.0' encoding='utf-8' ?>
+<!DOCTYPE chapter PUBLIC "-//OASIS//DTD DocBook XML V4.5//EN" "http://www.oasis-open.org/docbook/xml/4.5/docbookx.dtd" [
+<!ENTITY % BOOK_ENTITIES SYSTEM "UCS_3.ent">
+%BOOK_ENTITIES;
+]>
+<chapter id="chap-UCS_3-Konguration_der_Groupware_Client_Anwendungen">
+ <title>Konfiguration der Groupware-Client-Anwendungen</title>
+ <para>
+ Kolab kann mit Groupware-Clients unter Linux und Windows verwendet werden. Mit Kolab wird KDE Kontact als Linux-Client ausgeliefert. Da Kontact als Kolab2-Client entwickelt wurde, unterstützt es den vollen Funktionsumfang von Kolab2. Als Groupware-Client auf Windows-Plattformen können unterschiedliche Outlook-Versionen eingesetzt werden. Voraussetzung für die Verwendung von Outlook als Kolab-Client ist die Installation eines Connectors (z.B. Toltec Connector) auf dem Windows-System. Außerdem steht ein webbasierter Client zur Verfügung.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Konguration_der_Groupware_Client_Anwendungen-KDE_Kontact" role="subsection">
+ <title>KDE Kontact</title>
+ <para>
+ Im folgenden wird die grundlegende Bedienung der unterschiedlichen Groupware Clients beschrieben. Weiterführende Informationen können der Dokumentation der Clients entnommen werden.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-KDE_Kontact-Konguration_mittels_kolabwizard" role="subsubsection">
+ <title>Konfiguration mittels kolabwizard</title>
+ <para>
+ Zur einfachen Konfiguration von Kontact steht das Programm kolabwizard zur Verfügung. kolabwizard erzeugt auf Grundlage weniger Benutzereingaben eine Standardkonfiguration für die Anbindung von Kontact an Kolab.
+ </para>
+ <para>
+ Gestartet wird kolabwizard über Befehl ausführen (Tastenkombination Alt+F2) oder über die Konsole. Nach der Eingabe von kolabwizard öffnet sich ein Fenster, das vier Eingabefelder enthält. Diese sollten wie folgt ausgefüllt werden (Siehe Abbildung ??):
+ </para>
+ <informaltable role="longtable">
+ <tgroup cols="2">
+ <tbody>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Servername
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Vollständiger Name (FQDN) des Kolab-Homeservers des Benutzers
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ E-Mail-Adresse
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Die primäre E-Mail-Adresse des Benutzers
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Name
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Der vollständige Name (Vorname und Nachname) des Benutzers
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Passwort
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Das Passwort des Benutzers
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Server-Version
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Hier sollte Kolab 2 ausgewählt werden
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+
+ </tbody>
+
+ </tgroup>
+
+ </informaltable>
+ <para>
+ Table 1.3: Eingabefelder in kolabwizard
+ </para>
+ <para>
+ Falls gewünscht, können hier die Optionen Passwort speichern und Ein Online-IMAP-Konto für Nicht-Arbeitsgruppen-Ordner benutzen gesetzt werden.
+ </para>
+ <para>
+ Nach einem Klick auf OK wird eine neue Identität sowie Empfangs- und Versandkonten für E-Mail eingerichtet, die Konfiguration geschrieben und Kontact gestartet. Die Konfiguration kann optional im Passwort-Manager KWalletManager abgespeichert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Als Identität bezeichnet man eine Sammlung von Informationen eines Groupware-Benutzers, z.B. die primäre E-Mail-Adresse, einen vollen Namen und weitere, optionale Informationen wie z.B. Signaturen, Fotos oder kryptographische Schlüssel. Sollte Kontact bereits mit anderen E-Mail-Accounts bzw. Identitäten konfiguriert sein, so wird eine neue Identität namens ”Kolab” erstellt. Zusätzlich werden für Empfang und Versand entsprechende Konten eingerichtet. Diese können selbstverständlich nachträglich geändert und auch entfernt werden. Bereits konfigurierte Identitäten sind in Kontact über das Menü Einstellungen -&gt; Kontact einrichten unter dem Punkt [Identitäten], die Empfangs- bzw. Versandkonten unter [Netzwerk] einsehbar (Siehe Abschnitt ).
+ </para>
+ <para>
+ Nach erfolgreicher Konfiguration ist eine erste Synchronisation notwendig, damit Kontact die für die Groupware benötigten Ordner auf dem Server erzeugen kann. Erst nach dem Anlegen dieser Ordner kann die volle Groupware-Funktionalität in Kontact genutzt werden. Um eine erste Synchronisation mit dem Server zu veranlassen, sollte in der Verknüpfungsleiste (am linken Bildschirmrand) E-Mail ausgewählt und dann Nach E-Mail sehen im Datei-Menü ausgeführt werden. Die daraufhin angezeigte Warnung bezieht sich auf den Umstand, dass das vom Server bezogene SSL-Zertifikat nicht validiert werden kann, da es nicht von einem öffentlichen Zertifikat signiert wurde. Hierbei handelt es sich nicht um eine Einschränkung der Sicherheit. Im UCS-Handbuch finden sich Hinweise zum Einbinden von offiziell signierten Zertifikaten.
+ </para>
+ <para>
+ Die Groupware-Verzeichnisse Kalender, Kontakte, Notizen, Aufgaben und Journal werden im IMAP-Konto des Benutzers auf dem Kolab-Homeserver erstellt, sobald folgende Meldung (siehe Abbildung ??) mit Fortsetzen beantwortet wurde.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .9]Groupware-Verzeichnisse abbildungen/kontact_grpware-folder-creation_de.pngkontact-grpware-folder-creation
+ </para>
+ <para>
+ Nach erfolgreicher Synchronisation ist die Grundkonfiguration von Kontact abgeschlossen. Da kolabwizard nur die LDAP-Nachschlagefunktion konfiguriert, muss, falls eine umfangreichere Vervollständigung von E-Mail-Adressen gewünscht ist, ein LDAP-Adressbuch angelegt werden. Mit diesem ist Kontact in der Lage auch in Ordnerfreigabe-Dialogen und im Adressbuch, unter ”Kontakte” in der Verknüpfungsleiste, alle Kolab-Benutzer aufzulisten. Die Konfiguration eines LDAP-Adressbuches ist in Kapitel  beschrieben.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-KDE_Kontact-Manuelle_Konguration" role="subsubsection">
+ <title>Manuelle Konfiguration</title>
+ <para>
+ Um die Konfiguration von Kontact als Kolab-Groupware-Client manuell einzurichten, sind die folgenden Schritte vorzunehmen.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Manuelle_Konguration-Identitten" role="paragraph">
+ <title>Identitäten</title>
+ <para>
+ Mit dem ersten Start von Kontact wird bereits eine Standardidentität angelegt, die nach Anpassungen für Kolab verwendet werden kann. Die Schaltfläche Ändern im Menü unter Einstellungen -&gt; Kontact einrichten unter dem Punkt E-Mail öffnet einen Dialog in dem der volle Name des angemeldeten Benutzers bereits angegeben ist. Lediglich die primäre E-Mail-Adresse des Benutzers muss nachgetragen werden. Alle anderen Angaben sind optional (siehe dazu auch Abbildung ??).
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .60]Identität bearbeiten abbildungen/kontact_identitaet_de.pngkontact-identitaet
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Manuelle_Konguration-Ausgangspostfach" role="paragraph">
+ <title>Ausgangspostfach</title>
+ <para>
+ Im Menü Einstellungen -&gt; Kontact einrichten unter dem Punkt E-Mail -&gt; [Zugänge] befinden sich die Netzwerk-Einstellungen. Durch einen Klick auf die Schaltfläche Hinzufügen auf der Karteikarte Versand öffnet sich ein Dialog der zwei Versandarten zur Auswahl bietet. Für Kolab muss SMTP gewählt werden. Nach Auswahl und Bestätigung öffnet sich erneut ein Fenster, in dem weitere Einstellungen vorgenommen werden können.
+ </para>
+ <para>
+ Name wird zur Anzeige in Kontact verwendet, er ist frei wählbar. Als Server ist der Kolab-Homeserver des Benutzers einzutragen, der Port für IMAP ist 465 und muss nicht verändert werden. Die Option Server verlangt Autorisierung muss gesetzt und das folgende Feld mit der primären E-Mail-Adresse des Benutzers ausgefüllt sein. Es ist nur dann notwendig, das für diese E-Mail-Adresse gültiges Passwort anzugeben, wenn dieses in der Konfigurationsdatei gespeichert werden soll. Unter der Karteikarte Sicherheit befinden sich die Einstellungen für die Verschlüsselung der Verbindung. Diese lassen sich automatisch durch Klicken der Schaltfläche Fähigkeiten des Servers testen setzen. Es wird ein Warnfenster angezeigt, das vor einem möglicherweise unsicheren Zertifikat warnt. Dieses kann nach einer Prüfung gefahrlos angenommen und dauerhaft gespeichert werden, wenn es vom Kolab-Server stammt und nur für die interne Verwendung bestimmt ist. Das UCS-Handbuch enthält im Kapitel ”SSL-Zertifikate unter UCS” weitere Informationen zu intern erzeugten Zertifikaten und zum Einbinden offizieller Zertifikate. Nach einem Klick auf OK werden die Einstellungen gespeichert und in die Liste der Ausgangspostfächer eingetragen.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .85]Ausgangspostfach abbildungen/kontact_versandart-smtp_de.pngkontact-versandard-smtp
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Manuelle_Konguration-Eingangspostfach" role="paragraph">
+ <title>Eingangspostfach</title>
+ <para>
+ Im Einrichtungsdialog unter E-Mail -&gt; Zugänge muss auf der Karteikarte Empfang ein Eingangspostfach angegeben werden. Ein Klick auf Hinzufügen öffnet auch hier einen entsprechenden Dialog mit Verbindungstypen. Für die Verwendung von Kolab muss Disconnected IMAP gewählt werden. Nach Anlegen eines neuen Eingangspostfachs wird ein weiteres Eingabefenster geöffnet, in dem die entsprechenden Einstellungen vorgenommen werden können (siehe Abbildung ??).
+ </para>
+ <para>
+ Name wird nur für die Anzeige in Kontact verwendet, er ist frei wählbar. Als Benutzer ist die primäre E-Mail-Adresse des Benutzers und unter Server der für diesen Benutzer gesetzte Kolab-Homeserver einzutragen. Der vorgeschlagene Port 993 kann beibehalten werden und das Passwort ist nur einzutragen, wenn es in der Konfigurationsdatei gespeichert werden soll. Die übrigen Optionen auf dieser Karteikarte beziehen sich auf das automatische Abholen von E-Mails aus diesem Postfach.
+ </para>
+ <para>
+ Um die Verschlüsselung der Verbindung zu aktivieren, kann auch hier die Schaltfläche Fähigkeiten des Servers testen auf der Karteikarte Sicherheit verwendet werden, bei den Optionen unterhalb der Filter-Karteikarte handelt es sich um Optionen für eine serverseitige E-Mail-Filter-Skriptsprache. Das Anlegen solcher Skripte aus Kontact heraus wird jedoch momentan nicht unterstützt. Nach einem Klick auf OK sind auch die Empfangsoptionen definiert und in die entsprechende Liste eingetragen, die Schaltfläche Anwenden speichert die Änderungen zwischenzeitlich. Passworteinstellungen können auch hier in KWalletManager gespeichert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Im Einrichtungsdialog befindet sich unter E-Mail -&gt; [Diverses] eine Karteikarte namens Arbeitsgruppen. Auf dieser sind die Optionen für die Groupware-Funktionalitäten durch die Option Funktionen für IMAP-Ressourcen aktivieren zu aktivieren, damit die Funktionalität von Kolab in Kontact verwendet werden kann.
+ </para>
+ <para>
+ In der mit Die Terminordner sind Unterordner von bezeichneten Auswahlliste muss der Name der für die verwendete Identität angegeben werden.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .85]Eingangspostfach abbildungen/kontact_empfangsart-dimap_de.pngkontact-empfangsart-dimap
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Manuelle_Konguration-Frei_Beschftigt_Listen" role="paragraph">
+ <title>Frei-/Beschäftigt-Listen</title>
+ <para>
+ Frei-/Beschäftigt-Listen (auch Frei-/Gebucht-Listen) geben Aufschluss über die Verfügbarkeit anderer Benutzer. Sie enthalten die Zeitinformationen der Termine und Aufgaben der anderen Benutzer, jedoch keine detaillierten Informationen über die ausgeführte Tätigkeit.
+ </para>
+ <para>
+ Die Optionen der Frei-/Gebucht-Listen befinden sich im Einrichtungsdialog unter Kalender -&gt; [Frei/Beschäftigt]. Auf der Karteikarte Veröffentlichen ist lediglich die Angabe der primären E-Mail-Adresse des Benutzers als Benutzername notwendig. Es wird aus Sicherheitsgründen davon abgeraten, die Option Passwort speichern zu aktivieren. Die vorgeschlagenen Werte in den übrigen Optionen auf dieser Karteikarte können übernommen werden. Auf der Karteikarte Abholen muss eine URL folgenden Formats eingetragen sein, unter der Frei-/Gebucht-Listen gespeichert werden:
+ </para>
+ <para>
+ https://&lt;FQDNdesKolab-Homeservers&gt;/freebusy/
+ </para>
+ <para>
+ Zusätzlich sollten die Optionen Frei/Belegt-Listen anderer Leute automatisch herunterladen und Beim Abholen die vollständige E-Mail-Adresse verwenden gesetzt sein (Siehe Abbildung ??).
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .85]Frei-/Gebucht-Listen abholen abbildungen/kontact_freebusy-abholen_de.pngkontact-freebusy-abholen
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Manuelle_Konguration-LDAP_Nachschlagefunktion" role="paragraph">
+ <title>LDAP-Nachschlagefunktion</title>
+ <para>
+ Die LDAP-Nachschlagefunktion bietet die Möglichkeit, zum Beispiel beim Verfassen von E-Mails in Kontact die Empfänger-Adresse aus dem Groupware-Verzeichnisdienst zu beziehen oder automatisch vervollständigen zu lassen. Im Einrichtungsdialog gibt es unter Kontakte -&gt; LDAP-Nachschlagefunktion die Möglichkeit auf die Schaltfläche Rechner hinzufügen zu klicken. Es öffnet sich anschließend ein Fenster mit Eingabefeldern. Als Rechner muss der Kolab Homeserver des Benutzers eingegeben werden, als Basis-DN der Basis-DN der Kolab-Domäne. Der im Feld Port vorgeschlagene Wert 389 muss übernommen werden. Da der Kolab Verzeichnisdienst anonyme Anfrage zulässt, brauchen die Felder Bind-DN und Passwort nicht ausgefüllt zu werden. Die LDAP-Nachschlagefunktion vervollständigt lediglich die Empfänger-Felder einer neu verfassten E-Mail. Um z.B. eine Liste von Benutzern im Ordnerfreigabe-Dialog aus dem LDAP zu lesen muss ein LDAP-Adressbuch (siehe Kapitel ) angelegt werden.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .75]LDAP-Server hinzufügen abbildungen/kontact_ldap_de.pngkontact-ldap
+ </para>
+
+ </section>
+
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-KDE_Kontact-LDAP_Adressbuch" role="subsubsection">
+ <title>LDAP-Adressbuch</title>
+ <para>
+ Ein LDAP-Adressbuch ermöglicht das automatische Durchsuchen aller Einträge im Verzeichnisdienst. So lassen sich unvollständig eingegebene Namen oder E-Mail-Adressen aus dem LDAP-Verzeichnis vervollständigen. Dem Verzeichnisdienst können nur Informationen über Kolab-Benutzer entnommen werden. Das Speichern von Kontakt-Informationen über Nicht-Kolab-Benutzer im LDAP-Verzeichnis ist hier nicht vorgesehen.
+ </para>
+ <para>
+ Zum Anlegen eines solchen Adressbuches muss auf Kontakte auf der Verknüpfungsleiste (linker Bildschirmrand) gewechselt werden. Im unteren Bereich des Fensters befindet sich eine Liste mit momentan eingerichteten Adressbüchern. Durch einen Klick auf die Schaltfläche Hinzufügen werden Konfigurationsdialoge aufgerufen die die erforderlichen Informationen abfragen. Unter Umständen muss diese Ansicht erst unter Einstellungen -&gt; Erweiterungen anzeigen -&gt; Adressbücher aktiviert werden.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .6]LDAP-Adressbuch abbildungen/kontact_LDAP-Addressbook_de.pngkontact-LDAP-Addressbook
+ </para>
+ <para>
+ Als Typ des neuen Adressbuches muss der Eintrag LDAP ausgewählt werden. Im darauf folgenden Dialog wird der vollständige Name (FQDN) des Kolab-Servers, dessen LDAP-Basis sowie ein Filter abgefragt. Mit Filtern können Kriterien vorgegeben werden, denen Objekte entsprechen müssen, um in die Ergebnisliste aufgenommen zu werden.
+ </para>
+ <para>
+ Der Name des Adressbuches ist frei wählbar. Da der Kolab-Verzeichnisdienst anonyme LDAP-Anfragen unterstützt, sollte die Option Nur Lesen gesetzt sein und auf die Eingabe von Benutzer, Bind-DN, Bereich und Passwort verzichtet werden. Als Rechner sollte der volle Name (FQDN) des für diesen Benutzer gesetzten Kolab-Homeservers verwendet werden. Der Basis-DN wird dann durch den Button Server-Abfrage ausgefüllt, sollte aber durch den Benutzer-Container (meist cn=users,dc) ergänzt werden, um die Suche auf den Benutzer-Container zu beschränken. Damit nur Einträge von Benutzer-Objekten in der Ergebnisliste angezeigt werden, sollte der Filter objectClass=kolabInetOrgPerson angegeben werden. Durch die Option Unterordner-Abfrage kann zusätzlich die rekursive Suche unterhalb des angegebenen DN aktiviert werden. Durch Aktivieren der Option TLS im Kästchen Sicherheit werden die Daten bei der Übertragung verschlüsselt. Um sämtliche LDAP-Attribute richtig abbilden zu können muss außerdem unter der Schaltfläche Attribute bearbeiten die Auswahlliste ”Vorlage:” auf ”Kolab” stehen.
+ </para>
+
+ </section>
+
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Konguration_der_Groupware_Client_Anwendungen-Outlook_2000" role="subsection">
+ <title>Outlook 2000</title>
+ <para>
+ Bevor ein Benutzer aus Outlook 2000 die Groupware-Funktionalität von Kolab nutzen kann, muss eine entsprechende Konfiguration angelegt werden.
+ </para>
+ <para>
+ Beim ersten Starten von Outlook wird der Assistent zum Einrichten eines eigenen Benutzerkontos ausgeführt. Die Eingabe der Informationen findet in einer Folge von Dialogen statt, zwischen denen über die Schaltflächen Weiter und Zurück gewechselt werden kann.
+ </para>
+ <para>
+ Notiz: Die folgende Beschreibung kann leicht abweichen, da mit dem Einspielen von Servicepacks auch Änderungen an den entsprechenden Dialogen einhergehen.
+ </para>
+ <para>
+ Der einzugebende Benutzername dient zur Trennung mehrerer Konten eines Benutzer in Outlook. Dieser Name wird nicht für die Groupware-Funktionalität verwendet, er kann daher frei gewählt werden.
+ </para>
+ <para>
+ Unter der Option Folgenden Informationsdienst verwenden muss Internet E-Mail ausgewählt werden (siehe Abbildung ??).
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .8]Auswahl Informationsdienstabbildungen/out2k1.pngout2k1
+ </para>
+ <para>
+ Nach Auswahl der Option E-Mail Konto eingerichtet und Bestätigung über die Schaltfläche Weiter wird ein weiteres Dialogfenster geöffnet. In diesem Dialog werden die Daten angegeben, die für den Zugriff auf das Groupware-Konto relevant sind.
+ </para>
+ <para>
+ Im Dialog müssen auf der Karteikarte Allgemein die Felder Name für den Server, Name und E-Mail Adresse ausgefüllt werden. Name für Server wird als Bezeichner des Kontos innerhalb von Outlook verwendet, er ist frei wählbar. Name sollte den vollständigen Namen des Benutzers enthalten, E-Mail Adresse die E-Mail-Adresse, welche für den Benutzer in Kolab angelegt wurde (siehe Abbildung ??).
+ </para>
+ <para>
+ Auf der Karteikarte Server müssen unter Serverinformationen in den Eingabefeldern Posteingang und Postausgang der Name des Kolab-Homeservers des Benutzers angegeben werden. Als Benutzername muss die primäre E-Mail-Adresse des Benutzers angegeben werden, das zu dieser E-Mail-Adresse gehörende Passwort muss im entsprechenden Eingabefeld angegeben werden (siehe Abbildung ??).
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .75]Einstellungen Kontoabbildungen/out2k3.pngout2k3
+ </para>
+ <para>
+ Die Optionen Anmeldung durch gesicherte Kennwort-Authentifizierung und Server erfordert Authentifizierung müssen aktiviert sein, da der Kolab-Homeserver den Verbindungsaufbau mit einem Client nur nach erfolgreicher Benutzerauthentisierung zulässt.
+ </para>
+ <para>
+ Auf der Karteikarte Erweitert muss unter Anschluss für den Postausgangsserver die Option Dieser Server verwendet eine sichere Verbindung(SSL) aktiviert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Nach Bestätigung der Einstellungen über die Schaltfläche OK werden weitere Einstellungen abgefragt, die vorgegebenen Werte können übernommen werden. Nach Abschluss der Einrichtung durch die Schaltfläche Fertigstellen wird eine erste Verbindung zum Kolab-Homeserver aufgebaut.
+ </para>
+ <para>
+ Um die Groupware-Funktionen von Kolab nutzen zu können, muss Toltec Connector konfiguriert werden.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .75]Einstellungen Serverabbildungen/out2k4.pngout2k4
+ </para>
+ <para>
+ Über Extras -&gt; Optionen wird der Einrichtungsdialog von Outlook aufgerufen. Auf der Karteikarte Toltec Connector wird über die Schaltfläche Neu der Assistent zum Anlegen einer Konfiguration für Toltec Connector aufgerufen.
+ </para>
+ <para>
+ Im Zuge der Konfiguration wird der lokale Nachrichtenspeicher von Outlook über Toltec Connector mit dem Groupware-Konto auf dem Kolab-Homeserver des Benutzers verbunden.
+ </para>
+ <para>
+ Im ersten Dialog muss der Eintrag Persönlicher Ordner als Nachrichtenspeicher ausgewählt werden. Dieser Ordner enthält alle lokal in Outlook gespeicherten Daten des Benutzers.
+ </para>
+ <para>
+ Im folgenden Dialog muss das Datenformat ausgewählt werden. Für die Verwendung von Kolab muss das Offene Format (Kolab-XML 2.x) gewählt werden.
+ </para>
+ <para>
+ Im folgenden Dialog muss der Name des Kolab-Homeservers des Benutzers angegeben werden. Als Benutzername muss die primäre E-Mail-Adresse des Benutzer angegeben und die Verschlüsselung aktiviert werden.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .75]Toltec-Einstellungenabbildungen/toltec2k3.pngtoltec2k3
+ </para>
+ <para>
+ Abschließend stellt der Toltec Connector eine Verbindung zum Kolab-Homeserver her, die einzelnen Vorgänge während des Verbindungsaufbaus werden angezeigt. Sollte der Verbindungsaufbau scheitern, wird der fehlgeschlagenen Vorgang hervorgehoben und eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. In diesem Fall können über die Schaltflächen Zurück und Weiter die Dialoge erneut aufgerufen und die Einstellungen korrigiert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau kann unter Extras -&gt; Synchronisieren das lokale Postfach mit dem des Benutzers auf dem Kolab-Homeserver synchronisiert werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Konguration_der_Groupware_Client_Anwendungen-Outlook_2002XP2003" role="subsection">
+ <title>Outlook 2002(XP)/2003</title>
+ <para>
+ Um mit Outlook 2002/2003 die Groupware-Funktionen nutzen zu können, müssen Outlook und der Toltec Connector konfiguriert werden. Beide Versionen von Outlook unterscheiden sich vom Aufbau nur gering und der Ablauf bei der Konfiguration ist identisch. Hierfür wird von beiden Programmen ein Assistent zur Einrichtung angeboten, der die Konfiguration in übersichtliche Schritte unterteilt. Diese Schritte werden in Dialogfenstern dargestellt zwischen denen mit Hilfe der Weiter und Zurück Schaltflächen navigiert werden kann.
+ </para>
+ <para>
+ Beim ersten Start von Outlook wird der Assistent zum Einrichten eines eigenen Benutzerkontos ausgeführt. Nach einer Begrüßung kann das Benutzerkonto eingerichtet werden. Das erste Dialogfenster bietet verschiedene Varianten von Mailservern, die von Outlook unterstützt werden. Für die Verwendung von Outlook mit Kolab ist hier der POP3-Server auszuwählen.
+ </para>
+ <para>
+ Im folgenden Dialog, der in Abbildung ?? gezeigt wird, müssen der vollständige Name des Benutzers und die primäre E-Mail-Adresse angegeben werden. Es ist zu beachten, dass unter Anmeldeinformationen als Benutzername ebenfalls die primäre E-Mail-Adresse anzugeben ist. In die Felder Posteingangsserver und Postausgangsserver muss der vollständige Rechnername (FQDN) des Kolab-Homeserver eingetragen werden. Unter Kontoeinstellungen testen wird ein Test mit den bisherigen Angaben durchgeführt. Sollte einer der eingetragene Werte nicht stimmen, wird eine entsprechender Warnhinweis eingeblendet. Sollte während des Tests eine Meldung erscheinen, dass das Zertifikat des Servers nicht verifiziert werden kann, kann dieser Umstand nur behoben werden, indem das Zertifikat des Kolab Domaincontroller-Master wie im Abschnitt  beschrieben importiert wird. Die Konfiguration kann trotz dieser Fehlermeldung gespeichert werden, es ergeben sich keine Auswirkungen auf den späteren Betrieb.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .75]E-Mail-Einstellungenabbildungen/outlookkonfi1.pngoutlookkonfi1
+ </para>
+ <para>
+ Unter Weitere Einstellungen müssen auf der Karteikarte Postausgangserver die Option Der Postausgangserver (SMTP) erfordert Authentifizierung und auf der Karteikarte Erweitert die Option Der Server erfordert eine verschlüsselte Verbindung(SSL) für POP3 und SMTP auswählt werden. Diese Einstellungen sind erforderlich, um die Kommunikation zwischen dem Kolab-Homeserver und dem Client zu ermöglichen. Sind alle Felder richtig ausgefüllt, wird das Konto durch Betätigung der Schaltfläche Fertigstellen in dem folgenden Dialog erstellt. Nach Abschluss des Assistenten für die Grundkonfiguration wird in einem weiteren Dialogfenster nochmals der Name des Benutzers sowie die Initialen abgefragt.
+ </para>
+ <para>
+ Um die Groupware-Funktionen nutzen zu können, muss die Erweiterung Toltec Connector konfiguriert werden. Unter Extras -&gt; Optionen befindet sich die Karteikarte Toltec Connector. Über die Schaltfläche Neu wird der Assistent für Toltec Connector geöffnet, um die Verknüpfung mit der Kolab-Homeserver zu konfigurieren.
+ </para>
+ <para>
+ Im ersten Schritt ist der Persönliche Ordner als Nachrichtenspeicher auszuwählen. Dieser Ordner enthält alle unter Outlook gespeicherten Daten des Benutzers in einer Datei im .pst-Format. Toltec Connector kann diese Datei konvertieren und diese mit den Daten des Benutzers auf dem Kolab-Homeserver synchronisieren.
+ </para>
+ <para>
+ In dem zweiten Dialogfenster ist das Datenformat auszuwählen, das vom Kolab-Homeserver verwendet wird. Als Datenformat muss hier das Offene Format (Kolab-XML 2.x) gewählt werden.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .8]Toltec-Konfigurationsassistentabbildungen/toltec2k4.pngtoltec2k4
+ </para>
+ <para>
+ Das dritte Dialogfenster dient zur Bestimmung der Verbindungsdaten mit dem Kolab-Homeserver. Hier muss der FQDN des Kolab-Homeservers sowie Benutzername (die primäre E-Mail-Adresse des Benutzer) und Kennwort angegeben werden. Zusätzlich muss die Option zur Verschlüsselung der Verbindung aktiviert werden, siehe auch Abbildung ??.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .8]Toltec-Verbindungstestabbildungen/toltec2k5.pngtoltec2k5
+ </para>
+ <para>
+ Abschließend stellt Toltec Connector die Verbindung zum Kolab-Homeserver her, und prüft die Einstellungen (siehe Abbildung ??). Sollte die Verbindung nicht hergestellt werden können, wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben und die Konfiguration muss korrigiert werden. Mit den Schaltflächen Zurück und Weiter können die Einstellungen in den einzelnen Dialogfenstern kontrolliert und jeweils korrigiert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann unter Extras -&gt; Synchronisieren das lokale Postfach mit dem des Benutzers auf dem Kolab-Homeserver synchronisiert werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Konguration_der_Groupware_Client_Anwendungen-Einrichten_der_Kontaktverwaltung_unter_Outlook" role="subsection">
+ <title>Einrichten der Kontaktverwaltung unter Outlook</title>
+ <para>
+ Kolab-Server können als Datenquelle für ein zentrales LDAP-Adressbuch über alle Kolab-Konten verwendet werden. Im Unterschied zu Adressbüchern, die als Ordner vom Typ ’Kontakt’ im Groupware-Konto eines Benutzers angelegt wurden, können in einem zentralen Adressbuch keine weiteren Kontakte abgelegt werden, es ist nur lesender Zugriff möglich.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Einrichten_der_Kontaktverwaltung_unter_Outlook-Outlook_2002XP2003" role="subsubsection">
+ <title>Outlook 2002(XP)/2003</title>
+ <para>
+ Um eine Verknüpfung zu einem zentralen Adressbuch herzustelllen kann in Outlook über Extras -&gt; E-Mail Konten ein Assistent aufgerufen werden. Im ersten Dialogfenster muss für die Erstellung eines neuen Adressbuches die Option Ein neues Verzeichnis oder Adressbuch hinzufügen markiert werden. Nach Klick auf die Schaltfläche Weiter wird das Dialogfenster Verzeichnisse und Adressbücher angezeigt. Hier muss der Typ des Adressbuches ausgewählt werden. In diesem Fall ist der Eintrag Internetverzeichnisdienst (LDAP) auszuwählen.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .75]Angabe der Suchbasis abbildungen/LDAPAdressbuch4.pngLDAPAdressbuch4
+ </para>
+ <para>
+ Unter Einstellungen für den Verzeichnisdienst(LDAP) muss unter Serverinformationen der vollständige Rechnername (FQDN) eines Kolab-Servers eingetragen werden. Desweiteren sollte in dem Dialogfenster, das durch Klicken auf die Schaltfläche Weitere Einstellungen geöffnet wird, die DN der Kolab-Domäne eingetragen werden. Beim Klicken auf diese Schaltfläche wird darauf hingewiesen, dass nach Erstellung eines neuen Adressbuches Outlook neu gestartet werden muss, um es zu verwenden. Nach Bestätigung der Meldung kann die Konfiguration fortgesetzt werden.
+ </para>
+ <para>
+ Auf der Karteikarte Suche muss der DN der Kolab-Domäne eingetragen werden, unter dem Groupware-Konten angelegt wurden (siehe Abbildung ??). Um die Suche zu beschleunigen und die Suchergebnisse auf Benutzerkonten zu beschränken, sollte der DN des Benutzer-Containers angegeben werden (cn=users,dc=ucs,dc=local).
+ </para>
+ <para>
+ Nach Abschluss der Einrichtung und erforderlichem Neustart von Outlook kann unter Extras -&gt; Adressbuch zum Beispiel im neu angelegten LDAP-Adressbuch nach Einträgen gesucht werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Einrichten_der_Kontaktverwaltung_unter_Outlook-Outlook_2000" role="subsubsection">
+ <title>Outlook 2000</title>
+ <para>
+ Bei der Konfiguration unter Outlook 2000 wird das LDAP-Adressbuch über den Menüpunkt Extras -&gt; Dienste -&gt; Hinzufügen -&gt; Microsoft LDAP-Verzeichnis -&gt; Ok angelegt. An diesem Punkt fordert Outlook 2000 das Office-Installationsmedium an, sofern das LDAP-Adressbuch auf dem Rechner zuvor noch nicht verwendet wurde. Anschließend wird ein neuer Dialog angezeigt, in dem die entsprechenden Werte einzutragen sind (siehe Abbildung ??).
+ </para>
+ <para>
+ Anschließend öffnet sich ein neuer Dialog, der zur Eingabe zusätzlicher Informationen auffordert. Unter Verzeichnisdienstkonto muss ein eindeutiger, frei wählbarer Name für den neuen Informationsdienst eingetragen werden. In dem Feld Serverhostname wird der vollständige Rechnername (FQDN) eines Kolab-Servers eingetragen. Die Felder Benutzername und Kennwort bleiben leer. Um die Suche zu beschleunigen und die Suchergebnisse auf Benutzerkonten zu beschränken, sollte der DN des Benutzer-Containers angegeben werden (z.B. cn=users,dc=ucs,dc=local). Abschließend werden beide Dialoge mit OK bestätigt.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .95]Outlook 2000-Verzeichnisdienst abbildungen/outlook-ldap2k.pngoutlook-ldap2k
+ </para>
+
+ </section>
+
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Konguration_der_Groupware_Client_Anwendungen-Frei_Gebucht_Listen_unter_Outlook" role="subsection">
+ <title>Frei-/Gebucht-Listen unter Outlook</title>
+ <para>
+ Die Einrichtung von Outlook für die Verwendung von Frei-/Gebucht-Listen ist in den behandelten Versionen identisch. Die Konfiguration zur Verwendung von Frei-/Gebucht-Listen befindet sich im Outlook-Einrichtungsdialog, aufrufbar über Extras -&gt; Optionen -&gt; Einstellungen -&gt; Kalenderoptionen. Der Dialog zur Einrichtung von Frei-/Gebucht-Listen wird über die Schaltfläche Frei/Gebucht-Optionen geöffnet.
+ </para>
+ <para>
+ Im Eingabefeld Unter URL suchen: bzw. Suche unter: muss die URL eingetragen werden, unter der auf dem Kolab-Homeserver Frei-/Gebucht-Listen abgelegt sind.
+ </para>
+ <para>
+ Die Adresse der Frei-/Gebucht-Listen lautet üblicherweise
+ </para>
+ <para>
+ http://&lt;Servername&gt;/freebusy/\%NAME\%@\%SERVER\%.ifb
+ </para>
+ <para>
+ wobei %NAME% und %SERVER% genau so in der Zeichenkette stehen bleiben, für ¡Servername¿ jedoch der vollständige Name des Kolab-Homeservers des Benutzers eingesetzt werden muss.
+ </para>
+ <para>
+ Bei der angegebenen URL wird keine Benutzerauthentisierung vorgenommen, hierfür muss die freebusy/http/legacy auf den Wert yes gesetzt sein. Ist dies nicht der Fall, müssen zusätzlich die E-Mail-Adresse und Passwort des Nutzers vor dem Servernamen eingefügt werden. Das Format dafür ist
+ </para>
+ <para>
+ http://&lt;E-Mail&gt;:&lt;Passwort&gt;@&lt;Servername&gt;/...
+ </para>
+ <para>
+ Dabei wird in der E-Mail-Adresse das @-Zeichen als %40 geschrieben, das Passwort wird nicht weiter verändert. Für ¡Servername¿ und die folgende Zeichenkette gelten die oben genannten Hinweise. Falls die Authentifizierungsinformationen nicht angegeben werden, diese aber vom Server benötigt werden, so zeigt Outlook lediglich einen allgemeinen Fehler an.
+ </para>
+ <para>
+ Die Übertragung der Frei-/Gebucht-Listen kann auch per SSL verschlüsselt werden, hierfür müssen lediglich in der Adresse ’http’ durch ’https’ ersetzt und das Herausgeber-Zertifikat der Kolab-Domäne in Windows registriert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Für letzteres wird eine Kopie des Root-Zertifikats benötigt, welches von über die URL http://&lt;KolabDomaincontrollerMaster&gt;/ucs-root-ca.crt heruntergeladen werden kann. Diese Datei wird dann per Doppelklick geöffnet, im daraufhin geöffneten Dialog wird Fenster Zertifikat installieren angewählt. Die Installation wird über den Zertifikats-Import-Assistenten vorgenommen.
+ </para>
+ <para>
+ Darüber hinaus muss das Format angegeben werden, in dem die Frei-/Gebucht-Listen zum Server übertragen werden sollen. Auf der Karteikarte Allgemein kann über die Schaltfläche Kalenderoptionen der entsprechende Dialog geöffnet weden. Die Option ’Besprechungsanfragen standardmäßig mit iCalendar senden’ muss aktiviert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Um das Hochladen der Frei-/Gebucht-Listen im Toltec Connector zu aktivieren, muss im Konfigurationsdialog Extras -&gt; Optionen -&gt; Toltec Connector -&gt; Optionen -&gt; Kolab Frei-/Gebucht-Erstellung die Option Erstellung einschalten aktiviert werden. Außerdem ist es notwendig das unter Einstellungen für jeden Kalender-Ordner admins als Empfänger der Frei-/Gebucht-Informationen eingetragen ist. Zusätzlich kann es bei bestimmten Outlook Versionen (z.B. Outlook 98 und 2000) notwendig sein den ”Microsoft Web Publishing Wizard” zu installierten.
+ </para>
+
+ </section>
+
+
+</chapter>
+
diff --git a/Kolab_for_UCS/de-DE/Client_Usage.xml b/Kolab_for_UCS/de-DE/Client_Usage.xml
new file mode 100644
index 0000000..3329a22
--- /dev/null
+++ b/Kolab_for_UCS/de-DE/Client_Usage.xml
@@ -0,0 +1,632 @@
+<?xml version='1.0' encoding='utf-8' ?>
+<!DOCTYPE chapter PUBLIC "-//OASIS//DTD DocBook XML V4.5//EN" "http://www.oasis-open.org/docbook/xml/4.5/docbookx.dtd" [
+<!ENTITY % BOOK_ENTITIES SYSTEM "UCS_3.ent">
+%BOOK_ENTITIES;
+]>
+<chapter id="chap-UCS_3-Bedienung_der_Groupware_Clients">
+ <title>Bedienung der Groupware-Clients</title>
+ <para>
+ Im folgenden wird die grundlegende Bedienung der unterschiedlichen Groupware Clients beschrieben. Weiterführende Informationen können der Dokumentation der Clients entnommen werden.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Bedienung_der_Groupware_Clients-Kontact" role="subsection">
+ <title>Kontact</title>
+ <para>
+ KDE Kontact ist ein Linux-basierter Groupware-Client. Kontact vereint die gesamten Groupware-Funktionalitäten in einer Oberfläche und ermöglicht es so dem Benutzer, die gesamte Groupware-Funktionalität in einem Programm zu nutzen. Kontact ermöglicht das Speichern aller Informationen (Kontaktdaten, Aufgaben, Notizen und E-Mails) auf dem Groupware-Server. So sind zentrale Sicherungen und die Freigabe dieser Informationen an andere möglich. Die Konfiguration von Kontact als Kolab-Client ist in Kapitel  dokumentiert.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Kontact-bersicht" role="subsubsection">
+ <title>Übersicht</title>
+ <para>
+ Die Übersicht des Groupware-Client Kontact stellt anstehende Termine, aktuelle Aufgaben und Nachrichten sowie neu erhaltene E-Mails zusammengefasst dar. Sie ist über die Schaltfläche Übersicht auf der Verknüpfungsleiste (linker Bildschirmrand) zu erreichen.
+ </para>
+ <para>
+ Die Einträge in angezeigten Kategorien dienen als Verweise auf die einzelnen Komponenten. So wird beispielsweise nach einem Klick auf einen in der Kategorie Nachrichten angezeigten Eintrag ein Web-Browser geöffnet, in welchem die URL zur Nachrichtenquelle geöffnet wird. Nach einem Klick auf einen Nachrichtenordner wird die E-Mail-Komponente von Kontact geöffnet.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .95]Übersicht abbildungen/kontact_uebersicht_de.pngkontact-uebersicht
+ </para>
+ <para>
+ Der Einrichtungsdialog der Übersicht wird über das Menü Einstellungen -&gt; Übersicht Einrichten aufgerufen. Über die entsprechende Schaltflächen kann zwischen der Konfiguration der im folgenden beschriebenen Komponenten gewechselt werden.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-bersicht-bersichtseintrge" role="paragraph">
+ <title>Übersichtseinträge</title>
+ <para>
+ In diesem Dialog kann über Auswahlboxen festgelegt werden, welche Kategorien in der Übersicht angezeigt werden sollen (siehe Abbildung ??).
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .85]Übersicht einrichten abbildungen/kontact_uebersicht-einrichten_de.pngkontact-uebersicht-einrichten
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-bersicht-bersicht_Termine_und_Aufgaben" role="paragraph">
+ <title>Übersicht Termine und Aufgaben</title>
+ <para>
+ Es kann vorgegeben werden, wie viele kommende Ereignisse des Kalenders in der Übersicht dargestellt werden sollen. Zusätzlich lässt sich bestimmen, wie Aufgaben angezeigt werden sollen (Alle oder die heutigen).
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-bersicht-Newsticker" role="paragraph">
+ <title>Newsticker</title>
+ <para>
+ Web-Seiten, die regelmäßig neue Artikel veröffentlichen und so genannte RSS/ATOM-Feeds bereit stellen, können als Nachrichtenquellen eingerichtet werden. RSS-Feeds (Really Simple Syndication) enthalten eine Liste von Artikelüberschriften mit den entsprechenden URLs und werden regelmäßig aktualisiert. Es lässt sich die Anzahl der zu zeigenden Nachrichten sowie das Aktualisierungsintervall angeben. Eine Reihe von Nachrichtenquellen ist bereits vorgeben, es können aber auch neue Quellen hinzugefügt werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-bersicht-E_Mail_bersicht" role="paragraph">
+ <title>E-Mail-Übersicht</title>
+ <para>
+ In der E-Mail-Übersicht wird die Anzahl aller E-Mails sowie die Anzahl der ungelesenen (neuen) E-Mails angezeigt. Es kann angegeben werden, welche Ordner aus dem Groupware-Konto des Benutzers in der Übersicht eingeblendet werden sollen und ob der komplette Pfad zum entsprechenden Ordner oder nur der Name des Ordners angezeigt werden soll.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-bersicht-Besondere_Termine" role="paragraph">
+ <title>Besondere Termine</title>
+ <para>
+ Besondere Termine ermöglicht einen schnellen Überblick über bevorstehende Geburts- und Jahrestage, die in den Kontakten hinterlegt wurden. Geburts- und Jahrestage werden nur aus aktivierten (siehe Abbildung ??) Adressbüchern angezeigt. Es kann vorgegeben werden, ob und wie weit im Voraus die Ereignisse eingeblendet werden sollen.
+ </para>
+
+ </section>
+
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kontact-E_Mail" role="subsubsection">
+ <title>E-Mail</title>
+ <para>
+ Als Groupware-Client verfügt Kontact über eine E-Mail-Komponente, die aus der Verknüpfungsleiste aufgerufen wird. Die Darstellung ist in drei Bereiche unterteilt. Im linken Bereich wird die Ordnerliste dargestellt, für jedes angelegte Empfangskonto wird ein Postfach als Eintrag in der obersten Ebene der Übersicht angezeigt. Ordner und Unterordner, die in den Postfächern angelegt wurden, werden in einer baumartigen Struktur dargestellt. Im oberen Bereich der rechten Seite wird die Liste der Nachrichten des in der Ordnerliste ausgewählten Ordners angezeigt. Durch einen Klick auf eine Nachricht wird im unteren Bereich der rechten Fensterhälfte die Nachricht angezeigt.
+ </para>
+ <para>
+ Der Editor zum Verfassen einer neuen E-Mail kann über das Menü Datei -&gt; Neue Nachricht geöffnet werden. Das Versenden der E-Mail wird im Editor über das Menü Nachricht -&gt; E-Mail versenden veranlasst.
+ </para>
+ <para>
+ Um nach neuen E-Mails in den angelegten Postfächern zu sehen, kann über das Menü Datei -&gt; Nach E-Mail sehen der Abholvorgang eingeleitet werden.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-E_Mail-Ordner" role="paragraph">
+ <title>Ordner</title>
+ <para>
+ In Kolab werden alle Informationen (Nachrichten, Kalendereinträge, Kontakte) in Form von E-Mails in Ordnern gespeichert. Für jedem Ordner kann der Typ von Informationen angegeben werden, die in ihm gespeichert werden. Ordner die von einem anderen Typ als E-Mail sind werden werden von den direkt von Komponenten verwendet und in der Ordnerliste ausgeblendet, da der Benutzer nicht unmittelbar auf sie zugreift. Um die Groupware-Ordner sichtbar zu machen ist im Menü Einstellungen -&gt; Kontact Einrichten unter dem Eintrag E-Mail -&gt; Diverses auf der Karteikarte Arbeitsgruppen die Option Arbeitsgruppenordner ausblenden zu deaktivieren. Nach Bestätigung und einem Neustart von Kontact werden in der Ordnerliste die folgenden zusätzlichen Ordner angezeigt: Kalender, Kontakte, Notizen, Aufgaben und Journal. Es reicht aus die Anzeige zu aktivieren, wenn die Berechtigungen für diese Ordner angepasst werden sollen.
+ </para>
+ <para>
+ Zum Anlegen neuer Ordner muss der übergeordnete Ordner ausgewählt sein. Dann kann über das Menü Ordner -&gt; Neuer Ordner ein Dialog zum Erstellen neuer Ordner aufgerufen werden, indem der Name des Ordners sowie sein Inhalt angegeben werden können. Wenn als Ordnerinhalt etwas anderes als ”Mail” gesetzt und die Option Arbeitsgruppenordner ausblenden aktiviert ist, ist der neu angelegte Ordner nicht sichtbar.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-E_Mail-Freigaben_und_Berechtigungen" role="paragraph">
+ <title>Freigaben und Berechtigungen</title>
+ <para>
+ In Kontact können Ordner vom Benutzer freigegeben werden. Die Freigabe von Ordnern bedeutet, anderen Benutzern oder Benutzergruppen Zugriffrechte einzuräumen. Die Einstellungen zur Freigabe befinden sich im Eigenschaften-Menü eines jeden Ordners, welches unter der Option Eigenschaften über einen Rechsklick auf den Ordner zu erreichen ist. Der Dialog zur Vergabe von Berechtigungen befindet sich auf der Karteikarte Zugangskontrolle. Berechtigungen können für alle Arten von Ordnern vergeben werden, selbst für die Groupware-Ordner, die Kontact nach der erstmaligen Synchronisation im Benutzer-Postfach auf dem Kolab-Server erzeugt. Wie diese eingeblendet werden können, ist im vorigen Abschnitt beschrieben.
+ </para>
+ <para>
+ Unter der Karteikarte Zugangskontrolle der Ordner-Eigenschaften ist standardmäßig nur der Besitzer des Ordners mit den Berechtigungen Alle eingetragen. Hier können mittels des Buttons Eintrag hinzufügen andere Benutzer eingefügt werden. Im Feld Benutzeridentifikation muss die primäre E-Mail-Adresse eines Kolab-Benutzers manuell eingegeben oder mittels des -Buttons durch Suche in einem Adressbuch ausgefüllt werden. Es besteht auch die Möglichkeit eine Gruppe von Benutzern anzugeben, dazu muss der Gruppenname von dem Schalter “group:” angeführt werden (z.B.: ”group:Gruppenname”). Es ist zu beachten dass das Setzen von Berechtigungen für Gruppen mit Umlauten im Namen zur Zeit nicht unterstützt wird und das es bei Gruppen mit Leerzeichen im Namen beim erneuten Abfragen der Rechte zu Darstellungsproblemen kommen kann. Letzteres beeinträchtigt die Funktionalität jedoch nicht. Als zusätzlicher Platzhalter für alle Kolab-Benutzer der entsprechenden Mail-Domäne steht “anyone” zur Verfügung. Nach der Auswahl der gewünschten Rechte und einem Klick auf OK erscheint die zusätzliche Berechtigung in der Liste.
+ </para>
+ <para>
+ Folgende Berechtigungen stehen zur Auswahl:
+ </para>
+ <informaltable role="longtable">
+ <tgroup cols="2">
+ <tbody>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Keine
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Der angegebene Benutzer kann nicht auf den Ordner zugreifen.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Lesen
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Der angegebene Benutzer kann lesend auf den Ordner zugreifen.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Anfügen
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Der angegebene Benutzer kann Objekte im Ordner ablegen und lesen, jedoch nicht löschen.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Schreiben
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Der angegebene Benutzer kann Objekte im Ordner ablegen, lesen und löschen.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Alle
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Der angegebene Benutzer kann Objekte im Ordner lesen, schreiben, löschen und anderen Benutzern Berechtigungen für diesen Ordner erteilen.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+
+ </tbody>
+
+ </tgroup>
+
+ </informaltable>
+ <para>
+ Table 1.4: Berechtigungen für Mailordner
+ </para>
+ <para>
+ Freigegebene Ordner werden im Groupware-Client des Benutzers, dem Berechtigungen für diesen Ordner eingeräumt wurden, unterhalb seines Kolab-Postfachs angezeigt, zum Beispiel ”Kolab Server/user/tech/Projekte” angezeigt.
+ </para>
+
+ </section>
+
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kontact-Aufgaben" role="subsubsection">
+ <title>Aufgaben</title>
+ <para>
+ Aufgaben stellen eine Möglichkeit der Verwaltung verschiedenster Tätigkeiten da. Es können Teilnehmer, Erfüllungsgrad, Zeiträume und Wiederholungen festgelegt und relevante Informationen in Form von Dokumenten angehängt werden. Um eine neue Aufgabe anzulegen, genügt ein Rechtsklick auf die Aufgabenliste, wenn in der Verknüpfungsleiste (linker Bildschirmrand) Aufgabenliste gewählt ist. Die Auswahl und das Einladen der Teilnehmer geschieht auf die gleiche Weise wie bei Kalendereinträgen (siehe Abschnitt ).
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kontact-Kontakte" role="subsubsection">
+ <title>Kontakte</title>
+ <para>
+ Kontakte sind Sammlungen von Informationen über eine oder mehrere Personen. Diese können mit Kolab in Adressbüchern zusammengefasst werden. Ein erstes, privates Adressbuch, ”/Kolab Server/Posteingang/Kontakte”, wurde von Kontact während der ersten Synchronisation angelegt. Der Eintrag ”resource” verweist auf das lokale KDE-Adressbuch der Anwendung Kaddressbook, welches sich weder freigeben noch mit dem Groupware-Server synchronisiert lässt.
+ </para>
+ <para>
+ Zum Anlegen eines zusätzlichen Adressbuches kann ein Ordner mit dem Inhaltstyp ”Kontakte” angelegt und auf den Server synchronisiert werden. Dieser wird dann unter dem Punkt Kontakte auf der Verknüpfungsleiste (linker Bildschirmrand) unterhalb des Eintrags ”Kolab Server” eingebunden. Unter Umständen muss die Ansicht der Adressbücher noch unter Einstellungen -&gt; Erweiterungen anzeigen -&gt; Adressbücher aktiviert werden.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .40]Standard-Adressbücher abbildungen/kontact_kontacts_de.pngkontact-kontacts
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kontact-Kalender" role="subsubsection">
+ <title>Kalender</title>
+ <para>
+ Zur Verwaltung von Terminen steht in Kontact die Kalender-Komponente zur Verfügung. Neben Datum, Uhrzeit und Dauer können weitere Informationen wie z.B. Teilnehmer, Beschreibungen und Dokumente in Form von Anhängen am Termin gespeichert werden. Kontact unterstützt die Verwaltung von Terminen durch Benachrichtigungsfunktionen und das automatische Versenden von Einladungen an die Teilnehmer. Der Abgleich von Terminen wird in Kolab über Kalenderfreigaben realisiert, als zusätzliches Instrument stehen Frei-/Gebucht-Listen auf dem Groupware-Server bereit die jeder Kolab-Benutzer einsehen kann (siehe Abschnitt ).
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .90]Kalenderansicht abbildungen/kontact_kalender_de.pngkontact-kalender
+ </para>
+ <para>
+ Die Komponente Kalender wird über das entsprechende Symbol in der Verknüpfungsleiste aufgerufen. Das angezeigte Fenster ist in mehrere Bereiche unterteilt, in denen die verfügbaren Kalender aufgeführt sind (unten links), daneben werden die Inhalte der aktiven Kalender angezeigt (rechte Seite). Die in der Komponente Aufgaben (siehe Abschnitt ) angelegten Einträge werden an dieser Stelle in die Kalenderansicht integriert. Damit diese Angezeigt werden muss die Aufgaben-Ansicht unter Einstellungen -&gt; Seitelnleiste aktiviert werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kontact-Arbeiten_mit_Kalendern" role="subsubsection">
+ <title>Arbeiten mit Kalendern</title>
+ <para>
+ Beim ersten Aufruf der Komponente Kalender sind in der Kalenderübersicht bereits Einträge vorhanden. Der Eintrag ’Kolab Server’ mit den Ordnern ’Aufgaben’, ’Journal’ und ’Kalender’ wurde während der ersten Synchronisation auf dem Kolab-Homeserver des Benutzers in seinem Groupware-Konto angelegt. Ein evtl. vorhandener Eintrag ’Standard’ steht für einen, lokal im Benutzerverzeichnis angelegten, Kalender. Dieser lokale Kalender kann nicht freigegeben werden.
+ </para>
+ <para>
+ Die Termine aller Kalender, die in der Übersicht aktiviert wurden (das Häkchen vor dem entsprechenden Kalender ist gesetzt), werden im Fenster “Detailansicht” (rechte Seite, siehe auch Abbbildung ??) angezeigt. Sollen die Termine eines Kalenders ausgeblendet werden, muss der Kalender in der Übersicht deaktiviert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Neben dem eigenen Kalender kann ein Kolab-Benutzer Zugriff auf beliebig viele weitere Kalender erhalten. Diese werden ebenfalls unterhalb des Eintrags ’Kolab Server’ angezeigt und können ebenfalls an und abgewählt werden. In Abbildung ?? werden in der Kalenderübersicht neben eigenen Kalendern, unterhalb von ’Posteingang’, ebenfalls die freigegebenen Kalender des Benutzers ’max’ angezeigt.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .40]Freigegebene Ordner abbildungen/kontact_calendars_de.pngkontact-calendars
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .85]Detailansicht abbildungen/kontact_calendar-view_de.pngkontact-calendar-view
+ </para>
+ <para>
+ Durch einen Doppelklick auf einen freien Bereich des Kalenders kann ein neuer Termin angelegt werden. Im daraufhin geöffneten Dialogfenster können die Eigenschaften des Termins festgelegt werden. Wenn mehrere Kalender für den Benutzer schreibbar sind, wird der Benutzer beim Speichern zur Auswahl des gewünschten Kalenders aufgefordert. Um einen Termin nachträglich zu verändern, kann der Eigenschaften-Dialog durch einen Doppelklick auf den Termin geöffnet werden.
+ </para>
+ <para>
+ Notiz: Die Angabe ’Vertraulichkeit’ eines Termins wirkt sich nicht auf die Sichtbarkeit des Termins aus. In einem für mehrere Benutzer freigegebenen Kalender sind grundsätzlich alle Termine für diese Benutzergruppe sichtbar.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .6]Kalender auswählen abbildungen/kontact_calendar-chose-folder_de.pngkontact-calendar-chose-folder
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kontact-Termineinladungen" role="subsubsection">
+ <title>Termineinladungen</title>
+ <para>
+ Wird ein neuer Termin angelegt, können Teilnehmer an diesem Termin aufgeführt werden. Den Teilnehmern werden dann automatisch Informationen über eventuelle Änderungen am Termin mitgeteilt. Außerdem wird, wenn die E-Mail-Adresse eines Teilnehmers angegeben und die Option Antwort erbitten aktiviert wurde, eine Einladung in Form einer E-Mail an den Teilnehmer versandt. Der Teilnehmer kann dann, über spezielle Funktionen in der Einladungs-E-Mail, den Termin annehmen oder ablehnen.
+ </para>
+ <para>
+ Über die Schaltfläche Adressat auswählen auf der Karteikarte Teilnehmer des Termin bearbeiten-Dialogs können Teilnehmer aus einem der verfügbaren Adressbücher ausgewählt werden. Solange der Empfänger einen Kolab-Client oder einen anderen iCalendar-fähigen Client verwendet, kann die Einladung aus einem Dialogfenster angenommen oder abgelehnt werden. Die Antwort wird wiederum als E-Mail an den Organisator des Termins versandt und es wird ein entsprechender Eintrag für diesen Termin in einem Kalender des Empfängers vorgenommen. Die Reaktionen der eingeladenen Teilnehmer werden, für den Organisator sichtbar, am entsprechenden Termin gespeichert.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kontact-Frei_Gebucht_Listen" role="subsubsection">
+ <title>Frei-/Gebucht-Listen</title>
+ <para>
+ Die Frei-/Gebucht-Listen enthalten Zeitinformationen über die Termine anderer Benutzer, sodass vor dem Planen eines Termins überprüft werden kann, ob alle Teilnehmer zum entsprechenden Zeitpunkt verfügbar sind. In Frei-/Gebucht-Listen werden alle Termine, die ein Benutzer in seinen Kalendern eingetragen hat, ohne weitere Informationen gespeichert. Ein Einsehen der Details von anderen Benutzern ist über die Frei-/Gebucht-Listen nicht möglich, da sie nur die Zeiträume gespeicherter Termine enthalten.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .8]Frei-/Gebucht-Liste abbildungen/kontact_freebusy_de.pngkontact-freebusy
+ </para>
+ <para>
+ Werden zu einem Termin Teilnehmer eingeladen so kann über die Karteikarte Teilnehmer geprüft werden, ob die Teilnehmer verfügbar sind (siehe Abbildung ??).
+ </para>
+ <para>
+ Über die Schaltfläche Datum aussuchen wird der Termin automatisch auf einen Tag verschoben, an dem alle Teilnehmer verfügbar sind.
+ </para>
+
+ </section>
+
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Bedienung_der_Groupware_Clients-Outlook" role="subsection">
+ <title>Outlook</title>
+ <para>
+ Das E-Mail-Programm Microsoft Outlook kann zusammen mit Toltec Connector als Client für die Groupware-Komponente von Univention (Kolab) genutzt werden. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die vorhandenen Funktionen und deren Bedienung gegeben. Weitere Details zur Bedienung von Microsoft Outlook und Toltec Connector können den jeweiligen Handbüchern entnommen werden.
+ </para>
+ <para>
+ Die Funktionen, die Outlook dem Benutzer bietet, lassen sich in die fünf Kategorien E-Mail, Kontakte, Kalender, Aufgaben und Notizen unterteilen, die den Auswahlmöglichkeiten links unten im Outlook-Fenster entsprechen. Im Folgenden werden ausschließlich die Kategorien E-Mail, Kontakte und Kalender beschrieben, da diese die Kernkomponenten des Kolab widerspiegeln. Die Beschreibung findet am Beispiel von Microsoft Outlook 2003 statt.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .95]Übersicht - Hauptfenster von Outlook abbildungen/outlook-uebersicht.pngoutlook-uebersicht
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Outlook-E_Mail" role="subsubsection">
+ <title>E-Mail</title>
+ <para>
+ Das Schreiben und Lesen von E-Mails sind Basisfunktionen von Outlook, die beim ersten Start auch konfiguriert werden müssen. Details hierzu gibt in den Abschnitten . Um diese Funktionen benutzen zu können, muss in der Auswahl unten links E-Mail ausgewählt sein.
+ </para>
+ <para>
+ Um eine neue E-Mail zu erstellen, kann im Menü Datei der Punkt Neu -&gt; E-Mail-Nachricht ausgewählt werden. In dem neu geöffneten Dialogfenster kann die neue E-Mail verfasst werden, die nach Fertigstellung über den Menüpunkt Datei -&gt; Senden verschickt wird.
+ </para>
+ <para>
+ Um E-Mails zu lesen, muss der gewünschte Ordner ausgewählt werden, in dem sich die E-Mails befinden. Dafür gibt es in dem Hauptfenster von Outlook zwei Bereiche auf der linken Seite (siehe Abbildung ??):
+ </para>
+ <itemizedlist>
+ <listitem>
+ <para>
+ Favoritenordner: Diese Liste enthält eine Auswahl von häufig genutzten Ordnern.
+ </para>
+
+ </listitem>
+ <listitem>
+ <para>
+ Alle E-Mail-Ordner: Diese Liste zeigt alle verfügbaren Ordner an. Dabei muss es sich nicht ausschließlich um Ordner im Kolab-Konto des Benutzers handeln — es können auch freigegebene Ordner anderer Benutzer sein.
+ </para>
+
+ </listitem>
+
+ </itemizedlist>
+ <para>
+ Wenn ein Ordner ausgewählt wurde, wird auf der rechten Seite der Inhalt des Ordners in zwei Bereichen dargestellt. Im oberen Bereich ist eine Liste der E-Mails des Ordners zu sehen. Dabei werden zu jeder E-Mail die Betreffzeile, der Absender sowie das Empfangsdatum angezeigt. Im unteren Bereich ist der Inhalt der E-Mail zu sehen, die im oberen Bereich selektiert ist.
+ </para>
+ <para>
+ Auf diese Art kann sich der Benutzer seine E-Mails in jedem seiner Ordner anzeigen. Zusätzlich bietet Outlook noch die Möglichkeit, weitere Ordner anzulegen, in denen E-Mails abgelegt werden können. Dafür muss der Menüpunkt Datei -&gt; Neu -&gt; Ordner ausgewählt werden. In dem neu geöffneten Dialogfenster werden drei Angaben zu dem neuen Ordner abgefragt:
+ </para>
+ <itemizedlist>
+ <listitem>
+ <para>
+ Name: In diesem Feld ist der Name des neuen Ordners einzutragen.
+ </para>
+
+ </listitem>
+ <listitem>
+ <para>
+ Ordner enthält Elemente des Typs: Ordner können nicht nur E-Mails enthalten sondern auch Kalender, Aufgaben, Notizen und Kontakte. In diesem Fall ist die Voreinstellung E-Mail und Bereitstellung zu belassen.
+ </para>
+
+ </listitem>
+ <listitem>
+ <para>
+ Ordner soll angelegt werden unter: Hier ist der Ordner ’Persönlicher Ordner’ vorausgewählt, d.h. der neue Ordner wird direkt unter diesem Ordner angelegt. Es kann aber auch jeder andere Ordner in der Liste ausgewählt werden.
+ </para>
+
+ </listitem>
+
+ </itemizedlist>
+ <para>
+ In Abbildung ?? ist ein neuer Ordner mit dem Namen ’Abteilung’ zu sehen, der unter dem Ordner ’Persönlicher Ordner’ angelegt wurde. Dieser Ordner kann jetzt beispielsweise als Ablage von wichtigen E-Mails genutzt werden. Um E-Mails in diesen Ordner zu verschieben, kann entweder mit Drag’n’Drop die E-Mail auf den Ordner gezogen werden oder es können folgende Schritte durchgeführt werden:
+ </para>
+ <orderedlist>
+ <listitem>
+ <para>
+ Die zu verschiebende E-Mail muss ausgewählt werden.
+ </para>
+
+ </listitem>
+ <listitem>
+ <para>
+ Mit der rechten Maustaste auf die E-Mail im Übersichtsbereich klicken.
+ </para>
+
+ </listitem>
+ <listitem>
+ <para>
+ Im geöffneten Kontextmenü den Punkt ’In Ordner verschieben’ auswählen.
+ </para>
+
+ </listitem>
+ <listitem>
+ <para>
+ In dem erschienenen Dialog den Zielordner auswählen und den Dialog mit OK bestätigen.
+ </para>
+
+ </listitem>
+
+ </orderedlist>
+ <para>
+ Wenn auch andere Benutzer diesen Ordner lesen oder sogar E-Mails in den Ordner verschieben können sollen, bietet Outlook die Möglichkeit, Rechte für andere Benutzer bezogen auf den Ordner zu vergeben.
+ </para>
+ <para>
+ Um einen Ordner auch für andere Benutzer sichtbar zu machen, müssen die Berechtigungen für den Ordner angepasst werden. Dafür wird der Ordner in dem Bereich Alle E-Mail-Ordner ausgewählt. Dann mit der rechten Maustaste auf den Ordner klicken und in dem Kontextmenü den Punkt Eigenschaften auswählen.
+ </para>
+ <para>
+ In dem neu geöffneten Dialogfenster (siehe Abbildung ??) auf der Karteikarte Toltec befinden sich einige weitere Einstellungen für Toltec Connector. Das Setzen der Rechte erfolgt über die Schaltfläche Zugriffsberechtigungen. Alle anderen Einstellungen in diesem Dialogfenster definieren die Art und Weise der Synchronisation des Ordners mit dem Groupware-Konto des Benutzers.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .9]Eigenschaften eines Ordners abbildungen/outlook-ordner-eigenschaften.pngoutlook-ordner-eigenschaften
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .75]Zugriffsrechte für einen Ordner abbildungen/outlook-ordner-zugriffsrechte.pngoutlook-ordner-zugriffsrechte
+ </para>
+ <para>
+ Der Dialog, der sich öffnet, wenn die Schaltfläche Zugriffsberechtigungen angeklickt wird (siehe Abbildung ??), bietet die Möglichkeit für andere Benutzer eine Reihe von Rechten zu definieren:
+ </para>
+ <informaltable role="longtable">
+ <tgroup cols="2">
+ <tbody>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Berechtigung
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Auswirkung
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Öffnen
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Macht den Ordner für den Benutzer sichtbar.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Lesen
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Der Benutzer kann den Inhalt des Ordners, d.h. die E-Mails lesen.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Als gelesen markieren
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Ist dieses Recht gesetzt hat der Benutzer die Möglichkeit, E-Mails in dem Ordner mit dem Flag ’gelesen’ zu markieren.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Schreiben
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Um E-Mails mit besonderen Markierung wie beispielsweise ’wichtig’ zu versehen, wird dieses Recht benötigt.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Einfügen
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Mit diesem Recht darf der Benutzer auch E-Mails in dem Ordner ablegen.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Veröffentlichen
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Erlaubt es dem Benutzer, direkt an diesen Ordner E-Mails zu versenden. Momentan hat dieses Recht keine Auswirkungen.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Löschen
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Ermöglicht dem Benutzer, E-Mails in diesem Ordner zu löschen.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+
+ </tbody>
+
+ </tgroup>
+
+ </informaltable>
+ <para>
+ Table 1.5: Zugriffsberechtigungen für Ordner
+ </para>
+ <para>
+ Es gibt die Möglichkeit, selbst die gewünschte Kombination von Rechten für die Benutzer zusammenzustellen oder aus der Liste Berechtigungen der höchsten Stufe eine voreingestellte Kombination auszuwählen. Normalerweise reicht die Liste der voreingestellten Werte aus. Mit der Schaltfläche Hinzufügen können weitere Benutzer in die Liste aufgenommen werden. Wird auf die Schaltfläche geklickt, öffnet sich ein Eingabedialog in dem die E-Mail-Adresse des Benutzers eingetragen werden muss. Wird dieser Dialog bestätigt, taucht die E-Mail-Adresse in dem Dialog Zugriffsrechte auf. Um die Rechte für einen Benutzer in der Liste zu setzen, muss dieser ausgewählt und die entsprechenden Rechte eingestellt werden. Wenn die Rechte entsprechend gesetzt sind, kann der andere Benutzer den Ordner in seinem Outlook sehen und wie jeden anderen E-Mail-Ordner verwenden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Outlook-Kontakte" role="subsubsection">
+ <title>Kontakte</title>
+ <para>
+ Eine weitere Kategorie, in der Outlook dem Benutzer Funktionen bereitstellt, ist die Verwaltung von Kontakten bzw. Adressbüchern. Zusätzlich zu einem persönlichen Adressbuch kann der Benutzer auch auf die Datenbestände der allgemeinen Benutzerdatenbank der lokalen Kolab-Domäne zugreifen.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .9]Durchsuchen der Adressbücher abbildungen/outlook-ldap-suche.pngoutlook-ldap-suche
+ </para>
+ <para>
+ Adressbücher können beispielsweise genutzt werden, um beim Versenden von E-Mails die E-Mail-Adressen des Empfänger herauszufinden. Dafür muss eine neue E-Mail wie im vorherigen Abschnitt beschrieben erstellt werden. In dem neuen Dialogfenster ist vor dem ersten Textfeld eine Schaltfläche An:. Ein Klick darauf öffnet ein weiteres Dialogfenster, in dem die verschiedenen Adressbücher durchsucht werden können (siehe Abbildung ??).
+ </para>
+ <para>
+ Mit der Liste oben rechts in dem Dialogfenster kann das zu verwendende Adressbuch bestimmt werden. In dem Beispiel stehen ein lokales Adressbuch ’Kontakte’ und das LDAP-Adressbuch ’UCS Local Adressbuch’ zur Verfügung. Die Auswahlmöglichkeit ’Suchergebnis’ zeigt die Suchergebnisse einer vorherigen Suche an. In dem Textfeld oben links kann ein Suchbegriff eingegeben werden, der auf die angezeigten Ergebnisse angewendet wird. Mit der Schaltfläche Erweitert kann zu einem Dialog gewechselt werden, der eine erweiterte Suche bietet.
+ </para>
+ <para>
+ Wenn der gewünschte Adresseintrag gefunden wurde, kann mit einem Klick auf die Schaltflächen An-¿, Cc-¿ oder Bcc-¿ die ausgewählte Adresse verwendet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Outlook-Kalender" role="subsubsection">
+ <title>Kalender</title>
+ <para>
+ Die Kalender-Funktionalität von Outlook bietet nicht nur die Möglichkeit, die eigenen Termine zu verwalten, sondern kann auch mit mehreren Kalendern arbeiten, die zwischen verschiedenen Benutzern ausgetauscht werden. So gibt es die Möglichkeit, Termine mit mehreren Personen abzustimmen indem diese ihre Termine veröffentlichen und Einladungen verschickt werden, die von den einzelnen Benutzern angenommen oder abgelehnt werden können. Im Folgenden wird diese Funktionalität genauer beschrieben.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .9]Kalender-Ansicht abbildungen/outlook-kalender.pngoutlook-kalender
+ </para>
+ <para>
+ Die Kalender-Ansicht wird angezeigt, wenn die Schaltfläche Kalender unten links angeklickt wird (siehe Abbildung ??). Um einen neuen Termin zu erstellen, gibt es zwei Möglichkeiten:
+ </para>
+ <itemizedlist>
+ <listitem>
+ <para>
+ Im Menü Datei -&gt; Neu -&gt; Termin auswählen.
+ </para>
+
+ </listitem>
+ <listitem>
+ <para>
+ Im Kalender die gewünschte Zeit markieren (mit gedrückter Maustaste) und dann mit der rechten Maustaste in den markierten Bereich klicken und im Kontextmenü Neuer Termin auswählen.
+ </para>
+
+ </listitem>
+
+ </itemizedlist>
+ <para>
+ Das geöffnete Dialogfenster (siehe Abbildung ??) fragt die benötigten Angaben für den neuen Termin ab. Auf der aktiven Karteikarte Termin sollten der Betreff sowie die Start- und Endzeit eingegeben werden. Auf der zweiten Karteikarte Terminplanung (siehe Abbildung ??) können weitere Teilnehmer für den Termin angegeben und anhand der Frei-/Gebucht-Daten der einzelnen Teilnehmer ein passender Zeitpunkt gesucht werden.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .8]Neuen Termin anlegen abbildungen/outlook-neuer-termin.pngoutlook-neuer-termin
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .8]Terminplanung eines neuen Termins abbildungen/outlook-terminplanung.pngoutlook-terminplanung
+ </para>
+ <para>
+ Um neue Teilnehmer aufzunehmen, können die Namen der Teilnehmer in eine weitere Zeile eingetragen werden. Können die Namen über eine Suche im Adressbuch in eine E-Mail-Adresse aufglöst werden, wird der Name unterstrichen dargestellt. Alternativ kann die Schaltfläche Weitere einladen genutzt werden. Nach einem Klick erscheint eine Auswahl, in der ’Von Adressbuch hinzufügen’ ausgewählt werden muss. Daraufhin erscheint das Dialogfenster zum Suchen von Adressen, das auch schon beim Schreiben von E-Mails beschrieben wurde (siehe Abschnitt ). Einziger Unterschied sind die Bezeichnungen der Schaltflächen zum Hinzufügen der gefundenen Benutzer. Mit der Schaltfläche Erforderlich-¿ werden Benutzer hinzugefügt, die unbedingt notwendig für das Stattfinden des Termins sind, während mit Optional-¿ Benutzer aufgenommen werden, deren Absage den Termin trotzdem noch stattfinden lassen kann.
+ </para>
+ <para>
+ Wurden die gewünschten Teilnehmer gefunden und hinzugefügt, kann das Dialogfenster mit OK bestätigt werden, woraufhin die neuen Teilnehmer ebenfalls in der Liste auftauchen (siehe Abbildung ??). In dem Beispiel ist zu sehen, dass die Teilnehmerin ’Gabrielle Mustermann’ eine Terminüberschneidung hat (angedeutet durch die blaue Markierung). Um solche Konflikte aufzulösen, bietet Outlook die Schaltfläche AutoAuswahl¿¿, die versucht, einen Terminzeitpunkt zu finden, der für alle eingetragenen Teilnehmer passend ist.
+ </para>
+ <para>
+ Wenn alle Teilnehmer gefunden sind und eine passender Zeitpunkt ausgewählt ist, kann optional noch eine Einladung an alle Teilnehmer geschickt werden. Je nach dem, ob ein neuer Termin oder eine neue Besprechungsanfrage erstellt wird, ist die Voreinstellung für diese Funktion deaktiviert oder aktiviert. Bei der Erstellung von Terminen wird laut Voreinstellung keine Einladung verschickt, was mit der Schaltfläche Teilnehmer einladen in der Symbolleiste geändert werden kann. Bei Besprechungsanfragen wird normalerweise eine Einladung verschickt, kann aber mit der Schaltfläche Einladung stornieren in der Symbolleiste deaktiviert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Wenn alle Einstellungen getroffen sind, kann mit der Schaltfläche Senden in der Symbolleiste der Termin bzw. die Besprechungsanfrage bestätigt werden. Ist die Einladungsfunktion aktiviert, erhalten alle Teilnehmer eine E-Mail, wie in Abbildung ?? dargestellt.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .9]Termineinladung per E-Mail abbildungen/outlook-einladungsmail.pngoutlook-einladungsmail
+ </para>
+ <para>
+ Im Bereich, der zur Darstellung des Inhalts verwendet wird, sind am oberen Rand noch zusätzliche Schaltflächen angeordnet, die es dem Benutzer erlauben, den Termin abzulehnen (Ablehnen), den Termin anzunehmen (Zusagen), unter Vorbehalt zuzusagen (Mit Vorbehalt) oder einen anderen Zeitpunkt vorzuschlagen (Andere Zeit vorschlagen).
+ </para>
+
+ </section>
+
+
+ </section>
+
+
+</chapter>
+
diff --git a/Kolab_for_UCS/de-DE/Configuration.xml b/Kolab_for_UCS/de-DE/Configuration.xml
index 170b603..a4ed9ae 100644
--- a/Kolab_for_UCS/de-DE/Configuration.xml
+++ b/Kolab_for_UCS/de-DE/Configuration.xml
@@ -3,34 +3,750 @@
<!ENTITY % BOOK_ENTITIES SYSTEM "UCS_3.ent">
%BOOK_ENTITIES;
]>
-<chapter id="chap-UCS_3-Configuration">
- <title>Configuration</title>
+<chapter id="chap-UCS_3-Kolab_Serverkonguration">
+ <title>Kolab Serverkonfiguration</title>
<para>
- This is a test paragraph
+ Die Administration von Kolab wird über das UCS-Managementsystem vorgenommen. Das UCS-Managementsystem besitzt unterschiedliche Frontends. In diesem Dokument wird nur auf die Serverkonfiguration anhand des Univention Directory Manager Web-Frontends eingegangen. Alle Funktionen können ebenfalls mit der Univention Directory Manager-Kommandozeilenschnittstelle vorgenommen werden. Die Verwendung ist im UCS-Handbuch dokumentiert. In Einzelfällen kann es erforderlich sein, Einstellungen lokal auf den Groupware-Server-Systemen über den Univention Configuration Registry Mechanismus oder alternativ über Univention Management Console vorzunehmen.
</para>
- <section id="sect-UCS_3-Configuration-Test_Section_1">
- <title>Test Section 1</title>
+ <para>
+ Univention Directory Manager ist über die Startseite des DC Master zu erreichen, bspw. https://master.ucs.local. Für die Anmeldung wird als Benutzername ein Konto mit Administrationsrechten verwendet. Wurden keine weiteren Konten angelegt, kann Administrator mit dem bei der Installation angegebenen Passwort des Benutzers root verwendet werden.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Verwaltung_von_Mail_Domnen" role="subsection">
+ <title>Verwaltung von Mail-Domänen</title>
+ <para>
+ Eine Mail-Domäne ist ein eindeutiger Namensraum für Ressourcen, die von Kolab verwaltet werden. Ein Beispiel für solche Ressourcen sind E-Mail-Adressen, der Name der Mail-Domäne entspricht dabei dem Mail-Suffix der E-Mail-Adressen.
+ </para>
+ <para>
+ Mit Kolab lassen sich mehrere Mail-Domänen verwalten. Die verwalteten Mail-Domänen müssen dabei nicht der DNS-Domäne des Server-Systems entsprechen, sie sind frei wählbar. Damit auch externe Absender E-Mails an die vom Kolab verwalteten E-Mail-Adressen versenden können, müssen in der Konfiguration der autoritativen Nameserver MX-Records angelegt werden, die den Kolab-Server als Mail-Server für die Domäne ausweisen. Diese Anpassungen werden üblicherweise vom Internet-Provider vorgenommen, der den Zugang zum Netz bereitstellt.
+ </para>
+ <para>
+ Die Liste der aktuell verwalteten Mail-Domänen kann im Univention Directory Manager über Mail -&gt; Suchen -&gt; Typ auswählen: Mail Domäne abgefragt werden. Die einzige veränderbare Eigenschaft einer Mail-Domäne ist ihr Name.
+ </para>
+ <para>
+ Neue Mail-Domänen können über Mail -&gt; Hinzufügen -&gt; Typ auswählen: Mail Domäne erzeugt werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Verwaltung_von_Benutzern" role="subsection">
+ <title>Verwaltung von Benutzern</title>
+ <para>
+ Die Verwaltung der Groupware-Konten wird über die Benutzerverwaltung des Univention Directory Manager vorgenommen.
+ </para>
+ <para>
+ Zu jedem Groupware-Konto muss im Univention Directory Manager ein Benutzer-Objekt existieren. Die Eigenschaften des Kontos werden am Benutzer-Objekt eingestellt. Um ein neues Konto anzulegen, wird über Benutzer -&gt; Hinzufügen der Dialog zum Erstellen eines neuen Benutzer-Objekts gestartet. Hier kann eine der mit Kolab ausgelieferten Benutzervorlagen verwendet werden, um einige Felder mit Standardwerten vorzubelegen. Mit der Groupware-Vorlage, die einmal pro Kolab-Homeserver existiert, werden die Felder Primäre E-Mail-Adresse und E-Mail-Adresse auf &lt;Benutzername&gt;@&lt;Domäne&gt; sowie der Kolab-Homeserver auf den entsprechenden FQDN gesetzt.
+ </para>
+ <para>
+ In der Regel können die vorgeschlagenen Einstellungen im ersten Dialog Benutzer hinzufügen übernommen werden. Nach einem Klick auf Weiter wird das Benutzer-Objekt angezeigt. In der angezeigten Maske werden Felder, die ausgefüllt werden müssen, mit einem Stern (*) markiert. Folgende Angaben müssen beim Erzeugen eines neuen Groupware-Kontos gemacht werden:
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Verwaltung_von_Benutzern-Karteikarte_Allgemein" role="subsubsection">
+ <title>Karteikarte ’Allgemein’</title>
+ <para>
+ Mit dem Benutzernamen kann sich ein Benutzer am Univention Directory Manager anmelden, um Einstellungen an seinem Postfach vorzunehmen. Benutzer-Objekte werden im Univention Directory Manager standardmäßig nach Benutzernamen sortiert.
+ </para>
+ <para>
+ Das Passwort für das Konto muss in identischer Schreibweise in die Felder Passwort und Passwort(Wiederholung) eingetragen werden. Dieses Passwort wird vom Benutzer bei der Anmeldung am Kolab-Server verwendet.
+ </para>
+ <para>
+ Der Nachname des Benutzers muss ebenfalls angegeben werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Verwaltung_von_Benutzern-Karteikarte_Optionen" role="subsubsection">
+ <title>Karteikarte ’(Optionen)’</title>
+ <para>
+ Die Option Groupware-Konto muss aktiviert sein, damit Groupware-relevante Einstellungen am Benutzer-Objekt vorgenommen werden können. Sollte die Option beim Anlegen des Benutzer-Objekts nicht ausgewählt worden sein, kann dies auch nachträglich erfolgen.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Verwaltung_von_Benutzern-Karteikarte_Mail" role="subsubsection">
+ <title>Karteikarte ’Mail’</title>
+ <para>
+ Die primäre E-Mail-Adresse des Benutzers ist gleichzeitig der Benutzername, mit dem der Client sich später beim Kolab-Server anmeldet. Die primäre E-Mail Adresse muss zu einer der Mail-Domänen gehören, die der Kolab-Server verwaltet.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Verwaltung_von_Benutzern-Karteikarte_Groupware" role="subsubsection">
+ <title>Karteikarte ’Groupware’</title>
+ <para>
+ Für jeden Benutzer muss ein Kolab-Homeserver eingetragen sein.
+ </para>
+ <para>
+ Nachdem alle relevanten Einstellungen vorgenommen wurden, kann durch einen Klick auf Ok das Benutzer-Objekt erzeugt werden. Das Groupware-Konto kann unmittelbar nach dem Anlegen verwendet werden, die beschriebenen Einstellungen sind ausreichend, damit das Konto benutzt werden kann. Die Einrichtung der Postfacheigenschaften kann vom Administrator oder vom Benutzer selbst vorgenommen werden (siehe Abschnitt ).
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Verwaltung_von_Benutzern-Anlegen_von_Standard_IMAP_Ordnern_fr_Benutzer" role="subsubsection">
+ <title>Anlegen von Standard-IMAP-Ordnern für Benutzer</title>
+ <para>
+ Beim Anlegen eines Benutzers werden automatisch die IMAP-Ordner Spam und Ham angelegt. Dies kann unterbunden werden, indem die Univention Configuration Registry-Variablen mail/cyrus/folder/spam respektive mail/cyrus/folder/ham auf none gesetzt werden.
+ </para>
+ <para>
+ In der mail/cyrus/folder/predefined_folders kann eine Liste (getrennt durch Semikolons) von weiteren IMAP-Ordnern angegeben werden, die beim Anlegen des Benutzers erzeugt werden sollen.
+ </para>
+ <para>
+ Wenn der Kolab-Webmailer verwendet wird, sollten die Einstellungen aus mail/cyrus/folder/spam und horde/folder/spam synchron gehalten werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Univention_Directory_Manager_Benutzeransicht" role="subsection">
+ <title>Univention Directory Manager-Benutzeransicht</title>
+ <para>
+ Univention Directory Manager kann nicht nur zur Administration der gesamten Kolab-Umgebung durch Administratoren verwendet werden, sondern auch von Benutzern zum Einrichten der eigenen Postfacheigenschaften. Das Berechtigungsmodell sorgt dafür, dass ein Benutzer nur auf solche Einstellungen Einfluss nehmen kann, die vom Administrator für ihn freigegeben wurden. Die Voraussetzung dafür, dass ein Benutzer Veränderungen am eigenen Benutzer-Objekt vornehmen kann, sind auf dem Kolab-Domaincontroller Master entsprechend gesetzte Univention Configuration Registry-Variablen (siehe Abschnitt ). Durch sie werden LDAP-ACLs aktiviert, die Veränderungen am eigenen Benutzer-Objekt zulassen.
+ </para>
+ <para>
+ Die Univention Directory Manager-Benutzeransicht kann im Auslieferungszustand vom Benutzer Administrator für jeden Benutzer angepasst werden. An jedem Benutzerobjekt kann über die Karteikarte Univention Admin Ansicht die Konfiguration der anzuzeigenden Objekte vorgenommen werden. Die Auswahl der anzuzeigenden Objekte beschränkt dabei nicht die Berechtigung eines authentisierten Benutzers, sein Benutzer-Objekt zu verändern.
+ </para>
+ <para>
+ Über die Auswahlmenüs Sichtbare Web-Admin Assistenten, Sichtbare Admin Module, Sichtbare Karteikarten und Sichtbare Benutzerattribute können jeweils die anzuzeigenden Elemente in die Listenfelder übernommen werden. Im Textfeld LDAP Basis-DN kann der Zugriff auf Objekte beschränkt werden, die im Verzeichnisbaum unterhalb eines Containers liegen. Diese Einschränkung ist beispielsweise bei verteilten Standorten sinnvoll, um Benutzern Administrationsrechte für Objekte an einzelnen Standorten einzuräumen. Durch die Option Erlaube Persönliche Univention Admin Einstellungen wird dem Benutzer erlaubt, die Vergabe der Berechtigungen selbständig vorzunehmen. Diese Option sollte nur im Einzelfall aktiviert werden, wenn beispielsweise ein vertrauenswürdiger Benutzer, dem Administrationsaufgaben übertragen wurden, Univention Directory Manager seinen Aufgaben entsprechend einrichten soll. Nachdem alle Einstellungen vorgenommen worden, können sie durch Klick auf Ok gespeichert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Die Vergabe der Berechtigungen basiert auf Richtlinien, Richtlinien können einerseits vererbt, andererseits mehrfach verwendet werden. Karteikarten an Objekten im Univention Directory Manager, die Richtlinien verwenden, sind an den eckigen Klammern um den Namen der Karteikarte erkennbar. Ferner auf der Karteikarte durch das Feld Konfiguration, in welchem die Richtlinie als Pfad im Verzeichnisbaum, erreichbar über Navigation, genannt ist. Enthält das Feld Konfiguration den Wert ererbt, erbt das Objekt die Einstellungen, welche über eine Richtlinie an ein übergeordnetes Objekt gebunden sind.
+ </para>
+ <para>
+ Richtlinien können wiederverwendet werden. Sobald Einstellungen, die über Richtlinien verwaltet werden, an einem Objekt manuell verändert und gespeichert wurden, wird im Verzeichnisdienst ein neues Richtlinien-Objekt angelegt. Am veränderten Objekt wird der Pfad zu diesem Richtlinien-Objekt im Feld Konfiguration angezeigt. Um diese Richtlinie an ein weiteres Objekt zu binden, wird an diesem Objekt die entsprechende Karteikarte geöffnet und aus dem Auswahlmenü die am ersten Objekt erzeugte Richtlinie ausgewählt.
+ </para>
+ <para>
+ Bei der Vererbung von Richtlinien wird eine Richtlinie nicht an ein einzelnes Objekt, sondern an einen Container gebunden. Die Richtlinie wirkt sich dann auf alle Objekte aus, für die der Typ der Richtlinie gültig ist. Beispielsweise werden Richtlinien-Objekte vom Typ Mail-Quota nur an Objekten vom Typ Benutzer ausgewertet. Um also eine Richtlinie an einen Container zu binden, muss im Univention Directory Manager unter Navigation der gewünschte Container geöffnet werden. Unterhalb des Containers werden abgelegte Objekte, Untercontainer und ein Container mit dem Namen (aktuell) angezeigt. Über den Container (aktuell) werden die Einstellungen des geöffneten Containers verwaltet. Nach einem Klick auf (aktuell) werden verschiedene Karteikarten angezeigt. Unter der Karteikarte Richtlinien kann die Bindung von Richtlinien an diesen Container vorgenommen werden. In der Liste auf der Karteikarte werden alle Richtlinien-Typen und ihre derzeitige Konfiguration angegeben. Der Eintrag ererbt bedeutet, dass diese Richtlinie von einem übergeordneten Container bezogen wird. Ein Pfad zu einer Richtlinie deutet an, dass an diesen Container eine Richtlinie vom angegebenen Typ gebunden ist. Um eine Richtlinie an einen Container zu binden, muss durch Klick auf den gewünschten Richtlinien-Typ der Einstellungsdialog der Richtlinie geöffnet werden. In diesem Dialog können entweder die Einstellungen manuell vorgenommen werden oder aus dem Auswahlmenü eine bereits im Vorfeld angelegte Richtlinie ausgewählt werden. Im letzteren Fall werden die Werte in die Eingabefelder übernommen. Durch Klick auf OK werden die Einstellungen gespeichert. Um die endgültige Bindung der Richtlinie an den Container vorzunehmen, muss auch die Karteikarte Richtlinien durch einen Klick auf Ok am Ende der Seite verlassen werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Verwaltung_von_Mailinglisten" role="subsection">
+ <title>Verwaltung von Mailinglisten</title>
+ <para>
+ Mailinglisten werden zum Austauschen von E-Mails in geschlossenen Gruppen verwendet. Jede Mailingliste hat eine E-Mail-Adresse. Wird an diese E-Mail-Adresse eine E-Mail gesendet, empfangen sie alle Mitglieder der Mailingliste. In Kolab werden die Mitgliedschaften im Univention Directory Manager verwaltet. Im Unterschied zu Mailgruppen (siehe Abschnitt ) können in Mailinglisten auch externe E-Mail-Adressen aufgenommen werden.
+ </para>
+ <para>
+ Zum Anlegen einer neuen Mailingliste muss im Univention Directory Manager über den Assistenten Mail -&gt; Hinzufügen in der Auswahlliste ’Typ auswählen:’ der Eintrag ’Mailingliste’ gewählt werden. Nach einem Klick auf Weiter wird der Eigenschaften-Dialog der neuen Mailingliste aufgerufen. Unter Name ist ein frei wählbarer Name der Mailingliste anzugeben. Als Mail-Adresse ist die E-Mail-Adresse der Mailingliste einzugeben. Der Suffix der E-Mail-Adresse muss einer der verwalteten Mail-Domänen entsprechen. Unter Mitglieder können die E-Mail-Adressen der Mitglieder aufgenommen werden. Dabei ist die Auswahl der Mitglieder nicht auf Kolab-Konten beschränkt, es können auch externe Adressen aufgeführt werden. Das Feld Beschreibung ist optional.
+ </para>
+ <para>
+ Nach dem Anlegen einer Mailingliste ist diese umgehend verfügbar.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Verwaltung_von_Mailgruppen" role="subsection">
+ <title>Verwaltung von Mailgruppen</title>
+ <para>
+ Kolab unterstützt so genannte Mailgruppen. Sie ermöglichen E-Mails an alle Mitglieder einer Gruppe zu versenden.
+ </para>
+ <para>
+ Jeder Gruppe im Univention Directory Manager kann eine E-Mail-Adresse zugeordnet werden. Die E-Mail-Adresse einer Gruppe kann verwendet werden, um E-Mails an alle Mitgliedern der Gruppe zu senden, die eine primäre E-Mail-Adresse in Kolab besitzen.
+ </para>
+ <para>
+ Um eine Mailgruppe zu erzeugen, kann im Univention Directory Manager der Assistent Gruppen verwendet werden. Für bestehende Gruppen kann über Gruppen -&gt; Suchen -&gt; [Suchen] die Liste aller Gruppen aufgerufen und die gewünschte Gruppe angeklickt werden. Im Eigenschaften-Dialog der Gruppe wird im Feld Mail-Adresse die E-Mail-Adresse eingetragen, über welche bei der Rechtevergabe die Gruppe referenziert werden soll. Der Suffix der E-Mail-Adresse muss einer der verwalteten Mail-Domänen entsprechen.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Berechtigungen_fr_Mailgruppen_und_Mailinglisten" role="subsection">
+ <title>Berechtigungen für Mailgruppen und Mailinglisten</title>
+ <para>
+ In Kolab besteht die Möglichkeit das Versenden von E-Mails an Mailgruppen und Mailinglisten auf bestimmte Absender zu beschränken.
+ </para>
+ <para>
+ Hierfür können bei der Bearbeitung von Gruppen- und Mailinglisten-Objekten auf den Reitern Berechtigte Gruppen und Berechtigte Benutzer Benutzer definiert werden, von denen Mails angenommen werden sollen. In der Standardeinstellung ist die Filterung deaktiviert. Um sie zu aktivieren, muss auf dem Univention Groupware Server-System die mail/postfix/policy/listfilter auf yes gesetzt und der SMTP-Server postfix neu gestartet werden.
+ </para>
+ <para>
+ Ist die Filterung aktiviert, werden E-Mails an Mailgruppen und Mailinglisten mit Berechtigungen nur noch angenommen, wenn die Absenderadresse an einem der angegebenen Benutzer oder Gruppenmitglieder der Mailgruppe bzw. Mailingliste hinterlegt ist.
+ </para>
+ <para>
+ E-Mails an Mailgruppen und Mailinglisten, für die keine Berechtigungen für Benutzer oder Gruppen definiert wurden, werden – wie bei deaktiviertem Filter – ungehindert angenommen.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Verwaltung_von_Restrictions_bei_der_Mailannahme" role="subsection">
+ <title>Verwaltung von Restrictions bei der Mailannahme</title>
+ <para>
+ Bei der Mailannahme prüft der Mailserver Postfix die Angaben jeder Mail (Absender, Empfänger, ...) auf Korrektheit und ob diese den vorgegebenen Beschränkungen (Restrictions) entsprechen.
+ </para>
+ <para>
+ In Kolab können die Postfix-Restrictions über Univention Configuration Registry-Variablen angepasst bzw. erweitert werden. Alle Werte der -Variablen mit dem Prefix mail/postfix/smtpd/restrictions/recipient/ werden automatisch in die Postfix-Option smtpd_recipient_restrictions eingetragen. Die Werte der -Varianblen werden dabei alphanumerisch sortiert aufgenommen, wobei der -Variablenname als Sortierschlüssel verwendet wird.
+ </para>
+ <para>
+ Zusätzliche Einträge können durch das Setzen einer Univention Configuration Registry-Variable hinzugefügt werden:  cr set mail/postfix/smtpd/restrictions/sender/07="permit_mx_backup"
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Verwaltung_von_E_Mail_Ordnern" role="subsection">
+ <title>Verwaltung von E-Mail-Ordnern</title>
+ <para>
+ Für den gemeinsamen Zugriff auf E-Mails können in Kolab Ordner für Benutzer oder Benutzergruppen freigegeben werden. Dabei gibt es zwei Varianten, die Ordner anzulegen. Benutzer können aus Ihrem Groupware-Client Ordner in ihrem Kolab-Konto erzeugen. Auf dem Kolab-Homeserver werden diese Ordner unterhalb des Pfades zum Groupware-Konto des Benutzers angelegt. Das Vorgehen beim Anlegen von Ordnern im Kolab-Konto ist in Kapitel  beschrieben. Sollen Ordner, die von mehreren Benutzern verwendet werden, nicht im Groupware-Konto eines Benutzers angelegt werden, können globale E-Mail-Ordner im Univention Directory Manager angelegt werden. Diese E-Mail-Ordner werden im E-Mail-Spool-Verzeichnis auf der gleichen Ebene wie Kolab-Konten angelegt.
+ </para>
+ <para>
+ E-Mail-Ordner werden über den Mail-Assistenten des Univention Directory Manager verwaltet. Zum Anlegen eines neuen E-Mail-Ordners muss unter Mail -&gt; Hinzufügen -&gt; Typ auswählen: der Eintrag IMAP Ordner ausgewählt werden. Nach einem Klick auf Weiter können auf der Karteikarte Allgemein Einstellungen wie der Name des Ordners, der Kolab-Server, auf dem der Ordner angelegt werden soll, die Mail-Domäne und die maximale Größe des Ordners angegeben werden. Soll der Ordner in Outlook in Verbindung mit Toltec einsehbar sein, muss die entsprechende Option aktiviert werden. Auf der Karteikarte Zugriffsrechte können Berechtigungen auf Basis von Benutzern oder Gruppen vergeben werden. Benutzer werden mit Ihren primären E-Mail-Adressen eingetragen, als Gruppen werden die im Univention Directory Manager angelegten POSIX-Gruppen verwendet.
+ </para>
+ <para>
+ Durch die Option Mail-Adresse kann eine E-Mail-Adresse angegeben werden, durch die E-Mails direkt an den IMAP-Ordner gesendet werden können. Sobald eine E-Mail-Adresse an einem Ordner angegeben wird, werden für den Benutzer anyone mindestens die IMAP-Rechte lrsp gesetzt, damit der IMAP-Server E-Mails in dem IMAP-Ordner ablegen kann.
+ </para>
+ <para>
+ Durch die Option IMAP-Ordner-Typ kann vorgegeben werden, welche Daten in diesem IMAP-Ordner abgelegt werden sollen. Zur Auswahl stehen Mails, Kontakte, Kalender für Termine, Aufgaben, Notizen und Journal-Einträge. Wenn einer dieser Werte gesetzt ist, wird der Ordner-Typ bei jeder Änderung des Ordners neu gesetzt. Wenn der Ordner-Typ auf nicht definiert gesetzt wird, werden die von Groupware-Clients gesetzten Einstellungen beibehalten und der Ordner standardmässig als E-Mail-Ordner behandelt.
+ </para>
+ <para>
+ Wenn mehr als 1000 Benutzer oder Gruppen gefunden werden (dieser Wert kann mit der directory/manager/web/sizelimit konfiguriert werden) oder die Suche im LDAP-Verzeichnis länger als zehn Sekunden dauert, wird anstelle der Auswahlliste ein Eingabefeld angezeigt, in das der Benutzer-/Gruppenname einzutragen sind.
+ </para>
+ <para>
+ Die Zugriffsrechte haben folgende Auswirkungen für einzelne Benutzer oder Mitglieder der angegebenen Gruppe:
+ </para>
+ <informaltable role="longtable">
+ <tgroup cols="2">
+ <tbody>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Berechtigung
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Auswirkung
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Keine
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Es ist kein Zugriff möglich. Der Ordner wird nicht in der Ordnerliste angezeigt.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ lesen
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Es darf nur lesend auf bestehende Einträge zugegriffen werden.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ anhängen
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Bestehende Einträge dürfen nicht verändert werden, nur neue Einträge erzeugt werden.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ schreiben
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Neue Einträge in diesem Ordner anlegen, bestehende verändern oder bestehende löschen ist erlaubt.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ senden
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Eine E-Mail an diesen Ordner als Empfänger senden ist zugelassen. Dies wird nicht von jedem Client unterstützt.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ alles
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Umfasst alle Berechtigungen von ’schreiben’ und erlaubt zusätzlich das Ändern von Zugriffsrechten.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+
+ </tbody>
+
+ </tgroup>
+
+ </informaltable>
+ <para>
+ Table 1.1: Zugriffsrechte auf E-Mail-Ordner
+ </para>
<para>
- This is a test paragraph in a section
+ Durch einen Klick auf Ok wird der E-Mail-Ordner angelegt.
</para>
+ <section id="sect-UCS_3-Verwaltung_von_E_Mail_Ordnern-Automatische_Synchronisation_des_LDAP_Adressbuchs" role="subsubsection">
+ <title>Automatische Synchronisation des LDAP-Adressbuchs</title>
+ <para>
+ Mit Hilfe des Zusatzpakets univention-ldap-addressbook-sync können die Benutzer, Gruppen mit E-Mail-Adresse sowie Mailinglisten aus dem Univention Corporate Server-Verzeichnisdienst in ein oder mehrere Kolab-Adressbücher auf einem Kolab-Server synchronisiert werden. Initial wird ein globales Adressbuch im E-Mail-Ordner global-addressbook vom IMAP-Ordner-Typ Kontakte bereitgestellt, auf das standardmäßig jeder Groupware-Benutzer Lesezugriff hat.
+ </para>
+ <para>
+ Bei Benutzern werden folgende Attribute synchronisiert: Vorname, Nachname, Titel, Organisation, Abteilungsnummer, die Daten des Kontakt-Reiters im Univention Directory Manager sowie die Mobiltelefon- und Festnetznmummer. Bei Mailinglisten wird nur der Name und die E-Mail-Adresse synchronisiert. Bei Gruppen wird zusätzlich noch die Liste der Mitglieder angehängt.
+ </para>
+ <para>
+ Für alle drei Kontakt-Arten lässt sich das Format des angezeigten Namens einzeln durch eine anpassen. In dem Format lassen sich die Bezeichner von LDAP-Attributen verwenden, die dann durch die entsprechenden Daten aus dem jeweiligen Kontakt ersetzt werden. Standardmäßig werden folgende Vorgaben verwendet:  dap/addressbook/display/group: %(cn)s (Gruppe)  ldap/addressbook/display/list: %(cn)s (Liste)  ldap/addressbook/display/user: %(sn)s, %(givenName)s
+ </para>
+ <para>
+ Zusätzlich zum globalen Adressbuch können noch weitere Adressbücher definiert werden. Für diese ist jeweils eine Univention Configuration Registry-Variable zu setzen, die den Namen des Ordners definiert, z.B.:
+ </para>
+ <para>
+  dap/addressbook/sync/additional/folder/&lt;name&gt;: shared/&lt;Ordner&gt;@&lt;Mail-Domäne&gt;
+ </para>
+ <para>
+ Der ¡name¿ ist eine beliebige Zeichenkette, die den Ordner identifiziert. Wird nur diese Variable für den Ordner gesetzt, so werden hier die gleichen Einträge hinein synchronisiert wie in den globalen Ordner. Dies kann beispielsweise über eine eingeschränkt werden, in der Gruppennamen eingetragen werden. Zu synchronisierende Benutzer müssen Mitglieder in mindestens einer dieser Gruppen sein. Ist dies nicht der Fall, werden sie nicht in den Ordner synchronisiert. Im folgenden Beispiel werden nur Benutzer, die Mitglied in der Gruppe gruppe1 oder der Gruppe gruppe2 sind, in den Ordner synchronisiert.
+ </para>
+ <para>
+  dap/addressbook/sync/additional/groups/&lt;name&gt;: gruppe1;gruppe2
+ </para>
+ <para>
+ Alternativ kann die Menge der zu synchronisierenden Objekte auch mit einem regulären Ausdruck über die LDAP-DN eingeschränkt werden. Dafür steht die ldap/addressbook/sync/additional/groups/&lt;name&gt; zur Verfügung:
+ </para>
+ <para>
+  dap/addressbook/sync/additional/dnregexp/&lt;name&gt;: uid=.*,ou=abteilung1,dc=ucs,dc=local
+ </para>
+ <para>
+ Des weiteren kann eine Liste der nicht zu synchronisierenden Attribute der Objekte angegeben werden (Blacklist). Wird diese nicht explizit definiert, werden alle verfügbaren Attribute übertragen. Die Leerzeichen-separierte Liste muss über die ldap/addressbook/sync/additional/attributefilter/&lt;name&gt; definiert werden.
+ </para>
+ <para>
+  dap/addressbook/sync/additional/attributefilter/&lt;name&gt;: homePostalAddress telephoneNumber
+ </para>
+ <para>
+ Folgende Werte sind möglich: homePostalAddress, telephoneNumber, homePhone, mobile, o, postalCode, street, l, univentionBirthday
+ </para>
+ <para>
+ Für den Ausdruck ¡name¿ in den Univention Configuration Registry-Variablen ist jeweils die gleiche Zeichenkette zu verwenden wie für die Definition des Ordners. Wird solch ein Ordner erst später erstellt, ist eine Resynchronisation des Univention Directory Listener-Moduls notwendig, damit bereits existierende Benutzer in das neue Adressbuch übertragen werden. Dies kann mit dem folgenden Kommando durchgeführt werden:
+ </para>
+ <para>
+  nivention-directory-listener-ctrl resync ldap-addressbook-sync
+ </para>
+ <para>
+ Wenn ausschließlich die Adressbücher mit Möglichkeiten zur Einschränkung verwendet werden sollen, kann das globale Adressbuch deaktiviert werden, indem die ldap/addressbook/sync/folder entfernt wird.
+ </para>
+ <para>
+ Es ist zu beachten, dass die Anzeige und Interpretation der Kontaktdatenfelder abhängig von dem verwendeten Groupware-Client ist. Falls ein Problem bei der Synchronisation vermutet wird, kann der Log-Level über die ldap/addressbook/sync/debug/level erhöht werden, wodurch mehr Details über den Synchronisationsvorgang in die Log-Datei /var/log/univention/ldap-addressbook-sync.log geschrieben werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
</section>
- <section id="sect-UCS_3-Configuration-Test_Section_2">
- <title>Test Section 2</title>
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Verwaltung_von_Mail_Quoten" role="subsection">
+ <title>Verwaltung von Mail-Quoten</title>
+ <para>
+ Mit Kolab können Mail-Quoten zur Beschränkung der Postfachgröße von Benutzern verwaltet werden. Wurde für einen Benutzer eine Mail-Quote eingerichtet, werden bei Erreichen dieser Beschränkung vom Mailserver keine weiteren E-Mails für das Postfach angenommen. Es ist zu beachten, dass die Veränderung der Mail-Quote erst beim nächsten Abhol- oder Versendevorgang des Benutzers an seinem Konto aktualisiert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Der Mailserver unterstützt Warnungen an den Benutzer bei drohendem Erreichen der Beschränkung. Über die Univention Configuration Registry-Variablen mail/quota/warnpercent und mail/quota/warnkb können ein Prozentwert oder die Anzahl an verbleibenden Kilobytes festgelegt werden, bei deren Erreichen im Groupware-Client des Benutzers entsprechende Warnungen angezeigt werden. Standardmäßig werden ab 90% Belegung und bei 0 Kilobyte verbleibendem Platz Warnungen angezeigt.
+ </para>
+ <para>
+ In Univention Management Console kann über Univention Configuration Registry -&gt; Vorhandene Variablen der aktuelle Wert der beiden Variablen abgefragt und auch neu gesetzt werden.
+ </para>
<para>
- This is a test paragraph in Section 2
- <orderedlist>
- <listitem>
- <para>
- listitem text
- </para>
+ Da die Einrichtung von Mail-Quoten auf Richtlinien basiert, können die Einstellungen an unterschiedlichen Stellen vorgenommen werden. Mail-Quoten können im Univention Directory Manager an den Benutzer-Objekten konfiguriert werden. Auf der Karteikarte Mail-Quota im Textfeld Quota-Limit (MB) kann die maximale Größe des Benutzerpostfachs in Megabyte angegeben werden.
+ </para>
+ <para>
+ Um Mail-Quoten für mehrere Benutzer gleichzeitig vorzugeben, kann das Prinzip der Mehrfachverwendung von Richtlinien angewendet werden. Weitere Hinweise zur Arbeit mit Richtlinien sind im UCS-Handbuch zu finden.
+ </para>
- </listitem>
+ </section>
- </orderedlist>
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Frei_Gebucht_Listen" role="subsection">
+ <title>Frei-/Gebucht-Listen</title>
+ <para>
+ Frei-/Gebucht-Listen werden zur Planung von Terminen mit mehreren Teilnehmern verwendet. Die Frei-/Gebucht-Liste eines Benutzers enthält die Zeiten aller Termine, die er im Kalender seines Groupware-Clients eingerichtet hat. Es werden neben Zeitpunkt und Dauer keine weiteren Informationen gespeichert. Der Organisator eines Termins kann die Frei-/Gebucht-Listen der Teilnehmer in seinem Groupware-Client verwenden, um zu prüfen, in welchem Zeitraum alle Teilnehmer verfügbar sind.
+ </para>
+ <para>
+ In Kolab werden Frei-/Gebucht-Listen über einen Web-Server verwaltet und über HTTP übertragen. In der Voreinstellung wird eine Benutzerauthentisierung durch den Groupware-Client durchgeführt. Die Authentisierung erfolgt im Klartext, wenn in der Konfiguration des Groupware-Clients die Frei-/Gebucht-Listen über HTTP übertragen werden. Wird HTTPS verwendet, finden Authentisierung und Übertragung verschlüsselt statt.
+ </para>
+ <para>
+ Soll dennoch ein Zugriff auf die Frei-/Gebucht-Listen ohne Authentisierung möglich sein, kann auf den Kolab-Server-Systemen die freebusy/http/legacy auf yes gesetzt werden.
+ </para>
+ <para>
+ Nach dem Setzen der Univention Configuration Registry-Variable muss der Web-Server Apache auf dem System neu gestartet werden, bspw. über Univention Management Console.
+ </para>
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Univention_Conguration_Registry_Variablen" role="subsection">
+ <title>Univention Configuration Registry-Variablen</title>
+ <para>
+ Die im folgenden aufgeführten Univention Configuration Registry-Variablen können entweder über die Kommandozeile mit univention-config-registry oder über Univention Management Console verwaltet werden. Hinweise zu beiden Programmen sind im UCS-Handbuch zu finden.
</para>
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailantispamlearndaily" role="subsubsection">
+ <title>mail/antispam/learndaily</title>
+ <para>
+ Aktiviert oder deaktiviert das tägliche Übergeben der Spam- und Ham-Mails an den Spamfilter-Lernalgorithmus mit yes bzw. no.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailantivir" role="subsubsection">
+ <title>mail/antivir</title>
+ <para>
+ Ist diese Variable auf yes gesetzt, werden alle ausgehenden E-Mails auf Viren und Spam überprüft. Dazu werden die E-Mails an den amavisd-Prozess übergeben.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailarchivefolder" role="subsubsection">
+ <title>mail/archivefolder</title>
+ <para>
+ Wenn diese Univention Configuration Registry-Variable auf eine E-Mail-Adresse gesetzt ist, wird von jeder ein- und ausgehenden E-Mail eine Blindkopie an die angegebene E-Mail-Adresse geschickt.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyruscaluser" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/caluser</title>
+ <para>
+ Gibt den Kalender-Benutzer an. Dieser Benutzer ist ein IMAP-Administrator und daher in der Lage auf sämtliche Kalender in Kolab-Konten zuzugreifen, um automatisch Termine anzunehmen oder automatisch Teilnehmer einzutragen. Diese Variable wird von Kolab automatisch mit der primären E-Mail- Adresse eines dafür eingerichteten Benutzers gefüllt und muss nicht verändert werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyruscaluserpwdfile" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/caluser/pwdfile</title>
+ <para>
+ Enthält den vollen Pfad zu einer Datei, welche das Passwort des Kalender-Benutzers enthält. Dieses Passwort wird benötigt, wenn automatische Terminannahme aktiviert ist. Diese Variable wird von Kolab mit dem gültigen Pfad vorbelegt.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyrusimapadmins" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/imap/admins</title>
+ <para>
+ Diese Variable enthält die primären E-Mail-Adressen der Benutzer, die die Rechte eines IMAP-Administrators erhalten sollen. Nach einer Kolab-Installation ist hier nur der Kalender-Benutzer eingetragen, der auch in der mail/cyrus/caluser steht. Cyrus muss nach einer Änderung neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyrusimap" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/imap</title>
+ <para>
+ Aktiviert bzw. deaktiviert die IMAP-Komponente des Cyrus-Servers dauerhaft. Mögliche Werte sind yes und no. Cyrus muss nach einer Änderung neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyruspop" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/pop</title>
+ <para>
+ Aktiviert bzw. deaktiviert die POP3-Komponente des Cyrus-Servers. Mögliche Werte sind yes und no. Cyrus muss nach einer Änderung neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyrussievelisten_host" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/sieve/listen_host</title>
+ <para>
+ Definiert, unter welchen Rechnernamen der Cyrus-Sieve-Dienst Verbindungen entgegennehmen soll. Nach einer Kolab-Installation ist hier lediglich “localhost” eingetragen, die möglichen Werte sind alle gültigen FQDNs des Servers sowie das Schlüsselwort all, um an allen Rechnernamen zu lauschen. Cyrus muss nach einer Änderung neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyrusimapmaxchilds" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/imap/maxchilds</title>
+ <para>
+ Maximale Anzahl erlaubter Cyrus-IMAP-Server-Prozesse. Ist die Variable nicht gesetzt, wird ein Standardwert von 400 verwendet. Nach dem Ändern dieses Wertes muss Cyrus neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyruspopmaxchilds" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/pop/maxchilds</title>
+ <para>
+ Maximale Anzahl erlaubter Cyrus-POP3-Server-Prozesse. Ist die Variable nicht gesetzt, wird ein Standardwert von 400 verwendet. Nach dem Ändern dieses Wertes muss Cyrus neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyrussievemaxchilds" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/sieve/maxchilds</title>
+ <para>
+ Maximale Anzahl erlaubter Cyrus-Sieve-Server-Prozesse. Ist die Variable nicht gesetzt, wird ein Standardwert von 400 verwendet. Nach dem Ändern dieses Wertes muss Cyrus neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailhosteddomains" role="subsubsection">
+ <title>mail/hosteddomains</title>
+ <para>
+ Enthält die verwalteten Mail-Domänen. Wird nach Anpassungen im Univention Directory Manager durch Univention Directory Listener-/Notifier-Mechanismus gesetzt. Nach einer manuellen Änderung muss Cyrus neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyrusloginrealms" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/loginrealms</title>
+ <para>
+ Definiert die Authentisierungsbereiche, aus denen sich Benutzer anmelden dürfen. Diese Variable ist notwendig, wenn mehrere Mail-Domänen verwendet werden. Alle zusätzlichen Mail-Domänen müssen in diese Variable, durch Leerzeichen getrennt, eingetragen werden. Diese Variable wird nach Anpassungen im Univention Directory Manager durch den Univention Directory Listener-/Notifier-Mechanismus gesetzt. Nach einer manuellen Änderung muss Cyrus neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyrusimapquotawarnpercent" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/imap/quotawarnpercent</title>
+ <para>
+ Wird nur berücksichtigt, wenn Mail-Quoten für Benutzer eingerichtet sind. Der Mailserver in Kolab ist in der Lage, Warnungen an Clients von Benutzern zu übergeben, deren Mail-Quote bald erreicht ist. Diese Univention Configuration Registry-Variable wird auf einen ganzzahligen Wert gesetzt, der als Prozentzahl interpretiert wird. Sobald die angegebene Prozentzahl der Mail-Quote belegt sind, werden Warnungen erzeugt. Der Dienst Cyrus muss neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyrusimapquotawarnkb" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/imap/quotawarnkb</title>
+ <para>
+ Wird nur berücksichtigt, wenn Mail-Quoten für Benutzer eingerichtet sind. Der Mailserver in Kolab ist in der Lage, Warnungen an Clients von Benutzern zu übergeben, deren Mail-Quote bald erreicht ist. Diese Univention Configuration Registry-Variable wird auf einen ganzzahligen Wert gesetzt, der als Kilobytes interpretiert wird. Sobald im Postfach eines Benutzers weniger als der angegebene Wert bis zum Erreichen der Mail-Quote verbleiben, werden Warnungen erzeugt. Der Dienst Cyrus muss neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyrusversion" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/version</title>
+ <para>
+ Gibt die in Kolab verwendete Cyrus-Version an. Der voreingestellte Wert ’2.2’ sollte nicht verändert werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailmessagesizelimit" role="subsubsection">
+ <title>mail/messagesizelimit</title>
+ <para>
+ Dieser Wert gibt die maximale Größe in Byte für ein- und ausgehende E-Mails an. Die Voreinstellung ist 10240000, wodurch die Begrenzung aufgehoben ist.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailpostfixmydomains" role="subsubsection">
+ <title>mail/postfix/mydomains</title>
+ <para>
+ Für alle hier aufgeführten E-Mail-Domänen nimmt das Kolab-System E-Mails entgegen.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailpostfixmynetworks" role="subsubsection">
+ <title>mail/postfix/mynetworks</title>
+ <para>
+ Für die hier angegebenen Netzwerke nimmt der Mailserver E-Mails ohne Authentifizierung entgegen. Per Voreinstellung ist dieser Wert nicht gesetzt. Falls dieser Wert gesetzt wird, so sollte auch das lokale Netzwerk freigeschaltet werden.<!-- br
+role="newline" /
+ -->mail/postfix/mynetworks=’’127.0.0.0/8 192.168.0.0/24’’
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailrelayhost" role="subsubsection">
+ <title>mail/relayhost</title>
+ <para>
+ E-Mails an fremde Domänen werden in der Voreinstellung direkt an den zuständigen Server versendet, die per MX-Records aufgelöst werden. Soll diese Aufgabe von einem Relay-Host, z.B. beim Internet-Provider übernommen werden, kann der FQDN des Relay-Host auf diesen Wert gesetzt werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailrelayauth" role="subsubsection">
+ <title>mail/relayauth</title>
+ <para>
+ Ist für den Versand die Authentifizierung gegenüber dem Relay-Host notwendig, so kann die Univention Configuration Registry-Variable mail/relayhost auf yes gesetzt werden. In der Datei /etc/postfix/smtp_auth ist dann der Relay-Host mit dem Benutzernamen und Passwort in zu hinterlegen:  FQDN Relay-Host&gt;&lt;Benutzername&gt;:&lt;Passwort&gt;
+ </para>
+ <para>
+ Anschließend muss für diese Datei noch
+ </para>
+ <para>
+  ostmap /etc/postfix/smtp_auth
+ </para>
+ <para>
+ aufgerufen werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailsmtpheloname" role="subsubsection">
+ <title>mail/smtp/helo/name</title>
+ <para>
+ Dieser Rechnername wird als Absendename des Mailservers verwendet, wenn dieser E-Mails an einen anderen Mailserver übergibt. Per Voreinstellung wird hier der FQDN des Mailservers verwendet.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-freebusyhttplegacy" role="subsubsection">
+ <title>freebusy/http/legacy</title>
+ <para>
+ Wird diese Univention Configuration Registry-Variable auf yes oder true gesetzt, findet bei der Übertragung von Frei-/Gebucht-Listen keine Benutzerauthentisierung statt. Der Web-Server auf dem Kolab-Server muss nach dem Ändern der Variable neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-ldapacluserkolab2change" role="subsubsection">
+ <title>ldap/acl/user/kolab2/change</title>
+ <para>
+ Wird diese Univention Configuration Registry-Variable auf yes gesetzt, können die Benutzer ihre Kolab2-Einstellungen, wie Abwesenheitsnotiz und Mailweiterleitung, selbständig im Univention Directory Manager konfigurieren. Der OpenLDAP-Service auf dem Groupware-Server muss neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-ldapacluserpassword" role="subsubsection">
+ <title>ldap/acl/user/password</title>
+ <para>
+ Wird diese Univention Configuration Registry-Variable auf yes gesetzt, kann der Benutzer sein Passwort im Univention Directory Manager verändern. Der OpenLDAP-Service auf dem Groupware-Server muss neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-postfixallow_unauth" role="subsubsection">
+ <title>postfix/allow-unauth</title>
+ <para>
+ Ist Univention Configuration Registry-Variable ist auf yes oder true gesetzt, akzeptiert der Postfix-Mailserver E-Mails von Benutzern, die sich nicht via SMTP-Authentifizierung angemeldet haben (Voreinstellung). Dies ist notwendig, wenn nicht nur die Groupwarefunktionalität gewährleistet sein soll, sondern auch externe E-Mails an diesen Mail-Server adressiert werden. Es werden grundsätzlich nur E-Mails an die von Kolab verwalteten Mail-Domänen angenommen. Ist die Univention Configuration Registry-Variable auf no oder false gesetzt, so werden die E-Mails von nicht authentifizierten Benutzern abgelehnt und es wird die Meldung “Recipient address rejected: Invalid sender” für den E-Mail-Sender angezeigt. Der postfix-Daemon muss nach der Änderung neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-postfixpermithosts" role="subsubsection">
+ <title>postfix/permithosts</title>
+ <para>
+ In dieser Variable werden alle Rechner per Leerzeichen getrennt aufgelistet, von denen ohne Authentifizierung E-Mails empfangen werden sollen. Im Normalfall werden dort nur alle Kolab-Systeme aufgelistet.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyrusmailboxrename" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/mailbox/rename</title>
+ <para>
+ Ist diese Variable auf yes gesetzt, so werden die gespeicherten E-Mails eines Benutzers automatisch migriert, wenn die primäre Email-Adresse eines Benutzers geändert wird. Die Umsetzung erfolgt durch ein Univention Directory Listener-Modul, nach einer Änderung der Einstellung sollte der Univention Directory Listener neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyrusmailboxdelete" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/mailbox/delete</title>
+ <para>
+ Ist diese Variable auf yes gesetzt, so werden die gespeicherten E-Mails eines Benutzers gelöscht, wenn das Benutzerkonto oder die primäre Email-Adresse entfernt wird. Die Umsetzung erfolgt durch ein Univention Directory Listener-Modul, nach einer Änderung der Einstellung sollte der Univention Directory Listener neu gestartet werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Conguration_Registry_Variablen-mailcyrusimapquotainterval" role="subsubsection">
+ <title>mail/cyrus/imap/quotainterval</title>
+ <para>
+ Die Mail-Quota-Einschränkungen werden durch eine Richtlinie am Benutzerobjekt gesetzt und bei der Authentifizierung am Mailserver in die Quota-Einstellungen übertragen. Dabei wird ein Aktualisierungsintervall ausgewertet, so dass erst nach Ablauf dieses Zeitraums die Quota-Einstellungen aktualisiert werden. Dieses Intervall wird in Minuten konfiguriert.
+ </para>
+
+ </section>
+
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Logdateien" role="subsection">
+ <title>Logdateien</title>
+ <para>
+ Auf einem UCS-System mit installierter UCS-Mail-Service- oder Kolab-Komponente werden im Auslieferungszustand die Meldungen des Mailsystems auf unterschiedliche Log-Dateien verteilt. Ist das Mailaufkommen auf einem System sehr hoch, werden entsprechend viele Meldungen in diese Logdateien geschrieben. Die Konfiguration des Syslog-Dienstes lässt sich jedoch anpassen, um die Menge der protokollierten Meldungen zu begrenzen.
+ </para>
+ <para>
+ Der Mail-Dienst schreibt Meldungen nicht direkt in Logdateien. Er übergibt Meldungen unter Angabe der Kategorie “mail” und der Priorität “info”, “critical” oder “error” an den Syslog-Dienst, wobei “info” die niedrigste, “error” die höchste Priorität darstellt. In der Konfigurationsdatei des Syslog-Dienstes /etc/syslog.conf wird vorgegeben, wohin dieser Meldungen der unterschiedlichen Kategorien und Prioritäten schreiben soll.
+ </para>
+ <para>
+ In /etc/syslog.conf finden sich folgende Zeilen, die sich auf Meldungen des Mailsystems beziehen:
+ </para>
+ <para>
+  .*;auth,authpriv.none          -/var/log/syslog    mail.*                          -/var/log/mail.log    mail.info                       -/var/log/mail.info  mail.warn                       -/var/log/mail.warn  mail.err                        /var/log/mail.err
+ </para>
+ <para>
+ Damit wird festgelegt, dass alle Meldungen vom Mailsystem nach /var/log/mail.log geschrieben werden. Meldungen mit der Priorität “info” und höher werden nach /var/log/mail.info, Meldungen mit Priorität “warn” und höher nach /var/log/mail.warn und Meldungen mit der Priorität “err” nach /var/log/mail.err geschrieben. Zusätzlich werden die Meldungen aller Kategorien und Prioritäten nach /var/log/syslog geschrieben.
+ </para>
+ <para>
+ Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um die Log-Meldungen zu beschränken:
+ </para>
+ <para>
+ Wenn es ausreicht, alle Meldungen des Mailsystems nach /var/log/mail.log und nur Fehlermeldungen gesondert zu speichern, können die Einträge für “mail.info” und “mail.warn” in /etc/syslog.conf auskommentiert werden:
+ </para>
+ <para>
+  ail.*                          -/var/log/mail.log    #mail.info                       -/var/log/mail.info  #mail.warn                       -/var/log/mail.warn  mail.err                        /var/log/mail.err
+ </para>
+ <para>
+ Soll die Struktur der Log-Dateien beibehalten werden, kann eingerichtet werden, dass nur Meldungen genau einer Priorität und nicht zusätzlich alle höheren in die jeweiligen Dateien geschrieben werden. Dazu muss in /etc/syslog.conf vor der Priorität jeweils ein Gleichheitszeichen (“=”) eingefügt werden:
+ </para>
+ <para>
+  ail.*                          -/var/log/mail.log    mail.=info                       -/var/log/mail.info  mail.=warn                       -/var/log/mail.warn  mail.=err                        /var/log/mail.err
+ </para>
+ <para>
+ Sollen Meldungen des Mailsystems nicht nach /var/log/syslog geschrieben werden, können diese über die Priorität “none” ausgeschlossen werden. Dabei ist zu beachten, dass das Semikolon das Trennzeichen für Einträge ist und das Komma verwendet wird, um Kategorien mit identischer Priorität in verkürzter Form aufzuführen:
+ </para>
+ <para>
+  .*;auth,authpriv.none;mail.none          -/var/log/syslog
+ </para>
+ <para>
+ In jedem Fall muss nach einer Anpassung von /etc/syslog.conf der Syslog-Dienst über das entsprechende init.d-Skript erneut gestartet werden:
+ </para>
+ <para>
+  etc/init.d/syslog restart
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Serverkonguration-Hinweise_zur_Datensicherung" role="subsection">
+ <title>Hinweise zur Datensicherung</title>
+ <section id="sect-UCS_3-Hinweise_zur_Datensicherung-Maildateien" role="subsubsection">
+ <title>Maildateien</title>
+ <para>
+ Zur Sicherung und Wiederherstellung von auf dem Mailserver gespeicherten E-Mails und Groupware-Daten gibt es das separate Dokument Erweiterte Administration des Cyrus Mail-Dienstes, das unter http://www.univention.de/download_doku.html heruntergeladen werden kann.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Hinweise_zur_Datensicherung-annotations.db" role="subsubsection">
+ <title>annotations.db</title>
+ <para>
+ In der Datei /var/lib/cyrus/annotations.db wird für alle IMAP-Groupware-Ordner gespeichert, um was für eine Art von Ordner (Kalender, Notizen, etc.) es sich handelt.
+ </para>
+ <para>
+ Unter besonderen Umständen kann diese Datei im laufenden Betrieb beschädigt werden. In diesem Fall kann der Cyrus-Server nicht mehr gestartet werden, bis eine korrekte Version der Datei wieder eingespielt wurde. Es ist deshalb empfehlenswert, diese Datei regelmäßig zu sichern und über einen längeren Zeitraum (etwa zwei Monate) aufzubewahren. Vor dem Backup der Datei sollte der Cyrus-Server beendet werden, damit noch nicht gespeicherte Daten in die Datei zurückgeschrieben werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
</section>
diff --git a/Kolab_for_UCS/de-DE/Directory_Manager.xml b/Kolab_for_UCS/de-DE/Directory_Manager.xml
new file mode 100644
index 0000000..1e657ab
--- /dev/null
+++ b/Kolab_for_UCS/de-DE/Directory_Manager.xml
@@ -0,0 +1,258 @@
+<?xml version='1.0' encoding='utf-8' ?>
+<!DOCTYPE chapter PUBLIC "-//OASIS//DTD DocBook XML V4.5//EN" "http://www.oasis-open.org/docbook/xml/4.5/docbookx.dtd" [
+<!ENTITY % BOOK_ENTITIES SYSTEM "UCS_3.ent">
+%BOOK_ENTITIES;
+]>
+<chapter id="chap-UCS_3-Univention_Directory_Manager_Benutzeransicht">
+ <title>Univention Directory Manager Benutzeransicht</title>
+ <para>
+ Kolab erlaubt Benutzern, über Univention Directory Manager Einstellungen am eigenen Groupware-Konto vorzunehmen. Dabei werden nur die Objekte im Univention Directory Manager angezeigt, die vom Administrator für diesen Benutzer freigegeben wurden. Die Einschränkung der Benutzeransicht ist nicht mit einer Beschränkung der Berechtigungen gleichzusetzen.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .9]Univention Directory Manager Benutzeransichtabbildungen/univention-directory-manager_user_de.png-user
+ </para>
+ <para>
+ Mit Kolab werden LDAP-ACLs ausgeliefert, die Benutzer berechtigen, Attribute an ihren eigenen Benutzer-Objekt zu verändern. Die Änderung am Benutzer-Objekt durch den Benutzer selbst ist nur möglich, wenn die Univention Configuration Registry-Variablen ldap/acl/user/kolab2/change und ldap/acl/user/password/change gesetzt sind. ldap/acl/user/kolab2/change beeinflusst, ob der Benutzer Änderungen an seinen Groupware-Einstellungen vornehmen darf (Voreinstellung yes), ldap/acl/user/password/change beeinflusst, ob der Benutzer sein Passwort ändern darf (Voreinstellung no). Weitere Informationen befinden sich in Abschnitt .
+ </para>
+ <para>
+ Univention Directory Manager wird im Web-Browser über die URL https://&lt;DomaincontrollerMaster&gt;.&lt;KolabDomne&gt; aufgerufen. Am Anmeldebildschirm muss der Benutzer den Namen seines Groupware-Kontos angeben (nicht die primäre E-Mail-Adresse) und das Passwort zu diesem Konto.
+ </para>
+ <para>
+ Nach erfolgreicher Anmeldung werden die für diesen Benutzer freigegebenen Objekte angezeigt (siehe Abbildung ??). In der Standardkonfiguration werden in der Navigationsleiste am linken Fensterrand vier Einträge dargestellt. Unterhalb des vollständigen Benutzernamens befinden sich die Einträge Konto und Passwort. Durch Klick auf den untersten Eintrag Abmelden wird die aktuelle Sitzung nach Abfrage einer Bestätigung beendet und der Anmeldebildschirm erscheint erneut.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Directory_Manager_Benutzeransicht-Abwesenheitsnotiz" role="subsection">
+ <title>Abwesenheitsnotiz</title>
+ <para>
+ Auf der Karteikarte Abwesenheitsnotiz kann der Benutzer das automatische Versenden von Antworten auf eingehende E-Mails in seiner Abwesenheit einrichten.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .9]Abwesenheitsnotiz abbildungen/univention-directory-manager_user_away_de.pngunivention-directory-manager-away
+ </para>
+ <para>
+ Im Textfeld Abwesenheitstext kann der Text der Antwort eingetragen werden. Es kann zum Beispiel der Zeitraum angegeben werden, in dem der Benutzer nicht erreichbar ist und eine Ansprechperson für dringende Fälle.
+ </para>
+ <para>
+ Über die Option Aktiviere Abwesenheitsnotiz wird der Mechanismus zum Versenden automatischer Antworten ein- bzw. abgeschaltet. In der Voreinstellung werden keine Abwesenheitsnotizen als Antworten auf E-Mails versendet, die als Spam eingestuft wurden. Sollen auch auf solche Nachrichten Antworten versendet werden, ist die Option Abwesenheitsnotiz als Antwort an Spam Mails senden zu aktivieren.
+ </para>
+ <para>
+ Über das Textfeld E-Mail-Adressen für Abwesenheitsnotiz kann der Benutzer, wenn er mehrere E-Mail-Adressen in Kolab besitzt, einzelne E-Mail-Adressen aufnehmen. Nur auf Nachrichten, die an die angegebenen E-Mail-Adressen gerichtet sind, wird automatisch geantwortet. Ist die Liste leer, wird für alle eingehenden E-Mails eine automatische Antwort erzeugt.
+ </para>
+ <para>
+ In der Liste Abwesenheitsnotiz an können Mail-Domänen angeben werden, die Abwesenheitsnotizen empfangen sollen. Sind Elemente in die Liste aufgenommen worden, werden Abwesenheitsnotizen nur als Antwort auf E-Mails der angegebenen Mail-Domänen versendet. So ließe sich beispielsweise zwischen bekannten E-Mail-Adressen, die über Abwesenheit informiert werden sollen und unbekannte E-Mail-Adressen unterscheiden.
+ </para>
+ <para>
+ Über das Eingabfeld Keine Abwesenheitsnotiz an können Mail-Domänen angegeben werden, an welche keine Abwesenheitsnotizen versendet werden sollen.
+ </para>
+ <para>
+ Durch die Vorgabe von Intervallen wird sichergestellt, dass ein Absender von mehreren aufeinanderfolgenden E-Mails keine Abwesenheitsnotiz für jede einzelne E-Mail enthält. Im Auswahlfeld Erneutes Senden der Abwesenheitsnotiz nach kann das Intervall als Anzahl von Tagen angegeben werden. Wenn also eine E-Mail von einem Absender eingeht, wird nur dann eine Abwesenheitsnotiz versendet, wenn die letzte Abwesenheitsnotiz an diese E-Mail-Adresse länger als die vorgegebene Anzahl von Tagen zurückliegt.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Directory_Manager_Benutzeransicht-Groupware" role="subsection">
+ <title>Groupware</title>
+ <para>
+ Auf der Karteikarte Groupware können Einstellungen vorgenommen werden, welche die Auslieferung und Weiterleitung von eingehenden E-Mails beeinflussen.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .9]Groupware abbildungen/univention-directory-manager_user_groupware_de.pngunivention-directory-manager-user-groupware
+ </para>
+ <para>
+ Um beispielsweise während des Urlaubs eines Benutzers alle für ihn eingehenden E-Mails an einen Vertreter weiterzuleiten, kann über das Textfeld E-Mail-Adresse für Mailweiterleitung die E-Mail-Adresse eines Vertreters angegeben werden. Die Weiterleitung von E-Mails wird über die Option Mails weiterleiten aktiviert. Unterhalb dieser Option kann vorgegeben werden, ob eine Kopie der eingehenden E-Mail im Postfach des ursprünglichen Empfängers abgelegt werden soll. Ohne diese Option werden keine E-Mails an den ursprünglichen Empfänger ausgeliefert, während die Weiterleitung aktiv ist. Die dauerhafte Einrichtung der Weiterleitung kann auch verwendet werden, wenn beispielsweise ein Sekretariat eine Kopie jeder Nachricht an einzelne Personen bekommen soll.
+ </para>
+ <para>
+ Über die Option Spam weiterleiten kann veranlasst werden, dass auch als Spam eingestufte E-Mails an die angegebene E-Mail-Adresse weitergeleitet werden. Diese E-Mails sind ansonsten von der Weiterleitung ausgeschlossen.
+ </para>
+ <para>
+ Standardmäßig werden E-Mails für einen Benutzer im Ordner ’INBOX’ (in manchen Clients als ’Posteingang’ bezeichnet) des Kolab-Kontos abgelegt. Um eingehende E-Mails für einen Benutzer in einen anderen Ordner auszuliefern, kann im Textfeld Ordner für eingehende Mails der Name des gewünschten Ordners angegeben werden. Der Pfad zum Ordner muss relativ zum Kolab-Konto angegeben werden. Die Auslieferung wird erst aktiviert, wenn die Option Eingehende Mails in einen ausgewählten Ordner verschieben aktiviert wurde.
+ </para>
+ <para>
+ Sollen während der Abwesenheit eines Benutzers nicht nur an ihn gerichtete E-Mails an einen Vertreter weitergeleitet, sondern auch von diesen beantwortet werden, können über das Textfeld Autorisierte E-Mail Adressen Kolab-Konten über die jeweilige primäre E-Mail-Adresse angegeben werden. Ein derart autorisierter Benutzer kann in seinem Groupware-Client als Absenderadresse die E-Mail-Adresse des abwesenden Benutzers eintragen. Im Groupware-Client des Vertreters muss dazu eine separate Identität für die E-Mail-Adresse angelegt werden. Diese Form der Berechtigung ist in Situationen sinnvoll, in denen nur von bestimmten Absenderadressen Nachrichten an einen Empfänger, beispielsweise eine Mailingliste, geschrieben werden dürfen, oder anstelle von einer persönlichen E-Mail-Adresse von einer gemeinsam benutzten (z.B. support@firma.de) geantwortet werden soll.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Directory_Manager_Benutzeransicht-Terminannahme" role="subsection">
+ <title>Terminannahme</title>
+ <para>
+ In Kolab können bei der Terminverwaltung Einladungen an Teilnehmer versendet werden, die aus dem Groupware-Client ohne Verfassen einer neuen E-Mail beantwortet werden können. Durch Klick auf einen entsprechenden Link in der Einladung kann zugestimmt oder abgelehnt werden. Darüber hinaus wird bei Zustimmung des Teilnehmers der Termin in seinem persönlichen Kalender angelegt.
+ </para>
+ <para>
+ Ein Benutzer kann in seinem Groupware-Konto vorgeben, dass bei Einladungen von bestimmten Absendern automatisch ein Termin angenommen oder abgelehnt wird. Auf der Karteikarte Terminannahme kann über das Auswahlmenü E-Mail Adresse die E-Mail-Adresse eines Kolab-Kontos ausgewählt werden. Im Auswahlmenü Richtlinie kann die entsprechende Vorgabe hinsichtlich Terminannahme ausgewählt werden. Durch Klick auf das ’+’-Symbol wird der Eintrag gespeichert.
+ </para>
+ <para>
+ Wenn mehr als 200 Benutzer gefunden werden oder die Suche im LDAP-Verzeichnis länger als zehn Sekunden dauert, wird anstelle der Auswahlliste ein Eingabefeld angezeigt, in das der Benutzername einzutragen ist.
+ </para>
+ <para>
+ Folgende Richtlinien stehen zur Auswahl:
+ </para>
+ <informaltable role="longtable">
+ <tgroup cols="2">
+ <tbody>
+ <row role="hline">
+ <entry rowsep="1">
+
+ </entry>
+ <entry rowsep="1">
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Richtlinie
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Auswirkung
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row role="hline">
+ <entry rowsep="1">
+
+ </entry>
+ <entry rowsep="1">
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Immer akzeptieren
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Terminanfragen des angegebenen Absenders werden immer zustimmend beantwortet. Termine werden im Kalender des Benutzers angelegt.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row role="hline">
+ <entry rowsep="1">
+
+ </entry>
+ <entry rowsep="1">
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Immer ablehnen
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Terminanfragen des angegebenen Absenders werden immer ablehnend beantwortet.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row role="hline">
+ <entry rowsep="1">
+
+ </entry>
+ <entry rowsep="1">
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Manuell
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Es wird keine automatische Antwort versendet. Die Einladung muss im Groupware-Client des Benutzers manuell beantwortet werden (Voreinstellung).
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row role="hline">
+ <entry rowsep="1">
+
+ </entry>
+ <entry rowsep="1">
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Manuelle Eingabe, wenn Konflikte auftreten
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Sollte sich die Terminanfrage auf einen Zeitraum beziehen, für den im Kalender des Empfängers bereits ein überschneidender Termin angelegt wurde, wird keine automatische Antwort versendet. Die Einladung muss im Groupware-Client des Benutzers manuell beantwortet werden.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+ <row>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Ablehnen, wenn Konflikte auftreten
+ </para>
+
+ </entry>
+ <entry align="left" role="td">
+ <para>
+ Sollte sich die Terminanfrage auf einen Zeitraum beziehen, für den im Kalender des Empfängers bereits ein überschneidender Termin angelegt wurde, wird automatisch eine ablehnende Antwort versendet.
+ </para>
+
+ </entry>
+
+ </row>
+
+ </tbody>
+
+ </tgroup>
+
+ </informaltable>
+ <para>
+ Table 1.2: Terminannahmerichtlinien
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .85]Terminannahme abbildungen/univention-directory-manager_user_termin_de.pngunivention-directory-manager-user-termin
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Univention_Directory_Manager_Benutzeransicht-Passwort_ndern" role="subsection">
+ <title>Passwort ändern</title>
+ <para>
+ Durch Klick auf den Eintrag Passwort in der Navigationsleiste wird der Dialog zum Ändern des Benutzerpasswortes aufgerufen, der in Abbildung ?? abgebildet ist. Das neue Passwort muss in die Felder Passwort (*) und Passwort (Wiederholung) (*) in identischer Schreibweise eingetragen werden. Nach Speichern der Änderung über die Schaltfläche Ok wird das Passwort unmittelbar aktiviert und das alte Passwort kann nicht mehr verwendet werden. Dies ist insbesondere bei der Verwendung von gespeicherten Passwörtern in Anwendungen, beispielsweise den Groupware-Clients zu beachten. Die gespeicherten Passwörter müssen entsprechend aktualisiert werden.
+ </para>
+ <para>
+ [ 0 .70]Passwort ändernabbildungen/univention-directory-manager_user_pw_de.pngunivention-admin-user-pw
+ </para>
+ <para>
+ Das Speichern des neuen Passwortes wird abgelehnt, wenn es gegen Vorgaben aus Passwort-Richtlinien verstößt. Es werden in der Standardkonfiguration die Länge des Passwortes und in der Vergangenheit verwendeten Passwörter berücksichtigt. Beispielsweise ist die Mindestlänge eines Passwortes mit acht Zeichen vorgegeben und die drei zuletzt eingetragenen Passwörter des Benutzers dürfen nicht verwendet werden. Diese Einstellungen lassen sich vom Administrator ändern.
+ </para>
+
+ </section>
+
+
+</chapter>
+
diff --git a/Kolab_for_UCS/de-DE/Failover.xml b/Kolab_for_UCS/de-DE/Failover.xml
new file mode 100644
index 0000000..7fa417e
--- /dev/null
+++ b/Kolab_for_UCS/de-DE/Failover.xml
@@ -0,0 +1,164 @@
+<?xml version='1.0' encoding='utf-8' ?>
+<!DOCTYPE chapter PUBLIC "-//OASIS//DTD DocBook XML V4.5//EN" "http://www.oasis-open.org/docbook/xml/4.5/docbookx.dtd" [
+<!ENTITY % BOOK_ENTITIES SYSTEM "UCS_3.ent">
+%BOOK_ENTITIES;
+]>
+<chapter id="chap-UCS_3-Failover_Kopie_eines_Kolab2_fr_UCS_Systems">
+ <title>Failover-Kopie eines Kolab2 für UCS-Systems</title>
+ <para>
+ In diesem Dokument wird die Bereitstellung eines Failover-Systems für einen UGS-Group-wareserver im Netz der Unfallkasse NRW beschrieben.
+ </para>
+ <para>
+ Dabei wird eine exakte Kopie des Servers als virtuelle Maschine erzeugt, mit der im Fall eines Hardwareschadens der Groupware-Betrieb weitergeführt werden kann. Die zur Inbetriebnahme der Kopie im Fehlerfall notwendigen Aktualisierungsschritte werden ebenfalls aufgeführt.
+ </para>
+ <para>
+ Die Failover-Kopie des Servers muss wie in Kapitel beschrieben nach allen umfassenden System-Updates am Groupware-Server neu durchgeführt werden, da sonst ein veraltetes System für den Failover-Fall vorgehalten wird, dass potentiell nicht mit dem aktuellen Datenbestand arbeiten kann.
+ </para>
+ <para>
+ Dasselbe gilt für wichtige administrative Änderungen am UGS-System; wenn diese sofort nach dem Ausfall des Groupware-Servers auch in der inbetriebgenommenen Kopie zur Verfügung stehen sollen, so müssen sie auch in dem kopierten System nachgetragen werden.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Failover_Kopie_eines_Kolab2_fr_UCS_Systems-Erstellung_der_Failover_Kopie" role="section">
+ <title>Erstellung der Failover-Kopie</title>
+ <para>
+ Da die Mail-Daten auf einem Network Attached Storage Device liegen wird nur eine Kopie der System-Installation benötigt, da im Fehlerfall die aktuellen Groupware-Daten aus dem Mailspool bezogen werden und die LDAP-Daten über die Mittel der Listener-/Notifier-Replikation aktualisiert werden.
+ </para>
+ <para>
+ In folgenden Dokument wird davon ausgegangen, dass die beiden Datenverzeichnisse des Cyrus-Mailservers (/var/spool/cyrus und /var/lib/cyrus) als einzelne Partiionen von einem SAN-Device über iSCSI eingebunden werden und in die /etc/fstab eingetragen wurden.
+ </para>
+ <para>
+ Um eine verlässliche Kopie der Daten zu ermöglichen, sollte sowohl das zu clonende Groupware-DC-Slave-System (nachfolgend Quellsystem genannt), als auch die virtuelle Maschine, in die das Failover-System installiert werden soll (nachfolgend Zielsystem genannt) durch eine Linux-Live-CD gebootet werden. Beispielsweise Knoppix, welches unter der URL http://www.knoppix.org heruntergeladen werden kann.
+ </para>
+ <para>
+ Wenn beide Systeme von der Live-CD gebootet wurden, sollte zwischen ihnen eine Netzwerk-Verbindung hergestellt werden, indem bei beiden eine IP-Adresse und das Gateway konfiguriert wird. Beide Rechner sollten sich gegenseitig durch ping erreichen können.
+ </para>
+ <para>
+ Auf dem Quellsystem muss nun die bestehende Festplatten-Partitionierung ermittelt werden. Diese kann durch den Befehl  fdisk /dev/sda
+ </para>
+ <para>
+ ermittelt werden (bzw. /dev/sdb für eine zweite System-Platte).
+ </para>
+ <para>
+ Auf dem Zielsystem müssen nun Partitionen gleicher Grösse angelegt werden. Dies geschieht ebenfalls durch das Kommando cfdisk. Es reicht die Festplatteninformationen abschliessend mit Write abzuschliessen. Die neu angelegten Partitionen können auch grösser sein als die Partitionen auf dem Quellsystem, der überzählige Plattenplatz wird in diesem Fall nicht genutzt.
+ </para>
+ <para>
+ Es ist nicht notwendig mit mkfs Dateisysteme auf den angelegten Partitionen zu erzeugen, da im folgenden Schritt eine bitweise Kopie erzeugt wird.
+ </para>
+ <para>
+ Die Daten werden durch das netcat-Tool über das Netz kopiert:
+ </para>
+ <para>
+ Auf dem Quellsystem muss zur Bereitstellung der Daten folgender Befehl eingegeben werden:
+ </para>
+ <para>
+  d if=/dev/sdaX | nc -l -p 10000
+ </para>
+ <para>
+ Auf dem Zielsystem werden die Daten durch den folgenden Befehl entgegen genommen und auf die Festplatte geschrieben:
+ </para>
+ <para>
+  c IP-DES-QUELLSYSTEMS 10000 | dd of=/dev/sdaX
+ </para>
+ <para>
+ Das Kopieren der Daten kann je nach Geschwindigkeit der Netzverbindung und der Größe der kopierten Paritionen bis zu eine Stunde dauern.
+ </para>
+ <para>
+ Sobald alle Daten auf dem Quellsystem über das Netz kopiert wurden, erscheint dort eine Ausgabe, die etwa wie folgt aussieht: (die tatsächlichen Werte sind natürlich dementsprechend grösser)
+ </para>
+ <para>
+  1225+0 Datensätze ein  41225+0 Datensätze aus  21107200 Bytes (21 MB) kopiert, 0,609004 Sekunden, 34,7 MB/s
+ </para>
+ <para>
+ Dies bedeutet, dass auf dem Quellsystem alle Daten gesendet wurden. Mit Strg+C kann der Kopievorgang dann beendet werden.
+ </para>
+ <para>
+ Die obigen Schritte wurden exemplarisch als /dev/sdaX angegeben und müssen für jede Partition einzeln durchgeführt werden. Die Festplattenpartitionen werden dabei bitweise vom Quell- auf das System kopiert. Damit das Zielsystem auch von den kopierten Partitionen booten kann, muss noch der Bootloader GRUB installiert werden:
+ </para>
+ <para>
+ GRUB wird in den Master Boot Record und in das Verzeichnis /boot kopiert. Dazu muss das Verzeichnis einmalig manuell über mount eingebunden werden: (Hier am Beispiel eines /boot auf /dev/sda1.)
+ </para>
+ <para>
+  kdir /tmp-boot    mount -t ext3 /dev/sda1 /tmp-boot/
+ </para>
+ <para>
+ Nun kann durch den Befehl grub-install ein Bootsektor in die Festplatte installiert werden. In diesem Beispiel wird GRUB in die erste Systemplatte installiert:
+ </para>
+ <para>
+  rub-install hd0 --root-directory=/tmp-boot/
+ </para>
+ <para>
+ Für die folgenden Tests sollte das Quellsystem heruntergefahren werden. Danach kann das Zielsystem als Kopie gebootet werden.
+ </para>
+ <para>
+ In UCS 2.0 werden Treiber durch den Gerätemanager udev verwaltet. Dieser bietet eine persistente Zuweisung von Netzwerk-Interfaces auf einzelne Hardware (identifizierbar bei Ethernet durch die MAC-Adresse). In dem hier skizzierten Anwendungsfall ist dieser Mechanismus jedoch eher hinderlich; da das Zielsystem ein neues Netzwerk-Interface verwendet, bekommt sie im kopierten System statt der vorher verwendeten eth0 den Namen eth1.
+ </para>
+ <para>
+ Die Zuweisungen werden in der Datei /etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules gespeichert. Der alte eth0-Eintrag muss dabei mit einem führenden # auskommentiert werden und der neu angelegte Eintrag auf eth0 geändert werden, wie im nachfolgenden Beispiel zu sehen:
+ </para>
+ <para>
+  SUBSYSTEM=="net", DRIVERS=="?*", ATTRS(address)=="00:0c:29:8d:71:3f", NAME="eth0"    # PCI device 0x1022x0x2000 (pcnet32)  SUBSYSTEM=="net", DRIVERS=="?*", ATTRS(address)=="00:0c:29:59:d3:36", NAME="eth0"
+ </para>
+ <para>
+ Nach einem Neustart des System steht dann wieder ein eth0-Netzwerk-Interface zur Verfügung.
+ </para>
+ <para>
+ Das Zielsystem kann anschliessend heruntergefahren werden und für den Fehlerfall vorgehalten werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Failover_Kopie_eines_Kolab2_fr_UCS_Systems-Inbetriebnahme_im_Fehlerfall_Test_der_Failover_Kopie" role="section">
+ <title>Inbetriebnahme im Fehlerfall / Test der Failover-Kopie</title>
+ <para>
+ Wenn auf dem Groupware-Server ein Hardware-Schaden auftritt, sind die folgenden Schritte notwendig, um wieder ein funktionsfähiges System zu erlangen. Derselbe Mechanismus kann auch zum Test der Failover-Kopie in einer lastarmen Zeit verwendet werden. Dabei sollte mit einem Vmware-Snapshot der Failover-Kopie gearbeitet werden, der einfach wieder zurückgesetzt werden kann. Für Tests sollte das Original-Groupware-System abgeschaltet werden.
+ </para>
+ <itemizedlist>
+ <listitem>
+ <para>
+ Der defekte Groupware-Server sollte abgeschaltet werden.
+ </para>
+
+ </listitem>
+ <listitem>
+ <para>
+ Die virtuelle Maschine mit der System-Kopie wird aktiviert und ist unter dem identischen Hostnamen und IP-Adresse erreichbar. Da die IMAP-Daten noch nicht wieder verfügbar sind und die LDAP-Daten noch nicht aktuell sind, sollte der Cyrus-Server vorerst gestoppt werden:
+ </para>
+ <para>
+  etc/init.d/cyrus2.2 stop
+ </para>
+
+ </listitem>
+ <listitem>
+ <para>
+ Nun muss geprüft werden, ob die eigentlichen Daten des Mail-Spools vom SAN-Device eingebunden wurden. Ist die nicht der Fall (etwa weil das Netz-Device während des Bootvorgangs nicht verfügbar war) müssen sie von Hand durch mount eingebunden werden.
+ </para>
+
+ </listitem>
+ <listitem>
+ <para>
+ Die Aktualisierung der LDAP-Daten startet automatisch. Es ist zu beachten, dass sämtliche LDAP-Transaktionen seit dem Anlegen der Groupware-Server-Kopie eingespielt werden. Der Status des Zurückspielens der Replikations-Daten kann entweder durch eine bestehende Nagios-Installation über das Plugin UNIVENTION_REPLICATION oder auch manuell geprüft werden:
+ </para>
+ <para>
+ Durch Abgleich der Transaktions-IDs geprüft werden. (Ermittelbar für die Quelldaten auf dem Domänencontroller Master durch den Befehl tail -1 /var/lib/univention-ldap/notify/transaction - die erste Zahl in der ausgegebenen Teile ist die Transaktions-ID - und für die Zieldaten auf dem in Betrieb genommenen Domänencontroller Slave durch den Befehl cat /var/lib/univention-directory-listener/notifier_id)
+ </para>
+
+ </listitem>
+ <listitem>
+ <para>
+ Abschliessend kann der Cyrus-Dienst wieder gestartet werden:  etc/init.d/cyrus2.2 start
+ </para>
+
+ </listitem>
+ <listitem>
+ <para>
+ Die Benutzer sollten jetzt normal weiterarbeiten können.
+ </para>
+
+ </listitem>
+
+ </itemizedlist>
+
+ </section>
+
+
+</chapter>
+
diff --git a/Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml b/Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml
index 82e2ec2..0ce9c36 100644
--- a/Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml
+++ b/Kolab_for_UCS/de-DE/Installation.xml
@@ -3,34 +3,115 @@
<!ENTITY % BOOK_ENTITIES SYSTEM "UCS_3.ent">
%BOOK_ENTITIES;
]>
-<chapter id="chap-UCS_3-Installation">
- <title>Installation</title>
+<chapter id="chap-UCS_3-Kolab_Installation">
+ <title>Kolab Installation</title>
<para>
- This is a test paragraph
+ Da Kolab als Plattform UCS verwendet, ist die Installation in bestehenden UCS-Umgebungen mit wenig Aufwand verbunden. Wird Kolab als eigenständiger Server ohne bestehende UCS-Umgebung aufgesetzt, entspricht das Vorgehen der Installation von UCS-Systemen.
</para>
- <section id="sect-UCS_3-Installation-Test_Section_1">
- <title>Test Section 1</title>
+ <para>
+ Eine detaillierte Beschreibung der Installation von UCS-Systemen finden sich im UCS-Handbuch, abrufbar unter http://www.univention.de/dokumentation.html.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Installation-Vor_der_Installation" role="subsection">
+ <title>Vor der Installation</title>
+ <para>
+ Vor Beginn der Installation sind einige Vorkehrungen zu treffen, damit Kolab möglichst reibungslos in produktiven Betrieb genommen werden kann.
+ </para>
<para>
- This is a test paragraph in a section
+ Die Anzahl der Groupware-Benutzer dient als Grundlage für die Abschätzung der benötigten Festplattenkapazitäten des Kolab-Systems. Ist damit zu rechnen, dass die Menge der abgelegten Daten den verfügbaren Platz übersteigt, kann von vornherein die Installation mehrerer Server-Systeme geplant werden.
+ </para>
+ <para>
+ Bevor Groupware-Konten angelegt und verwendet werden können, muss eine entsprechende Lizenz im Managementsystem eingespielt werden. Lizenzen können über Univention Partner oder bei Univention direkt bezogen werden.
</para>
</section>
- <section id="sect-UCS_3-Installation-Test_Section_2">
- <title>Test Section 2</title>
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Installation-Kolab_als_Komponente_von_UCS" role="subsection">
+ <title>Kolab als Komponente von UCS</title>
<para>
- This is a test paragraph in Section 2
- <orderedlist>
- <listitem>
- <para>
- listitem text
- </para>
-
- </listitem>
+ Für die nachträgliche Installation von Kolab muss auf einem UCS-Domaincontroller-System nur das Paket univention-kolab2 zusätzlich installiert werden. Weitere, von univention-kolab2 benötigte Pakete werden als Abhängigkeiten ebenfalls bei der Installation berücksichtigt. Es wird empfohlen, die mit Kolab ausgelieferten Pakete wie im UCS-Handbuch beschrieben im Repository der UCS-Domäne abzulegen und zumindest die Domaincontroller-Systeme (dabei als erstes System den Domaincontroller Master) zu aktualisieren. Um danach den eigentlichen Groupware-Server zu installieren, kann in der Paketverwaltung der Univention Management Console das Paket univention-kolab2 installiert werden.
+ </para>
+ <para>
+ Die Installation kann bequem über Univention Management Console erfolgen. Weitere Hinweise dazu sind im UCS-Handbuch zu finden.
+ </para>
- </orderedlist>
+ </section>
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_Installation-Kolab_als_Single_Server_Lsung" role="subsection">
+ <title>Kolab als Single Server Lösung</title>
+ <para>
+ Soll Kolab in einer Umgebung ohne UCS-Domäne eingesetzt werden, kann Kolab auf einem UCS-kompatiblem Rechner installiert werden. Die Installation von Kolab als eigenständiger Server entspricht vollständig einer UCS-Installation. Eine detaillierte Anleitung zur Installation von UCS-Systemen finden sich im UCS-Handbuch, abrufbar unter http://www.univention.de/loesungen/dokumentation.html. Im vorliegenden Abschnitt wird lediglich auf kritische Einstellungen hingewiesen, die während der Installation vorgenommen werden müssen.
</para>
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-Systemrolle" role="subsubsection">
+ <title>Systemrolle</title>
+ <para>
+ UCS-Umgebungen basieren auf dem Domänenkonzept. In einer UCS-Domäne nehmen Rechner unterschiedliche Rollen ein. Selbst wenn ein einzelner Server installiert wird, muss dem UCS-Domänenkonzept Rechnung getragen werden. In jeder UCS-Domäne muss genau ein Rechner die Systemrolle Domaincontroller Master übernehmen, von diesem Rechner wird die Domäne verwaltet. Wird ein einzelner Kolab-Server oder das erste von mehreren Kolab-Server-Systemen installiert, muss als Systemrolle Domaincontroller Master ausgewählt werden.
+ </para>
+ <para>
+ Weitere Server-Systeme können mit der Systemrolle Domaincontroller Backup oder Domaincontroller Slave installiert werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-Domneneinstellungen" role="subsubsection">
+ <title>Domäneneinstellungen</title>
+ <para>
+ Als Domäne sollte der Name der DNS-Domäne eingetragen werden, die vom Kolab-System verwaltet werden soll (weitere Hinweis dazu sind im UCS-Handbuch). Aus dem Domänennamen wird der Basis-DN des Verzeichnisdienstes gebildet. Beispielsweise wird aus dem Domänennamen firma.de die Basis-DN dc=firma,dc=de abgeleitet. Der verwendete Domänenname muss nicht der Mail-Domäne entsprechen, die Kolab im späteren Betrieb verwalten soll, da diese Einstellungen im Rahmen der Serverkonfiguration vorgenommen werden (siehe Abschnitt ). Da die Basis-DN in kodierter Form in der Lizenz enthalten ist, muss beachtet werden, dass beide DNs identisch sind.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-DNS_Konguration" role="subsubsection">
+ <title>DNS-Konfiguration</title>
+ <para>
+ Innerhalb einer UCS-Domäne werden so genannte DNS-Service-Records verwendet. Diese über das Managementsystem eigenständig verwalteten DNS-Service-Records werden für die Funktion der Groupware-Systeme benötigt. Es wird empfohlen, innerhalb der UCS-Domäne eine eigenständige DNS-Zone zu verwalten, für die das erste Kolab-System als authoritativer Nameserver agiert.
+ </para>
+ <para>
+ In einem Unternehmen wird beispielsweise die DNS-Domäne firma.de von einem zentralen Nameserver verwaltet. Der Kolab Server groupware1 wird mit der DNS-Domäne kolab2.firma.de installiert. Im zentralen Nameserver für firma.de wird daraufhin ein Eintrag erzeugt, der die IP-Adresse des Kolab-Servers groupware1.kolab2.firma.de als authoritativen Nameserver für die DNS-Zone kolab2.firma.de ausweist. So können Rechner der bestehenden Umgebung ohne Änderung der lokalen Nameserver-Konfiguration den Rechnernamen des Kolab-Servers auflösen.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-Partitionierung_der_Festplatten" role="subsubsection">
+ <title>Partitionierung der Festplatten</title>
+ <para>
+ Bei der Partitionierung der Festplatten sollte berücksichtigt werden, dass die Groupware-Konten mit der Zeit anwachsen und daher ausreichend Platz bereitgestellt wird. Die empfohlene minimale Aufteilung der Festplatten umfasst zwei Partitionen - eine Partition für den Swap-Bereich, der nur betriebssystemintern verwendet wird und mindestens der Größe des Arbeitsspeichers entsprechen sollte und eine Partition für die eigentliche Betriebssystem-Installation, in der auch die Kolab Konten angelegt werden. Eine weitere, beispielhafte Konfiguration könnte drei Partitionen umfassen. Die Swap-Partition sollte wiederum mindestens so groß wie der installierte Arbeitsspeicher sein. Die eigentliche Betriebssystem-Installation wird in diesem Beispiel auf zwei Partitionen aufgeteilt. Für die Root-Partition wird je nach Installationsvariante bis zu vier Gigabyte Platz benötigt. Eine weitere Partition wird unter /var/spool/cyrus eingebunden. Auf dieser Partition werden im späteren Verlauf die Groupware-Konten der Benutzer angelegt, die Größe sollte entsprechend der Benutzerzahl gewählt werden. Durch die Verwendung von LVM können bestehende Partitionen nachträglich vergrößert werden. Weitere Hinweise dazu sind im UCS-Handbuch im Kapitel der Installation zu finden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-Komponenten" role="subsubsection">
+ <title>Komponenten</title>
+ <para>
+ Auswahl der Komponentenabbildungen/inst_ugs_components_de.pnginst-ugs-components
+ </para>
+ <para>
+ Bei der Installation von UCS-Systemen muss die zu installierende Software ausgewählt werden. Einzelne Software-Pakete sind zu Komponenten zusammengefasst. Bei der Installation eines Kolab-Server-Systems muss die Komponente Groupware ausgewählt werden (siehe Abbildung ??).
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-Join_Optionen" role="subsubsection">
+ <title>Join-Optionen</title>
+ <para>
+ Bei der Installation weiterer Kolab-Server-Systeme, die mit der Systemrolle Domaincontroller Backup oder Domaincontroller Slave zu installieren sind, werden Join-Optionen abgefragt. Diese Join-Optionen beziehen sich auf den Beitritt zur UCS-Domäne. Beim Domain Controller Account handelt es sich um den Benutzer Administrator des zuerst installierten Kolab-Server-Systems, also aus UCS-Domänensicht des Domaincontroller Master. Es muss das für diesen Benutzer eingetragene Passwort angegeben werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Kolab_als_Single_Server_Lsung-Installation_der_Lizenz" role="subsubsection">
+ <title>Installation der Lizenz</title>
+ <para>
+ Nach der Installation des ersten Kolab-Server-Systems muss eine Lizenz installiert werden, bevor Groupware-Konten angelegt werden können. Die Lizenz wird von Univention als .licence-Datei erstellt. Die Datei muss auf den Groupware-Server kopiert werden, bevor sie installiert werden kann. Dies kann mit dem Kommando scp erfolgen. Zur eigentlichen Installation der Lizenz muss auf dem Server als Benutzer root folgendes Kommando ausgeführt werden:
+ </para>
+ <para>
+   univention-license-import datei.licence
+ </para>
+ <para>
+ Nach der Installation der Lizenz, die ausschließlich auf dem Kolab-Server vorgenommen werden kann, der als Domaincontroller Master installiert wurde, ist Kolab betriebsbereit. Als nächstes kann die Serverkonfiguration vorgenommen werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
</section>
diff --git a/Kolab_for_UCS/de-DE/Introduction.xml b/Kolab_for_UCS/de-DE/Introduction.xml
index 7d4cb6b..8ab807a 100644
--- a/Kolab_for_UCS/de-DE/Introduction.xml
+++ b/Kolab_for_UCS/de-DE/Introduction.xml
@@ -6,31 +6,195 @@
<chapter id="chap-UCS_3-Einfhrung">
<title>Einführung</title>
<para>
- Dies ist ein Test Abschnitt
+ Groupware ermöglicht die Kommunikation innerhalb von Organisationen, Arbeitsgruppen oder mit externen Partnern. Die gemeinsame Planung und Überwachung von Aufgaben unter Berücksichtigung der für die Teilnehmer bereits geplanten Termine wird erheblich vereinfacht.
</para>
- <section id="sect-UCS_3-Einfhrung-Test_Sektion_1">
- <title>Test Sektion 1</title>
+ <para>
+ Weiterhin ermöglicht eine Groupware-Lösung die Pflege von Adresslisten und gestattet es Benutzern und Administratoren, Ordner mit E-Mails, Kontakten, Aufgaben oder Terminen anderen Benutzern oder Benutzergruppen zur Verfügung zu stellen.
+ </para>
+ <para>
+ Kolab ist ein stabiler, skalierbarer und sicherer Groupware-Dienst basierend auf Technologien des Kolab-Groupware-Projektes (http://www.kolab.org), welches vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in Auftrag gegeben wurde. Kolab ist vollständig kompatibel zu Kolab2.
+ </para>
+ <para>
+ Die Plattform von Kolab ist Univention Corporate Server (UCS), eine bewährte Linux-basierte Infrastruktur-Lösung. Technologien aus UCS, die in Kolab Anwendung finden, sind beispielsweise das UCS Managementsystem und das Domänenkonzept. Hierbei handelt es sich um die technischen Grundlagen für eine Reihe von Eigenschaften wie beispielsweise die zentrale Verwaltung von Kolab oder die Verteilung auf mehrere Server Systeme.
+ </para>
+ <para>
+ Kolab kann als alleinstehender Server installiert werden, der Betrieb einer UCS-Umgebung ist keine Voraussetzung. Dieses Produkt wird als Univention Groupware Server (UGS) bezeichnet. In bestehenden UCS-Umgebungen kann Kolab mit wenig Aufwand auf UCS-Server Systemen als zusätzliche Komponente eingerichtet werden.
+ </para>
+ <para>
+ Kolab ist flexibel einsetzbar. Es stellt alle Funktionen einer modernen Groupware Lösung bereit, kann aber auch von Client-Anwendungen ohne Groupware-Unterstützung als Mail-Server verwendet werden. Dies ist in Umgebungen sinnvoll, in denen Benutzer nur schrittweise auf Groupware umgestellt werden sollen. Da Kolab sowohl Groupware- als auch reine Mail-Dienste bereitstellt, entfällt der doppelte Pflegeaufwand für einen Groupware- und einen Mail-Server. Wird in einem Unternehmen bereits der Mail-Dienst von UCS eingesetzt, kann Kolab mit geringem Aufwand so in die UCS Umgebung integriert werden. Kolab kann mit Client Anwendungen unter Linux oder Windows verwendet werden.
+ </para>
+ <para>
+ Die Skalierbarkeit, Flexibilität und die wenig aufwändige Administration erlauben den Einsatz von Kolab in den unterschiedlichsten Szenarien. Es eignet sich sowohl für Umgebungen mit wenigen Benutzern, in denen der Betrieb eines einzelnen Groupware-Servers ausreicht, als auch für Umgebungen mit einer Vielzahl von Benutzern, Benutzergruppen und komplexen Berechtigungsmodellen.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Einfhrung-Groupware_Funktionalitt">
+ <title>Groupware-Funktionalität</title>
<para>
- This is a test paragraph in a section
+ Bei der Arbeit in Gruppen ist die gemeinsame Nutzung von Ressourcen Grundlage für die effektive Zusammenarbeit. Kolab unterstützt die Freigabe von Information, besitzt einen Mechanismus zum genauen Vergeben von Zugriffsberechtigungen und bietet leicht zu bedienende Bestandteile, welche insbesondere die Kommunikation per E-Mail vereinfachen.
</para>
+ <section id="sect-UCS_3-Groupware_Funktionalitt-Freigabe_von_E_Mail_Ordnern" role="subsubsection">
+ <title>Freigabe von E-Mail-Ordnern</title>
+ <para>
+ Ein gemeinsamer Zugriff auf E-Mails ist in vielen Arbeitsgruppen die Grundlage für Zusammenarbeit. Mit Kolab können Benutzer sehr einfach Ordner in Ihren eigenen Postfächern anlegen und Berechtigungen vergeben, so dass es weiteren Benutzern gestattet ist, E-Mails in diesen Ordnern zu lesen oder weitere E-Mails in diesen Ordnern abzulegen. Alternativ können vom Administrator globale Ordner außerhalb von Benutzer-Postfächern angelegt werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Groupware_Funktionalitt-Freigabe_von_Kalender_Informationen" role="subsubsection">
+ <title>Freigabe von Kalender-Informationen</title>
+ <para>
+ In Kolab wird der Abgleich von Terminen über die Freigabe von Kalendern realisiert, die in Groupware Client Anwendungen von Benutzern verwaltet werden. Ähnlich den E-Mail-Ordnern können einerseits eigene Kalender mit entsprechenden Berechtigungen zugänglich gemacht werden und andererseits globale Kalender angelegt werden, die wiederum bei der persönlichen Terminplanung berücksichtigt werden können.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Groupware_Funktionalitt-Frei_Gebucht_Listen" role="subsubsection">
+ <title>Frei-/Gebucht-Listen</title>
+ <para>
+ Frei-/Gebucht-Listen stellen einen weiteren Mechanismus zur gemeinsamen Terminverwaltung dar. In Frei-/Gebucht-Listen werden persönliche Kalender ohne Texteinträge zu Terminen veröffentlicht. Bei der Terminplanung werden die Frei-/Gebucht-Listen von Teilnehmern automatisch in Client-Anwendungen angezeigt. So erhalten Benutzer die Information, wann eine Person nicht verfügbar ist, erfahren aber keine Details zu bestimmten Terminen.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Groupware_Funktionalitt-Verwaltung_von_Kontakten" role="subsubsection">
+ <title>Verwaltung von Kontakten</title>
+ <para>
+ Kontakte enthalten Informationen, die für die Kommunikation mit Personen verwendet werden, zum Beispiel Adressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Besonders in Arbeitsgruppen ist die zentrale Verwaltung von relevanten Kontaktadressen in Adressbüchern nötig. Adressbücher, die vom Benutzer in seinem Groupware-Konto angelegt werden, können für einzelne Benutzer oder Benutzergruppen freigegeben werden. Bei der Freigabe von Adressbüchern kann durch die flexible Rechtevergabe genau vorgegeben werden, welche Benutzer in welchem Maße auf die Kontaktsammlung zugreifen können. Darüber hinaus kann aus den Kontaktdaten im Univention Corporate Server-Verzeichnisdienst automatisiert ein globales Kolab-Adressbuch aufgebaut werden (mehr dazu in Abschnitt ).
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Groupware_Funktionalitt-Freigabe_von_Notizen" role="subsubsection">
+ <title>Freigabe von Notizen</title>
+ <para>
+ Moderne Groupware-Clients unterstützen die Verwaltung von Notizen. Ablagen von Notizen können mit Kolab für einzelne Benutzer oder Benutzergruppen freigegeben werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Groupware_Funktionalitt-Verwaltung_von_Aufgaben" role="subsubsection">
+ <title>Verwaltung von Aufgaben</title>
+ <para>
+ Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit in Projekten ist die Verwaltung einzelner Arbeitspakete. Kolab erleichtert die Verwaltung durch die so genannten Aufgaben. An einer Aufgabe können neben der Beschreibung und zeitlichen Eingrenzung die beteiligten Personen, Erfüllungsgrad und weitere relevante Dokumente gespeichert werden. Aufgaben werden intern wie Kalender gespeichert, daher können dieselben Mechanismen wie in Kalendern verwendet werden, wie zum Beispiel die Benachrichtigungs- und Erinnerungsfunktion und die Freigabe für einzelne Benutzer oder Benutzergruppen.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Groupware_Funktionalitt-Einrichtung_von_Autorespondern" role="subsubsection">
+ <title>Einrichtung von Autorespondern</title>
+ <para>
+ Damit eingehende E-Mails auch in Abwesenheit des Empfängers beantwortet werden, können Abwesenheitsbenachrichtigungen eingerichtet werden. Die Abwesenheitsbenachrichtigungen können von den Benutzern selbst im Web-Frontend des Univention Directory Manager eingerichtet werden. Darüber hinaus können einzelne Absenderadressen oder ganze Mail-Domänen angegeben werden, an welche keine Benachrichtigung gesendet wird.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Groupware_Funktionalitt-Automatische_Weiterleitung_von_E_Mail" role="subsubsection">
+ <title>Automatische Weiterleitung von E-Mail</title>
+ <para>
+ Die automatische Weiterleitung von E-Mails kann eingerichtet werden, wenn in Abwesenheit eines Benutzers eingehende E-Mails an einen weiteren Empfänger zur Bearbeitung weitergeleitet werden. Bei der Einrichtung kann der Benutzer entscheiden, ob eine Kopie der eingehenden E-Mail in seinem Postfach verbleibt. Die Einrichtung von Autorespondern und den relevanten Einstellungen können von den Benutzern selbst im Univention Directory Manager vorgenommen werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Groupware_Funktionalitt-Delegation_an_autorisierte_E_Mail_Adressen" role="subsubsection">
+ <title>Delegation an autorisierte E-Mail-Adressen</title>
+ <para>
+ Kolab unterstützt das Versenden von E-Mails unter anderer Absenderadresse. Ein Benutzer kann eine Liste von E-Mail-Adressen angeben, deren Besitzer aus Ihrem Groupware-Client beispielsweise in seiner Abwesenheit E-Mails in seinem Namen versenden dürfen.
+ </para>
+
+ </section>
+
</section>
- <section id="sect-UCS_3-Einfhrung-Test_Sektion_2">
- <title>Test Sektion 2</title>
+ <section id="sect-UCS_3-Einfhrung-Technische_Eigenschaften">
+ <title>Technische Eigenschaften</title>
<para>
- This is a test paragraph in Section 2
- <orderedlist>
- <listitem>
- <para>
- listitem text
- </para>
+ Kolab besteht aus unterschiedlichen Komponenten. Das Zusammenspiel der einzelnen, aufeinander abgestimmten Komponenten bringt einige Vorteile mit sich. Beispielsweise verringert sich einerseits der Administrationsaufwand von Kolab durch die Integration in Univention Directory Manager, andererseits wird die Skalierbarkeit durch Mechanismen wie Verteilung auf mehrere Server erhöht.
+ </para>
+ <section id="sect-UCS_3-Technische_Eigenschaften-Administration_ber_Univention_Directory_Manager" role="subsubsection">
+ <title>Administration über Univention Directory Manager</title>
+ <para>
+ Die gesamte Konfiguration von Kolab wird zentral über das UCS-Managementsystem vorgenommen. Domänenweite Einstellungen werden über Univention Directory Manager verwaltet. Univention Directory Manager ist der Single Point of Administration, der Administrator kann sowohl die Konfiguration aller Groupware-Server als auch die Verwaltung von Benutzerkonten über das Web-Frontend oder die Kommandozeilenschnittstelle vornehmen. Lokale Einstellungen auf den Groupware-Server-Systemen können weiterhin über den Univention Configuration Registry-Mechanismus verwaltet werden. Univention Management Console dient als Web-Interface zur Administration der einzelnen Server-Systeme.
+ </para>
- </listitem>
+ </section>
- </orderedlist>
+ <section id="sect-UCS_3-Technische_Eigenschaften-Verwaltung_mehrerer_Mail_Domnen" role="subsubsection">
+ <title>Verwaltung mehrerer Mail-Domänen</title>
+ <para>
+ Kolab ist in der Lage, mehrere Mail-Domänen zu verwalten. Unmittelbar nach Anlegen einer neuen Mail-Domäne im Univention Directory Manager wird diese aktiviert. Die Administration von Ressourcen für diese Mail-Domäne erfolgt ebenfalls über Univention Directory Manager.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Technische_Eigenschaften-Verteilung_der_Groupware" role="subsubsection">
+ <title>Verteilung der Groupware</title>
+ <para>
+ In Umgebungen mit vielen Benutzern, die Groupware intensiv einsetzen, kann die Last auf einzelnen Groupware-Server so hoch werden, dass die interaktive Arbeit behindert wird, oder Fehler durch vollständig belegte Festplattenpartitionen verursacht werden. Um solche Situationen zu vermeiden, kann Kolab auf mehreren Server-Systemen installiert werden. Zur Lastverteilung können die gesamten Ressourcen der Kolab Installation wie Postfächer von Benutzern oder freigegebene E-Mail-Ordner auf die unterschiedlichen Kolab-Server-Systeme verteilt werden. Erstreckt sich eine Umgebung über mehrere Standorte, erlaubt die Verteilung von Kolab den Betrieb einzelner Server pro Standort. Relevante Ressourcen können auf den jeweiligen Server-Systemen angelegt werden, was die Leitungen zu anderen Standorten nicht unnötig belastet. Auch in verteilten Umgebungen wird die Administration zentral über Univention Directory Manager vorgenommen.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Technische_Eigenschaften-Groupware_Client_Anwendungen" role="subsubsection">
+ <title>Groupware-Client-Anwendungen</title>
+ <para>
+ Kolab unterstützt Groupware-Client-Anwendungen auf den Plattformen Linux und Windows. Unter Linux kann KDE Kontact verwendet werden, welcher als einziger Linux Groupware-Client den vollen Funktionsumfang von Kolab unterstützt. Unter Microsoft Windows können unterschiedliche Outlook-Versionen als Groupware-Clients über einen Connector eingesetzt werden. Über die Webmail-Software Horde können alle Groupware-Funktionen von Kolab genutzt werden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Technische_Eigenschaften-Mail_Quoten" role="subsubsection">
+ <title>Mail Quoten</title>
+ <para>
+ Um zu verhindern, dass Festplattenpartitionen durch zu große Postfächer restlos gefüllt werden, können in Kolab Größenbeschränkungen für Postfächer, die so genannten Mail-Quoten gesetzt werden. Mail-Quoten werden im Univention Directory Manager als Richtlinien verwaltet. Weitere Hinweise zu Richtlinien sind im UCS-Handbuch zu finden.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Technische_Eigenschaften-Einbindung_von_Virenltern" role="subsubsection">
+ <title>Einbindung von Virenfiltern</title>
+ <para>
+ Kolab verwendet standardmäßig den OpenSource-Virenfilter ClamAV zum Überprüfen eingehender E-Mails. Dabei ist Kolab aber nicht auf die Verwendung von ClamAV beschränkt; alternative Virensoftware kann bei Bedarf mit geringem Aufwand eingebunden werden. Bei der Verwendung von ClamAV werden regelmäßig aktuelle Virendefinitionen von den ClamAV-Internet-Seiten heruntergeladen und integriert.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Technische_Eigenschaften-Einbindung_von_Spamltern" role="subsubsection">
+ <title>Einbindung von Spamfiltern</title>
+ <para>
+ Die Software Spamassassin ist in Kolab integriert, um bei eingehenden E-Mails unerwünschte von erwünschten zu trennen. Spamassassin unterstützt unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten; als Spam erkannte E-Mails können automatisch in einem speziellen Ordner im Groupware-Konto des Benutzers abgelegt werden oder unmittelbar in einem globalen Verzeichnis abgelegt werden, ohne dass der Benutzer Zugriff auf diese E-Mails erhält. Durch die Funktion, aus eingehenden E-Mails zu lernen, kann die Erkennungsrate von Spam verbessert werden. Ist sie aktiviert, werden täglich die Inhalte der Ordner Spam (für als Spam zu klassifizierende Mails) und Ham (für fälschlicherweise als Spam klassifizierte Mails) jeden Benutzers an einen Lernalgorithmus übergeben. Der Spamfilter ist in den Konfigurationsmechanismus von Kolab integriert, die wesentlichen Einstellungen können über Univention Configuration Registry vorgenommen werden. Weiterführende Hinweise finden sich im Mail-Kapitel des UCS-Handbuchs.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Technische_Eigenschaften-Verwendung_von_UCS_Komponenten" role="subsubsection">
+ <title>Verwendung von UCS-Komponenten</title>
+ <para>
+ Kolab ist eine Komponente von UCS. Auch bei der Installation von Kolab als Single Server-Lösung wird ein vollständiges UCS installiert. Auf diesem System können alle Komponenten von UCS verwendet werden, wie zum Beispiel Services for Windows, UCS Fax usw. Auf der Kolab Installations-CD sind alle UCS-Komponenten enthalten.
+ </para>
+
+ </section>
+
+ <section id="sect-UCS_3-Technische_Eigenschaften-Komponenten" role="subsubsection">
+ <title>Komponenten</title>
+ <para>
+ Kolab verwendet bewährte Open-Source-Software-Komponenten zur Bereitstellung der genannten Funktionalitäten und Eigenschaften.
+ </para>
+ <para>
+ Der weit verbreitete Verzeichnisdienst OpenLDAP übernimmt die Datenhaltung des Univention Directory Manager. Die zentrale Administration von Kolab wird durch einige Eigenschaften von OpenLDAP ermöglicht: Die leichte Erweiterung von Schema-Definitionen ist eine Voraussetzung für das Speichern unterschiedlichster Daten. Die bereits aus UCS bekannte selektive Replikation und der Listener/Notifier-Mechanismus sorgen für die Automatisierung von Einstellungen, die in anderen Systemen manuell vorgenommen werden müssen.
+ </para>
+ <para>
+ Postfix wurde als Ersatz für den SMTP-Server Sendmail entwickelt. Es ist der Mail Transfer Agent (MTA) von Kolab, welcher die Zustellung von E-Mails abwickelt.
+ </para>
+ <para>
+ Der Mail-Server Cyrus IMAP ermöglicht den Zugriff auf Postfächer über die Protokolle IMAP und POP3. Cyrus IMAP unterstützt flexibel konfigurierbare Zugriffsrechte (Access Control Lists, kurz ACLs) für Postfächer. Durch diese Zugriffsrechte wird die Freigabe von Postfächern an einzelne oder Gruppen von Benutzern ermöglicht. Darüber hinaus unterstützt Cyrus IMAP den E-Mail-Filter Sieve, der zur serverseitigen Weiterleitung oder automatischen Beantwortung von E-Mails verwendet wird.
+ </para>
+ <para>
+ Über den Web-Server Apache wird eine Schnittstelle zum Kolab Managementsystem, dem Univention Directory Manager Web-Frontend, bereitgesetellt. Weiterhin wird Apache als Serverlösung für Frei-Gebucht-Listen verwendet.
+ </para>
+
+ </section>
- </para>
</section>
diff --git a/Kolab_for_UCS/de-DE/System_Preparation.xml b/Kolab_for_UCS/de-DE/System_Preparation.xml
deleted file mode 100644
index c19622b..0000000
--- a/Kolab_for_UCS/de-DE/System_Preparation.xml
+++ /dev/null
@@ -1,39 +0,0 @@
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-%BOOK_ENTITIES;
-]>
-<chapter id="chap-UCS_3-System_Preparation">
- <title>System Preparation</title>
- <para>
- This is a test paragraph
- </para>
- <section id="sect-UCS_3-System_Preparation-Test_Section_1">
- <title>Test Section 1</title>
- <para>
- This is a test paragraph in a section
- </para>
-
- </section>
-
- <section id="sect-UCS_3-System_Preparation-Test_Section_2">
- <title>Test Section 2</title>
- <para>
- This is a test paragraph in Section 2
- <orderedlist>
- <listitem>
- <para>
- listitem text
- </para>
-
- </listitem>
-
- </orderedlist>
-
- </para>
-
- </section>
-
-
-</chapter>
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diff --git a/Kolab_for_UCS/de-DE/UCS_3.xml b/Kolab_for_UCS/de-DE/UCS_3.xml
index bc1e5b3..799d231 100644
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